Aktuelles

  • Hertha-Echo heute (6.2.14 ab 18:00 Uhr) zum Thema Finanzinvestor mit Ingo Schiller

    Aus aktuellem Anlass geben wir den Programmhinweis des heutigen Hertha-Echo’s weiter

    Unser heutiger Studiogast Ingo Schiller ist seit 1998 in unserem Verein, er ist Geschäftsführer für die Bereiche Finanzen, Marketing, Merchandising, Organisation, Ticketing und Personal .

    Mit ihm werden wir aber nicht nur über den Investor sprechen, sondern auch über 25 Jahre Hertha-Echo.
    Ab 18:00 Uhr blicken wir auf die beiden Niederlagen zurück, freuen uns aber auf die Nachrichten von Holger und den „Kult-Franz“.
    Wie immer kann die Sendung unter www.herthabsc.de als audiofile jederzeit abgerufen werden.

    Ha Ho He

    Über die Homepage des Hertha-Echo findet ihr die Informationen wie man das Fanradio via Antenne, Kabel, Internet Stream empfangen kann.

     


  • 10. Heimspiel der Saison 2013/14

    Die Winterpause der Fußballbundesliga ist beendet und Hertha missglückte der Auftakt. Unglücklich ging das Spiel bei Eintracht Frankfurt mit 1:0 verloren.

    Haken wir das Spiel ab und konzentrieren uns auf das kommende Heimspiel.

    Zu Gast wird der 1. FC Nürnberg sein. Nach 17 sieglosen Spielen gelang den Nürnbergern der erste Sieg der Saison.

    Anpfiff ist am Sonntag, 02. Februar 2014 um 15:30 Uhr im Olympiastadion.

    Warm anziehen und die Herthafahne einpacken!


  • Innenausschussanhörung zeigt: Polizeieinsätze sind realitätsfern.

    Anlässlich der gestrigen Anhörung vor dem Innenausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin zum Thema „Stadiongewalt“ erklärt die Fanhilfe Hertha B.S.C.:

    Die Ergebnisse der gestrigen Anhörung zum Thema „Stadiongewalt“ im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin zeigen nachdrücklich, dass rund um die Heimspiele von Hertha B.S.C. kein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht. Nach Angaben von Hans-Ulrich Hauck, dem Leiter der für das Olympiastadion zuständigen Polizeidirektion 2, kam es in der gesamten vergangenen Saison zu 170 Straftaten. Wenn man diese in Relation zu 17 Ligaheimspielen setzt, so kann man nicht von einer „Gefahrenzone Stadion“ sprechen. Vielmehr belegen diese Zahlen, dass sämtliche Horrorszenarien, die regelmäßig von Polizeigewerkschaftern und selbsternannten Sicherheitsexperten skizziert werden, zumindest auf die Heimspiele von Hertha B.S.C. nicht zutreffen. Diesen Umstand sollten auch die Polizeiführung und das Landeskriminalamt Berlin (LKA) zum Anlass nehmen, ihre Einsatztaktiken rund um die Heimspiele zu ändern. Es ist für uns unverständlich, warum immer wieder Anhänger von Hertha B.S.C. weit nach Abpfiff beim Verlassen des Stadions von Seiten der Polizei massiv bedrängt und grundlos schikaniert werden, obwohl die Polizei doch selbst über Zahlen verfügt, die kein relevantes Sicherheitsproblem erkennen lassen.
    Ebenso hat die Anhörung vor dem Innenausschuss deutlich gezeigt, dass die Einsatzstärke der Polizei bei den Heimspielen von Hertha B.S.C. keinerlei Realitätsbezug mehr besitzt. Mit immer mehr sogenannten Szenekundigen-Beamten versucht das LKA ein Sicherheitsproblem zu kreieren, dass es schon seit Längerem nicht mehr gibt. Die regelmäßige Gängelung und Verfolgung von friedlichen Fußballfans ist die Folge. Mit ihrer übertriebenen Präsenz im Außen- und im Innenbereich des Stadions erzeugen nicht nur die zivilen-, sondern auch die uniformierten Einheiten ein Klima der Angst und der Verunsicherung unter den Besuchern des Olympiastadions Berlin. Dieser Umstand passt nicht zu einer weltoffenen Stadt wie Berlin und zu einem Besuch bei einem Heimspiel von Hertha B.S.C., welcher nun nachweislich nicht gefährlicher ist, als ein Ausflug auf ein gewöhnliches Volksfest. Wir fordern mit Nachdruck die politischen Entscheidungsträger in dieser Stadt auf, den Auswüchsen der Polizei rund um die Spiele von Hertha B.S.C. Einhalt zu gebieten. Die Anhänger von Hertha B.S.C. sind keine Versuchskaninchen für zukünftige Einsatztaktiken der geschlossenen Einsatzhundertschaften. Ebenso gibt die Gefahrenlage auch keinen Anlass dazu, die zivilen Einheiten des LKA mit immer neuen Personalstellen auszustatten. Es wird nachdrücklich versucht ein Problem zu erzeugen, dass einfach nicht existiert.

