Aktuelles

  • Richtigstellung zum BILD-Artikel vom 03.11.2018

    Es ist zutreffend, dass es aufseiten der Geschäftsführung von Hertha BSC eine Einladung zu einem Gespräch auf der Geschäftsstelle für diese Woche gab. Zu dieser Wahrheit gehört allerdings auch, dass diese Vorladung kurzfristig erfolgte und ein für den 01.11. einberufener „Runder Tisch“ mit verschiedensten Fanvertretern verschoben wurde.

    Wie allgemein bekannt ist, führen wir Ultras aktuell keine Gespräche mit der Geschäftsführung. Wir haben uns allerdings aufgrund der Konzeption des „Runden Tischs“ entschieden, an diesem teilzunehmen und haben uns diesbezüglich dialogbereit gezeigt. Die Geschäftsführung hat nun allerdings ein verpflichtendes Vorgespräch nur mit uns einberufen und uns mitgeteilt, dass wir bei Nicht-Teilnahme vom „Runden Tisch“ ausgeschlossen werden. Auch wenn wir Ultras mittlerweile nichts mehr von dieser Geschäftsführung erwarten können: Dialogbereitschaft sieht anders aus. Anstatt die Chance zu ergreifen, bei einem „Runden Tisch“ verschiedene kritische Themen zu diskutieren, geht die Geschäftsführung mit dieser Erpressung wieder einmal nur auf Konfrontation.

    Harlekins Berlin ‘98 am 04.11.2018

    Quelle


  • Aktuelle Situation zwischen Vereinsführung und der aktiven Fanszene

    Hallo Herthaner,

    am Donnerstag erreichte uns alle die Mitteilung der Geschäftsführung von Hertha BSC, dass bis auf weiteres u.a. Banner, Spruchbänder und Doppelhalter im Olympiastadion auf unbestimmte Zeit verboten werden. Dies gilt sowohl für Gäste-, als auch für uns Herthafans.

    Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einfach für Support sorgen und unseren Protest trotzdem zum Ausdruck bringen können. Deshalb wird es heute von unserer Seite aus keine organisierte Stimmung geben.

    Auch wenn es nicht direkt mit den Geschehnissen in Dortmund begründet wird, ist klar, dass die Sanktionen gegen uns Fans damit gerechtfertigt werden. Unabhängig davon, wie man die Vorkommnisse in Dortmund einordnet, wird folgendes deutlich:

    Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte von Anfang an kein Interesse daran, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Der Polizei Dortmund wurde blind vertraut, ohne dass sich bis heute mit einem Vertreter von Herthas Fanszene ausgetauscht wurde.

    Doppelhalter und Spruchbänder sind selbstverständliche Fanutensilien, zum einen, um unsere Meinung und Kritik kundzutun und zum anderen, um unseren Verein zu unterstützen.

    Die Sanktionen treffen alle Fans, Gäste- wie auch Heimfans gleichermaßen; ein Weg von dem sogar der DFB mittlerweile abgerückt ist. Der Verein widerspricht mit seinem Handeln den selbst auferlegten Grundsätzen im Umgang mit uns Fans. Wirft man einen Blick auf die Homepage von Hertha BSC, dann findet man folgende Grundlagen zum Fanumgang:

    „ […] Wir sind weit von einer Pauschalverantwortung aller Fans bei Verfehlungen Einzelner entfernt. Der individuelle Umgang – also die Betrachtung des Einzelfalls – steht im Fokus und ist wichtiger Bestandteil im Umgang mit den Fans.

    Eine standardisierte Vorgehensweise ist bei der heterogenen Zielgruppe „Fans“ – die in sich ein Abbild der Gesellschaft darstellt – wenig zielführend. Eine variable, den Einzelfall berücksichtigenden Handhabung ist unser Weg, vor allem, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Fans zu schaffen. […]“

    Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass ursprünglich am Donnerstag ein „runder Tisch“ mit Fans aus verschiedenen Kreisen, sowie der Geschäftsführung, dem Fanprojekt und der Fanbetreuung stattfinden sollte. Zu diesem hatten Vertreter aus der Fan- und Ultraszene ihre Teilnahme zugesagt. Stattgefunden hat dieser jedoch bisher nicht.

    In den kommenden Tagen werden wir überlegen und uns besprechen wie es weitergeht und auch das Spiel in Dortmund aufarbeiten. Natürlich stehen wir für alle Herthaner heute wie auch in den kommenden Wochen gern zum persönlichen Austausch zur Verfügung.

