Aktuelles

  • 1. Heimspiel der Saison 2015/16

    Liebe FKO-Mitglieder und Newsletter-Abonnenten,

    Die lange Sommerpause hat endlich ein Ende und unsere „Alte Dame“ startet mit gleich zwei Auswärtssiegen in die neue Saison.

    In Bielefeld konnte unsere Mannschaft dank eines kampfbetonten Auftritts durch die Treffer von Kalou und Neuzugang Vladimir Darida souverän in Runde zwei einziehen. Gegner wird der FSV Frankfurt sein.

    Das kompakte Auftreten unserer Mannschaft in Augsburg wurde durch Kalous Foulelfmeter Anfang der zweiten Hälfte belohnt. Auch wenn Hertha in den Schlussminuten sicherlich Glück hatte, das Spiel nicht noch aus der Hand gegeben zu haben, so können wir stolz sein, bei einem aktuellen Europa-League–Teilnehmer drei Punkte mitgenommen zu haben!

    Am Freitag, dem 21. August 2015, gilt es auch bei unserem ersten Heimspiel der Saison nachzuziehen! Zu Gast wird der SV Werder Bremen sein. Anstoß ist um 20 Uhr im Olympiastadion.

    Lasst uns die Mannschaft lautstark unterstützen und sie so zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze bringen.
    Herthafahne einpacken!

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    Kurzer Auszug aus dem aktuellen Newsletter zum nächsten Heimspiel.  Möchtest Du aktuelle Informationen zum FKO, Hertha BSC und der Fanszene per E-Mail erhalten, dann melde Dich HIER am Newsletter an.

     


  • ProFans lässt nicht locker: Fußball für die Fans! Für fangerechte Spieltermine!

    Pressemitteilung

    ProFans lässt nicht locker: Fußball für die Fans! Für fangerechte Spieltermine!
    Berlin, 13. August 2015

    Zum Saisonstart der 1. Bundesliga wendet ProFans sich erneut öffentlich gegen die
    Spieltagszersplitterung und gegen Wochentagsspiele der Liga, nachdem bereits am
    Pokalwochenende in vielen Stadien Spruchbänder mit der Forderung nach fanfreundlichen
    Spielterminen zu sehen waren.

    Höheren Fernseheinnahmen zuliebe werden die Spieltage der ersten Ligen zunehmend auf
    viele Termine verteilt. Damit nimmt die DFL auf die Bedürfnisse der mitreisenden Fans
    herzlich wenig Rücksicht. Ganz davon abgesehen, sind Wochentagsspiele auch für viele
    Heimzuschauer problematisch. Allerdings steht nicht der Ligaverband allein in der
    Verantwortung, sondern ebenso die ihm angehörenden Vereine selbst sowie der DFB.
    ProFans-Sprecher Jakob Falk erklärt: „Auch der DFB muss deutlich kritisiert werden. Die
    Anstoßzeiten im DFB-Pokal und sogar in der 3. Liga sind zum Teil eine üble Zumutung für
    aktive Fans. Während über künftige Montagsspiele in der 1. Liga diskutiert wird, terminiert
    der DFB bereits seit Jahren Pokalspiele der 1. Runde auf den Montag.“

    Seit vielen Jahren liegt der Vorschlag von ProFans auf dem Tisch, an Freitag- und
    Sonntagabenden wenigstens solche Spiele bevorzugt anzusetzen, bei denen die Entfernung
    zwischen den Heimatstädten der Vereine nicht mehr als 300 km beträgt. Bei größeren
    Entfernungen müssen die meisten der mitreisenden Fans für Spiele am Freitag- oder
    Sonntagabend einen Urlaubstag opfern, für Spiele an Wochentagen sogar zwei.
    Wie die Auswertung der Aktion um den Negativpreis „SAM“ (SpielAnsetzungsMonster)
    ergab, traf es in der vergangenen Saison in der 1. und 2. Bundesliga insgesamt 10 Vereine,
    deren Anhänger allein für die Ligaspiele zwischen einer und zwei vollen Urlaubswochen
    daransetzen mussten, wenn sie zu allen mitreisen wollten. Unfreiwillige „Spitzenreiter“ in
    dieser Auflistung sind die Fanszenen von Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli mit
    jeweils 10 Tagen, gefolgt vom FC Augsburg, dem SC Freiburg und den beiden Berliner
    Vereinen Hertha BSC und 1. FC Union.