    Fanhilfe Hertha BSC


  • Fankongress 2014 am kommenden Wochenende (18./19. Januar 2014)

    Organisatoren erwarten mit Spannung die Themen der Stunde, DFL Geschäftsführer Rettig und DFB Generalsekretär Sandrock haben zugesagt. 

    Berlin, den 15. Januar 2014.

    Die unabhängigen Fanorganisationen ProFans und Unsere Kurve veranstalten am 18. und 19. Januar im Kosmos-Berlin (Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin) den Fankongress 2014. Es ist der zweite Fankongress seit 2012 in dieser Form, organisiert von Fans für Fans. Das Motto des diesjährigen Fankongresses lautet: „Ein fanfreundliches Stadionerlebnis: Wie Fans den Fußball wollen.“ Die Formulierung ist angelehnt an das DFL-Konzeptpapier zum „Sicheren Stadionerlebnis“, gegen das 2012 in Deutschland Tausende Fußballfans überwältigend protestiert hatten. Die Geisteratmosphäre der schweigenden Fanblöcke wird im Gedächtnis bleiben und eine Vorstellung davon geliefert haben, wie der Fußball aussehen würde ohne stimmungsreiche Kurven und eine blühende Fankultur.

    Da es nachweislich kein Sicherheitsproblem in deutschen Stadien gibt, soll der Fokus für die Veranstalter viel mehr auf dem Stadionerlebnis aus Fan-Sicht liegen. Das Grundanliegen „Zum Erhalt der Fankultur“ bleibt dabei die Motivation des Engagements, wie auch schon beim Fankongress 2012 und den bisherigen bundesweiten Fan-Demonstrationen. „Der Fankongress 2014 soll dazu dienen, nach außen und innen zu formulieren, wie wir uns unsere Fankultur vorstellen, worüber wir unzufrieden sind, was wir unbedingt erhalten und was wir verändern wollen“, sagt Fankongress-Organisatorin Sandra Schwedler vom Bündnis ProFans. „Wir werden nicht darauf warten, dass sich die Dinge zu unseren Gunsten wenden, sondern unsere Anliegen selbst in die Hand nehmen“, ergänzt ProFans-Kollege Jakob Falk und erklärt: „Die Fanszenen in Deutschland sind inzwischen so gut organisiert und professionell aufgestellt, dass sie sich bei vielen Problemen selbst helfen können.“

    Die Vorbereitungen zum Fankongress 2014 sind derweil fast abgeschlossen. Fankongress-Organisator und Unsere Kurve Sprecher Christian Bieberstein: „Wir haben ein sehr anspruchsvolles inhaltliches Programm zusammengestellt, das die wichtigsten Aspekte eines fanfreundlichen Stadionerlebnisses erörtert.“

    Am Samstag, den 18. Januar wird die inhaltliche Vertiefung in fünf Arbeitsgruppen unterteilt, mit jeweils unterschiedlichen Fragestellungen am Vor- und Nachmittag.

    – In „Thema 1“ wird es um die „Vereine als Ausrichter“ des Stadionerlebnisses gehen, um Sponsorenverflechtungen, die sogenannte „50+1-Regel“ und die Möglichkeiten der Einflussnahme durch Fans. Christian Müller (Geschäftsführer, SG Dynamo Dresden) wird u.a. anwesend sein.

    – In „Thema 2“ widmet sich dem „Stadion als Veranstaltungsort“. Es geht um die gegenwärtige Situation in den Heimkurven und Auswärtsblöcken. Zu Gast ist u.a. Sven Brux (Sicherheitsbeauftragter FC St.Pauli) und Jonas Gabler (Universität Hannover, Buchautor „Die Ultras“).

    – „Thema 3“ geht es am Vormittag in einem „Workshop zur professionellen Medienarbeit“ um die Selbstbestimmung von Fußballfans. Es moderiert Jakob Rosenberg (Chefredakteur, Ballesterer Fußballmagazin). Am Nachmittag geht es auch unter dem Aspekt der Selbsthilfe von Fans um die „Notwendigkeit der rechtlichen Unterstützung von Fußballfans“. Moderiert wird die Veranstaltung von Angela Furmaniak (Rechtsanwältin, Arbeitsgemeinschaft Fananwälte), zu Gast ist u.a. Jahn-Rüdiger Albert (Rechtsanwalt, Rot-Schwarze Hilfe, 1. FC Nürnberg).

    – „Thema 4“ ist den „Mitspielern“, der Zusammenarbeit von Fans mit den Fan-Projekten und Fan-Beauftragten, sowie der Zukunft der Fanvertretungen gewidmet. Zu Gast werden u.a. Volker Goll (Koordinationsstelle der Fan-Projekte) und Robert Pohl (Unsere Kurve, Dynamo Dresden) sein.