    Selbstverständlich wollen wir keinem Herthaner untersagen, die Mannschaft zu unterstützen. Wir selbst haben die Mannschaft und den Trainer über unsere Entscheidung im Vorfeld informiert und rufen alle Herthaner auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Kollektivstrafen zu setzen und den Support für heute einzustellen.

    Ostkurve Hertha BSC – am 03. November 2018


  • 5. Heimspiel der Saison 2018/19

    Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,

    Mit einem 2:2 in Dortmund, welches sicher auch etwas glücklich daherkam, bewies unsere Hertha wieder einmal, dass sie mit besseren Mannschaften durchaus auf Augenhöhe mithalten und Akzente setzen kann. Das gibt Hoffnung auch für den Samstag.Die Hoffnung, nämlich die vom Pokalfinale bleibt auch bestehen. Das 2:0 in Darmstadt kein Ruhmesblatt aber ein Sieg und darum geht es in so einer zweiten Runde im Pokal doch vor allem.

    Zu den weiteren Dortmunder Umständen nur noch mal kurz zwei Sachen:
    Erstens: Wenn ein Polizeieinsatz zu einer solchen Zahl an Verletzten führt, sollte man dringend die Sinn– und Verhältnismäßigkeit hinterfragen.
    Zweitens: Dank den Dortmunder Fans, die sich während der Ausschreitungen mit den Berliner Anhängern solidarisierten und die Unterstützung ihrer Mannschaft einstellten.

    Ansonsten heißt nun abermals in einer Saison der Gegner am Samstag – rote Brause Leipzig. Schon seit längerem, und spätestens seit dem Aufstieg in die Bundesliga, erhitzt dieses Konstrukt die Gemüter der Fußballfans. Deshalb wollen wir das Konstrukt auch in dieser Saison nicht aufwerten und gehen von der sonst gewohnten Vorstellung des jeweiligen Gegners in diesem Newsletter ab.
    Heute also ein Blick auf die wirklichen Vereine des Fußballs in Leipzig – Lok Leipzig und die BSG Chemie.

    ### Infos zum Fanwagen und der Mitgliedschaft im FKO

    Zeit mitbringen – Beitrag bezahlen – Förderkreis unterstützen

    Am 01. Mai 2018 begann für den Förderkreis Ostkurve e.V. satzungsgemäß das neue Geschäftsjahr 2018/19. Um auch in der kommenden Saison weitere Aktionen umsetzen zu können, sind wir auf die Mitgliedsbeiträge von euch angewiesen. Wir bitten euch daher, euren Saisonbeitrag zeitnah zu bezahlen und freuen uns, wenn ihr unsere Arbeit weiterhin unterstützt.

    Ansonsten für Überweisungen unser Konto nutzen:
    Postbank Berlin
    IBAN: DE95100100100577095104
    BIC: PBNKDEFF100

    Also, für alle die hier mitlesen, aber nicht mehr Mitglied des FKO sind:
    Auch ihr habt ab Samstag zum Heimspiel die Möglichkeit, den Beitrag für Saison 2018/19 am Fanwagen zu leisten.

    Lasst uns die Kräfte bündeln und werdet Teil des Ganzen!

    Hinweis: Der Fanwagen schließt immer 30 Minuten vor dem Spiel. Wenn ihr also Beiträge bezahlen möchtet, Fragen beantwortet bekommen möchtet, Dinge kaufen wollt oder Auswärtskarten erwerben wollt, kommt bitte rechtzeitig an den Fanwagen. Die Leute, die Euch dort zur Verfügung stehen, möchten auch gern pünktlich ihren Platz zum Spiel einnehmen – Danke!

    Zu erwerben gibt es derzeit:
    Fischerhüte – 10,00 €
    T Shirts 125 Jahre – Die S und M und XL
    Jetzt schon an Weihnachten denken, Schlüsselanhänger schenken (125 Jahre) – Aktionspreis 5,00 €
    FKO Pudelmützen – 8,00 €
    FKO Gürtel – 7,00 €

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    Kurzer Auszug aus dem aktuellen Newsletter zum nächsten Heimspiel.  Möchtest Du aktuelle Informationen zum FKO, Hertha BSC und der Fanszene per E-Mail erhalten, dann melde Dich HIER am Newsletter an.


  • Richtigstellung zu den Ereignissen rund um das Bundesligaspiel Borussia Dortmund gegen Hertha B.S.C.

    Richtigstellung zu den Ereignissen rund um das Bundesligaspiel Borussia Dortmund gegen Hertha B.S.C.