    Selbst in der dritten Liga gibt es noch drei Vereine, deren Fans für die Auswärtsspiele eine
    Woche Urlaub oder länger einplanen mussten. Beispiele wie Fortuna Köln oder Rot-Weiß
    Erfurt (6 Tage) zeigen, dass auch mitnichten nur Vereine aus fußballerisch „abgelegenen“
    Orten betroffen sind. Für die Fans ist das eine Zumutung, und auch der Sicherheit dient es
    nicht, wenn vor allem familiär und beruflich gebundene Anhänger wegbleiben.

    Die immer wiederkehrende Suggestion, Gästefans seien vor allem eine Bedrohung der
    Sicherheit, ist ohnehin verfehlt, denn nichts trägt so stark zu einer emotionalen
    Zuschauerkulisse bei wie ein stimmungsvoller Gästeblock. Gerade jene Vereine, die viele
    Fans mit nach auswärts bringen, locken die meisten Heimzuschauer in die Stadien.
    ProFans-Sprecher Sig Zelt dazu: „Die Fernsehdauerberieselung mit Fußball und das
    Vergraulen von Gästefans wird den Vereinen noch einmal kräftig auf die Füße fallen. Es ist
    doch absurd, des kurzfristigen Gewinns wegen Abstriche an der Attraktivität hinzunehmen.“
    Philipp Wernick, einer der Initiatoren der SAM-Aktion, unterstreicht: „Für wen soll der
    Spitzenfußball denn da sein, wenn nicht zuallererst für die treuen Fans, die Woche für
    Woche ins Stadion gehen, um ihr Team aktiv zu unterstützen?“ Sig Zelt ergänzt noch einmal:
    „Der dramatische Popularitätsrückgang bei der Formel 1 im Automobilrennsport zeigt, wie
    schnell man das Rad überdrehen kann.“

    Wie bereits mitgeteilt, wird ProFans den SAM in dieser Saison nicht mehr monatlich, sondern
    halbjährlich vergeben, um zu zeigen, welche Fanszenen übers Jahr ganz besonders
    betroffen sind und für die Mehreinnahmen an Fernsehgeldern mit ihren eigenen
    Urlaubstagen und oft auch höheren Reisepreisen zahlen.

    ProFans im August 2015


  • Verlängerung in Bielefeld – Klage gegen Polizeieinsatz eingereicht

    Der Polizeieinsatz nach dem Pokalspiel zwischen Arminia Bielefeld und Hertha B.S.C. am 28.10.2014 hat ein juristisches Nachspiel. Eine von den Maßnahmen der Polizei betroffene Person hat nun Klage eingereicht und wird dabei unterstützt.

    Dazu erklärt die Fanhilfe Hertha B.S.C.: „Als wäre das erneut blamable Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im vergangenen Oktober nicht schon Strafe genug gewesen, setzte die Polizei nach Spielende mit ihrem Vorgehen dem Ganzen noch die Krone auf. Ein vollkommen aus dem Ruder gelaufener Polizeieinsatz beendete einen für alle Herthaner traurigen Abend in Bielefeld und ließ alle Betroffenen fassungslos zurück. Das Vorgehen der Einsatzkräfte wurde von unserer Seite schon ausführlich dargestellt und kritisiert (Meldung vom 30.10.2014). Bereits am selben Abend wurde deutlich, dass uns diese Vorfälle noch lange beschäftigen werden.

    Wir unterstützen die nun eingereichte Klage gegen diese aus unserer Sicht absolut ungerechtfertigten Maßnahmen der Polizei. Dieser in seiner Gänze überflüssige Polizeieinsatz darf nicht ohne eine genaue Nachbetrachtung zu einem Ende gebracht werden. Eine juristische Überprüfung der Vorgänge halten wir auch mit Blick auf die Zukunft für unausweichlich und dringend nötig. Polizeiliches Fehlverhalten muss konsequent aufgedeckt und verfolgt werden. Die Fanhilfe Hertha B.S.C. freut sich in diesem Zusammenhang sehr, dass der erfahrene Anwalt Rene Lau als Rechtsbeistand für dieses Verfahren gewonnen werden konnte.