    – In „Thema 5“ ist der Fokus auf die Vereine und Fanszenen der unteren Ligen gerichtet. Diskutiert werden „Probleme im Schatten der Großen“ mit u.a. Thomas Schickorra (Vorstandsvorsitzender VFB Lübeck v. 1919 e.V.) und Fabian Maier (Szene E, SSV Reutlingen).

    „Es ist uns besonders wichtig, mit der Veränderung der Stadionverbots-Richtlinien, dem eskalierten Verhältnis zwischen Fans und der Polizei, sowie den Konflikten rund um die Antidiskriminierungsarbeit in den Fankurven, die Themen der Stunde anzusprechen, die derzeit in den Fanszenen des Landes für viel Diskussionsstoff sorgen“, betont Fankongress-Organisator Jakob Falk von ProFans.

    Die Veränderungen der Stadionverbots-Richtlinien werden in Thema 3 am Samstagnachmittag besprochen. Die AG Fananwälte hatte die neuen DFB-Richtlinien der Vergabepraxis von Stadionverboten im Vorfeld scharf kritisiert, die Fanszenen reagierten empört.

    Ebenfalls am Samstagnachmittag um 16:00 Uhr wird es im Hauptsaal eine große Podiumsdiskussion zum Verhältnis zwischen Fans und Polizei geben. Nach einer kurzen Einleitung durch Helmut Sandrock (Generalsekretär des DFB) wird es unter dem Motto „Getrennt in den Farben, getrennt in der Sache?“ um die Frage gehen, ob es einen Ausweg aus dem derzeitig katastrophalen Verhältnis zwischen beiden Parteien gibt. Es ist das erste Mal, dass die Fan-Organisationen diese Thematik direkt ansprechen. Bereits angemeldete Mitarbeiter_innen der Polizei werden im Publikum dabei sein. Auf dem Podium diskutieren u.a. Prof. Dr. Albert Scherr (Soziologe, Freiburg) und Hendrik Große-Lefert (Sicherheitsbeauftragter DFB). „Ganz besonders seit umstrittenen Polizeieinsätzen wie in Gelsenkirchen gibt es sehr viel grundsätzlichen Diskussionsbedarf“, sagt Jakob Falk.

    Am Sonntag wird es unter dem Motto „Auf den Rängen: Hier bestimmen wir“ um „Grenzen und Chancen von Selbstregulierung in Bezug auf Anti-Diskriminierung“ gehen. Nach den Vorfällen in u.a. Aachen, Duisburg, Braunschweig und Bremen wurde deutlich, welches Ausmaß die Konflikte rund um Politik und Antidiskriminierung in den Fankurven bekommen haben. „Wir erwarten eine emotionale und sehr spannende Diskussion, die für die weitere Entwicklung dieser Thematik in den Fan-Szenen von höchster Relevanz sein wird. Wer sich ein authentisches Bild von der Lage machen will, sollte diese Veranstaltung nicht verpassen“, so Fankongress-Organisator Thomas Kessen von Unsere Kurve. DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig wird ein Grußwort zu dieser Veranstaltung am Sonntag sprechen.

    Nach den bisherigen Anmeldungen erwarten die Organisatoren von ProFans und Unsere Kurve einen sehr gut besuchten Kongress, mit Fans aus allen Teilen des Landes und Vertreter_innen aller relevanten Bereiche im Netzwerk Fußball.

    ProFans und Unsere Kurve, im Januar 2014

    Alle aktuellen Informationen: www.fankongress.de

    Kontakt: presse (at) fankongress.de


  • Spreebär-Gedenkcup 2014

    Auch in dieser Winterpause findet wieder der alljährliche „Spreebär-Gedenkcup“ zu Ehren unseres ehemaligen Fanbeauftragten Carsten Grab statt. Wir laden euch hiermit am Samstag, den 4. Januar 2014 in die Sporthalle neben dem Velodrom Berlin ein, um als Zuschauer am Gedenkturnier teilzunehmen. Neben günstigen Speisen und Getränken gibt es vor Ort auch wieder einen kleinen Fanstand mit diverse Fanzines und den aktuellen Fankalender 2014. Auch eine kleine Ausstellung über Carsten Grab ist geplant.

    Das Teilnehmerfeld ist mit Mannschaften aus der Hertha-Fanszene und geladenen Gästen mit Bezug zu Carsten Grab, wie in jedem Jahr, sehr begrenzt. Um so mehr freuen wir uns über jeden Besucher der an diesem Tag in der Halle vorbeischaut und damit zeigt, dass Carsten auch heute, über 13 Jahre nach seinem tragischen Freitod, noch immer nicht vergessen ist.

    Termin: Samstag, 4. Januar 2014 (Beginn 10 Uhr)
    Ort: Sporthalle am Velodrom (S-Bhf. Landsberger Allee)

    Harlekins Berlin ’98