    Fassungslos blicken wir immer noch auf die Geschehnisse rund um das gestrige Auswärtsspiel in Dortmund zurück. Aufgrund der bisherigen medialen Aufarbeitung der Vorkommnise, der Pressemitteilung der Polizei, als auch den verkürzten, völlig unreflektierten sowie einseitigen Einlassungen von Hertha B.S.C, sehen wir uns dazu gezwungen, unsere gestrige Stellungnahme mit einer Richtigstellung der Ereignisse im Westfalenstadion zu ergänzen.

    1. Die beim Verein Borussia Dortmund regulär angemeldete Choreo-Fahne wurde vor dem Block mit Plastikstangen hochgehalten. Sie enthielt weder beleidigende, noch anderweitig anstößige Inhalte. Niemand konnte sich darunter verstecken oder vermummen. Alle Personen im Gästeblock waren zu jeder Zeit sichtbar. Es wurden keine Eisenstangen verwendet.

    2. Pyrotechnik wurde kontrolliert abgebrannt und anschließend im Graben vor dem Gästeblock entsorgt. Die Choreo-Fahne wurde zusammengelegt und ebenfalls dort für Abtransport nach dem Spiel gelagert.

    3. Der Polizeieinsatz, mit dem Diebstahl der Choreo-Fahne aus dem Graben vor dem Gästeblock, erfolgte ohne erkennbaren Grund, Begründung und ohne Androhung. Weder Vereinsvertreter noch die jeweiligen Fanprojekte wurden darüber von der Polizei in Kenntnis gesetzt. Es wurde bewusst eine Eskalation gesucht, in einem voll besetzen Fussballstadion, ohne Rücksicht auf Verluste.

    4. Der massive Einsatz von CS-Gas durch die Polizei sorgte für mehr als 50 verletze Personen in und um den Gästebereich. Personen, die ihr Eigentum, die Choreo-Fahne, festhielten und somit beschützen wollten, wurden dabei in einer nicht nachvollziehbaren Intensität mit dieser hochgradig gefährlichen Waffe, die selbst in Kriegen als chemischer Kampfstoff nicht eingesetzt werden darf, bearbeitet.

    5. Sämtliches Handeln der Polizeikräfte vor dem Gästeblock war kopflos und auf Angriff gerichtet. Die ersten Übergriffe gingen von der Polizei und nicht von den Fans aus. Niemand wurde irgendwo in den Zuschauerbereich zurückgedrängt. Zu keiner Zeit wurde die Verhältnismäßigkeit gewahrt.

    6. Die Polizeikräfte beharrten auch weiterhin auf der „Sicherstellung“ der Choreo-Fahne, als sie deutlich merkten, das die Personen im Gästeblock diese sich nicht ohne erkennbaren Grund und ohne Begründung stehlen lassen würden. Die Eskalationsschraube wurde weiter gedreht.

    7. Zu keinem Zeitpunkt war erkennbar, warum die Choreo-Fahne für die Polizei so wichtig war, um einen derart massiven Angriff zu rechtfertigen. Als Beweismittel bei der Überführung von Personen, die Pyrotechnik gezündet haben, kann sie nicht dienen.

    8. Nach dem Polizeieinsatz wurde die Unterstützung der Mannschaft eingestellt und erste Hilfe geleistet. Die Tore des Gästebereichs waren jedoch verschlossen und somit alle Personen im Stadion eingesperrt. Eine frühzeitige Abreise war nicht möglich.

    9. Nach dem Spiel bewegten sich die mit dem Fanzug aus Berlin angereisten Herthaner völlig eigenständig zum U-Bahnhof, um den Hauptbahnhof zu erreichen. Diese Rückreise erfolgte, entgegen der Darstellung der Einsatzkräfte, ohne jegliche Polizeibegleitung und völlig störungsfrei.

    10. Am Dortmunder Hauptbahnhof zeigte sich dann erneut, dass die nordrhein-westfälische Polizei nichts aus der Katastrophe von Duisburg gelernt hat. Sie provozierte durch Absperrungen ein Gedränge im Bahnhof, welches nur durch das besonnene Verhalten der Herthaner nicht in einer Massenpanik endete.

     

    Fanhilfe Hertha B.S.C.