    Wir fordern alle Herthaner, die am kommenden Montag zum erneuten Pokalspiel nach Bielefeld reisen werden auf, sich nicht von den vor Ort eingesetzten Sicherheitskräften provozieren zu lassen und mit wachsamen Augen die Arbeitsweise der Polizei zu verfolgen. Sollten erneute Grenzüberschreitungen der Ordnungskräfte stattfinden, werden wir selbstverständlich weitere juristische Schritte dagegen einleiten.“


  • Saisoneröffnungsgrillen: Hertha BSC – CFC Genoa

    Am kommenden Samstag (1. August) tritt unsere Hertha zum letzten Testspiel vor dem Beginn der neuen Saison gegen den italienischen Traditionsverein CFC Genoa an. Da das Spiel im Jahnsportpark ausgetragen wird, laden wir ab 14 Uhr zum Saisoneröffnungsgrillen ins Fanprojekt Berlin ein. Die Räumlichkeiten des Fanprojekt befinden sich auf dem Gelände des Jahnsportpark, direkt am nördlichen Ausgang des U-Bhf. Eberswalder Straße.

    Vor Ort gibt es kalte Getränke, verschiedene Grillspezialitäten und einen Infostand des Förderkreis Ostkurve (FKO). Dort könnt ihr eure Mitgliedschaft für die neue Saison verlängern, erhaltet Infos zu Fragen rund um den FKO und könnt auch noch Karten für das DFB-Pokalspiel in Bielefeld erwerben (Stehplatz: 12€ / erm. Stehplatz: 10€). Außerdem wird es einen kleinen Rückblick auf die letzte Saison in Bildern geben. Das Fanprojekt bleibt bis kurz vor 17 Uhr geöffnet, ehe es dann gemeinsam in Stadion geht. Also, kommt vorbei!

    Fanhaus Fanprojekt Berlin
    Cantianstraße 25
    10437 Berlin


  • ProFans fordert die Abschaffung von Freitags- und Montagsspielen

    Berlin, den 07. Juli 2015

    Auch ProFans hat die öffentliche Diskussion um die Ideen der Deutschen Fußballliga zur Kenntnis genommen. Ursprünglich aus der Initiative „Pro15:30“ hervorgegangen, sind die Spielansetzungen schon immer ein Kernthema der Bündnisarbeit von ProFans. Seit der Saison 2014/2015 hat ProFans den Fokus noch einmal deutlicher auf das Thema Anstoßzeiten gesetzt.

    Nach einer aktiven Spielzeit mit viel Öffentlichkeitsarbeit durch die kontinuierliche Dokumentation fanunfreundlicher Anstoßzeiten (Vergabe des Negativpreises „SpielAnsetzungsMonster“), sowie der Formulierung von Kompromissvorschlägen (Offener Brief an den Geschäftsführer der DFL im Februar 2015) und mehreren direkten Gesprächen mit der DFL, überschattet der jüngst bekannt gewordene Vorschlag einer Einführung von Montagsspielen in der 1. Bundesliga den Prozess.

    „Wir kämpfen seit Jahren gegen das Montagsspiel der 2. Liga. Anstatt dieses Spiel endlich abzuschaffen, lässt die DFL laut Presseberichten sogar die Einführung eines Montagsspiels in der 1. Liga beim Bundeskartellamt prüfen. Die Nachricht ist für die aktiven Fanszenen des Landes ein Schlag ins Gesicht“ sagt ProFans-Sprecher Jakob Falk.

    ProFans stellt fest, dass die Befürchtungen, die sich im Verlauf der Saison immer mehr verdeutlichten, schlussendlich wahr geworden sind. „So schwer der Plan einer weiteren Aufsplittung der Spieltage in der 1. Liga auch wiegt, sind wir über die neueste Entwicklung nicht überrascht. Eine derartige Reaktion der DFL auf die Forderungen einiger Vereine war absehbar“, sagt ProFans-Sprecherin Gabriele Mateika. Auswirkungen haben die geplanten Änderungen vor allem für Fans der Mannschaften, die im Europapokal spielen. Viele Fans, die ihre Mannschaften sogar bei Auswärtsspielen in Europa unterstützen, haben kaum die Möglichkeit noch zusätzliche Urlaubstage zu nehmen. „Neben der Belastung durch DFB-Pokalspiele unter der Woche und Englische Wochen, werden Fans durch die Einführung von zusätzlichen Montagsspielen dazu gezwungen, Spiele ihrer Mannschaft zu verpassen“, sagt ProFans-Sprecher Alex Schulz.

