Autor: Laurens Schweizer

  • Rückblick – Spendet Becher – Rettet Leben 2014

    Es existieren Spieltage an denen gehen wir trotz einer Niederlage unserer Hertha mit einem Lächeln aus dem Stadion. Auch in dieser Saison hat uns die Spendenbereitschaft der Stadionbesucher, egal ob Dortmunder oder Herthaner, beeindruckt und mit Stolz erfüllt.

    Schon zum achten Mal seit dem Jahr 2007 standen Fans mit Sammeltonnen für den Becherpfand und Spendendosen für Geldspenden vor und im Stadion bereit und ein Becher nach dem anderen fand den Weg in das Innere der Tonnen. Es ist phantastisch zu sehen, mit was für einer Selbstverständlichkeit „ Spendet Becher – Rettet Leben“ mittlerweile von fast allen Stadionbesuchern angenommen wird, sodass wir in diesem Jahr nicht mehr über die Spendenaktion selbst aufklären mussten, sondern euch informieren konnten, für welchen Zweck die Einnahmen verwendet werden sollen.

    Dieses Jahr freuen wir uns den gesamten Spendenbetrag der „Wadzeck-Stiftung“ überreichen zu dürfen. Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit der „Wadzeck-Stiftung“ liegen darin, Kinder- und Jugendliche die von anderen sozialen Institutionen nicht mehr aufgefangen werden können in Tagesgruppen, in familiären Wohngemeinschaften, in einem Kinderdorf oder in der eigenen Familie zu betreuen, zu unterstützen und zu fördern. Durch die engagierte Arbeit der Mitarbeiter der „Wadzeck-Stiftung“ sollen verfestigte und problematische Verhaltensweisen der Minderjährigen gelöst und ihnen neue Möglichkeiten und Erfahrungen geboten werden, die zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft, in die Schule oder zum selbstständigen Wohnen und Arbeiten führen.
    Dieser wichtigen Tätigkeit und der Einstellung der „Wadzeck-Stiftung“, an Menschen zu glauben die von vielen anderen abgeschrieben wurden, beeindruckt uns und wir sprechen unseren größten Respekt dafür aus.

    Becher2014

    Die abschließende Spendensumme erreichte eine Dimensionen, welche sich vorher niemand vorstellen konnte. Alleine durch den Becherpfand kam der Rekordbetrag von 23.856€ zusammen! Zusätzlich wurden 5583,07€ an Geldspenden gesammelt. Zusätzlich übergab uns der Förderkreis Ostkurve e.V. noch die kompletten Einnahmen der Saisonabschlussgrillen in Höhe von 1000€. Auch dafür möchten wir uns herzlichst bedanken! Hertha BSC und die Mannschaft rundeten den Endbetrag auf, sodass wir von einer Gesamtspendensumme von 35.000€ berichten können!

    Einen großen Dank geht auch in diesem Jahr an die vielen Helfer und Helferinnen an den Spendentonnen, ohne deren Bereitschaft die gigantische Spendensumme nicht erreicht hätte werden können. Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei den Fans von Borussia Dortmund und speziell den Mitorganisatoren von „Desperados Dortmund“, welche einen riesigen Beitrag zur Bechersammlung beigesteuert haben. Zu guter Letzt gilt der größte Dank aber allen Spendern, egal ob Pfandbecher oder Geldspende. Jeder hat seinen Anteil an dieser überwältigenden Spendensumme geleistet!

    Die alljährliche positive Resonanz die wir durch „ Spendet Becher – Rettet Leben“ erhalten, motiviert uns auch weiterhin Spenden für Projekte zu sammeln, die Menschen in problematischen Lebenssituationen unterstützen und ihnen zur Seite stehen.

    Nicht vergessen – Weiter Helfen – Leben retten!

    Harlekins Berlin im Mai 2014

  • ERKLÄRUNG ZU DEN VORFÄLLEN BEIM SPIEL BABELSBERG 03 GEGEN DIE U23 VON HERTHA BSC.

    Der Förderkreis Ostkurve e.V., samt den angeschlossenen Gruppen und Fanclubs, distanziert sich von den Vorfällen rund um das Amateur-Spiel in Babelsberg. Dazu erklärt Steffen Toll, Vorsitzender des Förderkreis Ostkurve e.V.: „Aus der aktiven Fanszene von Hertha B.S.C. war am Samstag niemand vor Ort. Daher haben wir von den Vorkommnissen erst im Nachhinein erfahren. Das, was dort einzelne, uns unbekannte Personen abgeliefert haben, hat mit Lokalrivalität nichts zu tun! Wer etwa den Hitlergruß zeigt oder rassistische und antisemitische Hetze betreibt, handelt nicht im Namen von Hertha B.S.C. und kann ganz gewiss auch nicht auf Rückendeckung aus der Fanszene hoffen. Ein solches, unerträgliches Verhalten ist nicht hinzunehmen und es ist eine Schande für unseren Verein. Die dafür verantwortlichen Personen werden zu recht die strafrechtlichen Konsequenzen tragen müssen. Berlin ist seit jeher eine weltoffene Stadt und Hertha B.S.C. ein toleranter Verein. Diesen Werten sind alle Herthaner verpflichtet; heute und auch morgen.“

  • „Fahne pur“ – Das war’s!

    Es war der 22. September 2010, die Initiative „Fahne pur“ meldete sich gegen die SpVgg Fürth zum ersten Mal zu Wort. Zu diesem Zeitpunkt wusste wohl niemand wohin die Reise geht und ob die Initiative wirklich den großen Anklang finden würde. Knappe 3 1/2 Jahre später sind wir nun schlauer. Seit dem Sommer 2012 trägt unsere Mannschaft wieder die reine Fahne auf der Brust und seit dem Sommer 2013 ist diese auch wieder offizielles Vereinslogo. Von der Vergangenheit gezeichnet waren wir zwar sehr erfreut, aber noch nicht zufrieden. Das letzte Ziel konnte immer nur Satzungsergänzung heißen, eine Festschreibung die die freistehende Fahne über Generationen schützen soll. Zur Mitgliederversammlung am 12. Mai 2014 wurde ein solcher Antrag gestellt. Das komplette Präsidium wie auch der Aufsichtsrat unterstützen diesen Antrag und bestätigten damit die erstklassige Zusammenarbeit in den Jahren der Initiative. Der Antrag ging mit nur 9 Gegenstimmen und somit mehr als 99% Zustimmung durch. Ein solch eindeutiges Ergebnis wird unserer Fahne absolut gerecht und mit diesem Stolz wird sie die nächsten Jahrzehnte nun freier denn je wehen.

    Faninitiative FAHNE PUR im Mai 2014