  • 4. Heimspiel der Saison 2018/19

    Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,

    Am vorvergangenen Wochenende wurde Paul Keuter vor Ort besucht und das Haus erhielt einen kleinen Blau Weißen Spruch. Das aufgeregt empörte Echo des Boulevards und der Hertha blieb natürlich nicht aus.
    Ich finde solche Aktionen schaden der ganzen Arbeit der Leute, die sich in und außerhalb des Vereins mit der Politik dieses Herren und seinen kühnen Veränderungen im Verein auseinandersetzen und dagegen konstruktiv angehen.
    Erstens ist es ein „persönlicher“ Angriff, der trotz aller berechtigter Kritik zu unterlassen ist und zweitens wird durch solches, unüberlegtes Handeln die eingenommene Opferrolle des Herren nur verstärkt und er kann dieses nunmehr immer mal wieder auf dem Silbertablett präsentieren. Damit wurde genau das Gegenteil erreicht. Ich würde alle Herthaner bitten, weiterhin kritisch den Weg der Hertha und der Keuterschen Veränderungen zu begleiten, aber unbedachte Aktionen zu unterlassen. Am besten kann man das übrigens im Verein – Also die, die es noch nicht sind – Mitglied bei Hertha BSC werden!.

    Nach dem grandiosen Sieg gegen die Bayern bleibt unsere Hertha oben dabei. Das 0:0 in Mainz war kein Leckerbissen, aber aufgrund der Tatsache, dass wir solche Spiele sonst dort mit 0:1 verloren haben, wollen wir nicht unzufrieden sein. Am Sonntag, nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen die Freiburger, sollte allerdings wieder ein Dreier geholt werden. Dafür braucht die Mannschaft vor allem auch eine starke Ostkurve.

    Also, wie immer – Volle Pulle

    HaHoHe und „Nur nach Hause geh ‘n wir nicht…“


    ### Wir gedenken Carsten Grab

    Am 17. Oktober jährte sich zum achtzehnten Mal der Todestag unseres ehemaligen Fanbeauftragten Carsten Grab.

    Bekannt war Carsten Grab unter dem Spitznamen „Spreebär“, mit dem er manchmal unterschrieb. Darunter setzte er noch einen kleinen Bären.
    „Spreebär“ – so hieß auch sein erstes Fan-Magazin, ehe er später das begehrte und liebevoll gemachte „Berliner Sport Echo“ herausbrachte.

    Carsten Grab war Hertha-Fan, war da, wo immer Hertha auch kickte. Nach dem Abstieg in die Amateur-Oberliga, zu trüben Zweitliga-Zeiten und auch auf tagelangen Reisen zu Spielen im Europapokal.

    Carsten war in der gesamten Berliner Fanszene bekannt. Kaum einer konnte von sich behaupten, mit den Anliegen der Fußballfans so gut vertraut zu sein, wie Carsten Grab.
    Im Juli 1999 übernahm er den Posten des Fanbeauftragten bei Hertha BSC.

    Am 17. Oktober 2000 im Alter von nur 30 Jahren wählte er den Freitod.
    Alle die Carsten kannten, werden ihn immer in Erinnerung behalten.

    ### Sonderzug vom Förderkreis Ostkurve nach Dortmund

    Hallo Herthaner,

    hier die Zeiten für den Sonderzug nach Dortmund am 27.10.2018. Mit Erhalt der Tickets habt ihr auch den Beförderungsbestimmungen zugestimmt.
    Im Zug herrscht ein Glasflaschenverbot. Am Reisetag sind die Tickets (Bändchen) am Handgelenk zu tragen und auf Verlangen vorzuzeigen.
    Personen, die kein Bändchen tragen, werden des Zuges verwiesen. Anweisungen des Ordnungsdienstes ist Folge zu leisten.

    Hinfahrt

    CBB 348 27.10.2018
    Berlin-Lichtenberg ab 06:46 Uhr Gl.20
    Dortmund Signal Iduna an 13:01 Uhr Gl.1

    Rückfahrt

    CBB 349 27./28.10.2018
    Dortmund HBF an 18:48 Uhr / ab 19:00 Uhr Gl.11
    Berlin-Lichtenberg an 00:39 Uhr Gl.16

    Alle Gleisangaben unter Vorbehalt.

    Für den Sonderzug nach Dortmund am 27.10.2018,gibt es am Samstag zum Heimspiel noch ein paar Restkarten.
    Fahrpreis: Normalpreis 65,00 € – FKO Mitglieder 60,00 €

    Alle nach Dortmund! – Ostkurve Hertha BSC

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    Kurzer Auszug aus dem aktuellen Newsletter zum nächsten Heimspiel.  Möchtest Du aktuelle Informationen zum FKO, Hertha BSC und der Fanszene per E-Mail erhalten, dann melde Dich HIER am Newsletter an.