    Für viele Fans und Ultras ist die Unterstützung der eigenen Mannschaft bei allen Spielen ein entscheidendes Merkmal ihrer besonderen Fankultur. Für ProFans ist der Fokus auf die Spieltage am Wochenende (Samstag und Sonntag) daher besonders wichtig.

    An diesen beiden traditionellen Spieltagen können sowohl Heim- als auch Auswärtsfans im Normalfall ohne Urlaubstage die Spiele ihrer Mannschaften verfolgen. Die Forderung, nur die beiden Wochenendtage für den Spielbetrieb zu nutzen, betont ProFans regelmäßig in Gesprächen mit Vereins- und Ligafunktionären. In den Diskussionen werden neben den bekannten finanziellen Aspekten auch sportliche Argumente angeführt. International spielende Vereine bräuchten ausreichend Regenerationszeit, heißt es. Alex Schulz dazu: “Solche Argumente können nicht überzeugen. Gerade diese Mannschaften verfügen doch über einen ausreichend großen Kader, um die Mehrfachbelastung zu kompensieren.“ Gabriele Mateika fragt weiter: „Sollen Mannschaften, die im DFB-Pokal weiterkommen, die in einer Englischen Woche antreten müssen, die viele Nationalspieler oder Verletzte im Team haben, in Zukunft nur noch montags spielen? Vor allem in den unteren Ligen müssen viele Vereine mit sehr viel geringeren finanziellen Mitteln unter der Aufsplittung der Spieltage leiden. Wenn es um sportliche Fairness geht, sollten zusätzliche Spiele unter der Woche so selten wie möglich stattfinden. Ganz offensichtlich geht es aber vielmehr um etwas anderes: Eine weitere lukrative Einnahmequelle bei der Vermarktung der Bundesliga. “

    ProFans fordert die Vereine dringlich auf, auch öffentlich die Interessen ihrer Fans bei diesem Thema zu vertreten. „Natürlich steht nicht nur die DFL selbst am Pranger! Dass die Vereine öffentlich schweigen oder die Pläne sogar selbst forcieren, ist aus Fanperspektive ein Skandal. Hier wird deutlich, wie wenig die Belange der eigenen Fans gegenüber den wirtschaftlichen Interessen zählen“, sagt Jakob Falk.

    ProFans kündigt an, auch in der kommenden Saison beim Thema Anstoßzeiten weiter aktiv zu bleiben. „Wir geben jetzt natürlich nicht auf. Wir werden weiter für unsere Ziele streiten, denn eigentlich sind wir auf einem guten Weg. Die DFL antwortet inzwischen regelmäßig auf unsere monatlichen Anfragen und bemüht sich, zu erklären wie es zu den unterschiedlichen Ansetzungen kommt. Wir haben den Eindruck, dass Faninteressen bei der Spieltagsplanung durch unser unablässiges Einmischen wieder mehr in den Fokus gerückt sind“, sagt Jakob Falk und fügt hinzu: „Natürlich reicht uns das noch nicht!“

    Philipp Wernick, aus dem Organisationsteam des Negativpreises „SpielAnsetzungsMonster“ erläutert den Plan für die kommende Saison: „Nachdem wir in der vergangenen Saison monatlich einer besonders betroffenen Fanszene das SAM verliehen haben, werden wir die Perspektive auf die fanunfreundlichen Anstoßzeiten in dieser Saison etwas verändern. Wir werden die Dokumentation der fanunfreundlichen Anstoßzeiten auf jeden Fall fortsetzen und die Verbände unnachgiebig mit unseren konkreten Anfragen zu den einzelnen Ansetzungen konfrontieren. Das SAM soll zudem künftig einmal im Halbjahr verliehen werden. Wir wollen die Langzeitfolgen dieser Ansetzungen für Fans und Vereine verdeutlichen. Dabei wird es weiterhin auch ganz bewusst um die Spiele unterhalb der 1. und 2. Liga gehen. Die Zustände in den unteren Ligen sind zum Teil katastrophal. Es muss deutlich werden, dass Anstoßzeiten nicht nur ein Thema bei der DFL sind, sondern dass auch der DFB in dieser Sache zur Verantwortung gezogen werden muss.“

    ProFans weist noch einmal ausdrücklich auf die eigenen formulierten Verbesserungsvorschläge aus dem Offenen Brief an den Geschäftsführer der DFL vom 13. Februar 2015 hin. Sie finden den Brief unter: http://www.profans.de/category/allgemein

    ProFans im Juli 2015