Aktuelles

  • Pokalspiel Hertha BSC – FC Bayern


  • Hertha wärmt! Kleiderspende 2018

    Auch in dieser Saison werden wir mit Anbruch der kalten Jahreszeit für die Obdachlosen unserer Stadt eine große Sammelaktion durchführen.

    Vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim, am Samstag den 24.11.2018, werden wir wieder bereitstehen und eure Kleider-/Sachspenden zu Gunsten der Berliner Stadtmission in Empfang nehmen. Wir werden uns, aufgrund der überwältigenden Resonanz in den vergangenen Jahren, mit einem LKW auf dem Parkplatz vor der Ostkurve positionieren. Mitarbeiter der Berliner Stadtmission werden die Aktion begleiten und stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung.

    In der Zeit von 12:30 bis 15:15 Uhr nehmen wir gern folgende Kleider- /Sachspenden für die Kleiderkammer für Wohnungslose in der Lehrter Str. am Hauptbahnhof an:

    Schlafen:
    – Decken (Wolle und Fleece)
    – Isomatten
    – Schlafsäcke( bis -40°)
    – Hand- & Fußwärmer
    – Zelte

    Für Männer:
    – Hoodies (Sweater & Jacken)
    – Socken – Unterwäsche
    – T-Shirts (auch Langarmshirts)
    – Jeans (ab Gr. 28)
    – Sportschuhe
    – Pullover (Baumwolle und Fleece)

    Für Frauen:
    – Leggins
    – Westen
    – Hoodies (Sweater & Jacken)
    – Jeans (Gr. 32 – 38)
    – Socken
    – T-Shirts (auch Langarmshirts)

    Hygiene, Aufbewahrung und Winter:
    – Handschuhe, Mützen, Schals, Caps
    – dunkle Winterjacken
    – Vaseline
    – Duschgel/Shampoo
    – Nagelknipser
    – Regenschirme
    – Rucksäcke und große Taschen

    Über Kaffee, Tee, Kekse und Schokolade freuen sich die Wohnungslosen auch! Setzt ein Zeichen und zeigt dass wir Herthaner auch für die Bedürftigen in unserer Stadt ein wärmendes Herz haben!

    Gerne könnt ihr euch unter www.berliner-stadtmission.de informieren, was mit euren Spenden geschehen wird.

    Harlekins Berlin ’98 – im November 2018


  • Pressemitteilung: Genug ist genug!

    Pressemitteilung: Genug ist genug!

    Die gewalttätigen Übergriffe der Polizei im Westfalenstadion am 27.10.18 haben zu zahlreichen und teilweise erheblichen Verletzungen, sowie zu vorübergehender Freiheitsberaubung geführt. Die ersten betroffenen Personen haben nun Anzeige erstattet. Auch gegen falsche Anschuldigungen wurden rechtliche Schritte eingeleitet.

    Dazu erklärt die Fanhilfe Hertha B.S.C.:

    Viele Herthaner wurden im Rahmen des Angriffs der Polizei im Westfalenstadion verletzt. Unter anderem erlitt eine Person einen Trümmerbruch im Ellenbogen, einer weiteren wurde der Mittelhandknochen zertrümmert. Die zahlreichen Verletzungen sind von Ärzten dokumentiert. Diese und weitere Personen haben diesbezüglich die Rechtsanwaltskanzlei Lau & Meyer in Berlin mit der Einreichung von Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes beauftragt. Dies umfasst auch die Durchsetzung der Rechte derjenigen, die vom Verschließen des Ausgangsbereichs der Nordtribüne betroffen waren. Ebenso werden etwaige zivilrechtliche Ansprüche geprüft.

    Die Fanhilfe Hertha B.S.C. unterstützt die verletzten Personen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und Grundrechte. Ebenso rufen wir alle weiteren Personen, die durch den Polizeieinsatz verletzt wurden, dazu auf, ebenfalls ihre Verletzungen dokumentieren zu lassen und Anzeige gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes zu erstatten.

    Darüber hinaus sind wir es allen verletzten Herthanern schuldig, uns gegen die herabwürdigenden Anfeindungen und falschen Anschuldigungen der Geschäftsführung von Hertha B.S.C. zu wehren. Die getätigten Äußerungen entbehren jeder Grundlage und können nicht unbeantwortet bleiben. Daher wurde ebenso Anzeige durch die Fanhilfe Hertha B.S.C. gegen Michael Preetz wegen Beleidigung und übler Nachrede erstattet. Genug ist genug!

    Fanhilfe Hertha B.S.C.


  • Richtigstellung zum BILD-Artikel vom 03.11.2018

    Es ist zutreffend, dass es aufseiten der Geschäftsführung von Hertha BSC eine Einladung zu einem Gespräch auf der Geschäftsstelle für diese Woche gab. Zu dieser Wahrheit gehört allerdings auch, dass diese Vorladung kurzfristig erfolgte und ein für den 01.11. einberufener „Runder Tisch“ mit verschiedensten Fanvertretern verschoben wurde.

    Wie allgemein bekannt ist, führen wir Ultras aktuell keine Gespräche mit der Geschäftsführung. Wir haben uns allerdings aufgrund der Konzeption des „Runden Tischs“ entschieden, an diesem teilzunehmen und haben uns diesbezüglich dialogbereit gezeigt. Die Geschäftsführung hat nun allerdings ein verpflichtendes Vorgespräch nur mit uns einberufen und uns mitgeteilt, dass wir bei Nicht-Teilnahme vom „Runden Tisch“ ausgeschlossen werden. Auch wenn wir Ultras mittlerweile nichts mehr von dieser Geschäftsführung erwarten können: Dialogbereitschaft sieht anders aus. Anstatt die Chance zu ergreifen, bei einem „Runden Tisch“ verschiedene kritische Themen zu diskutieren, geht die Geschäftsführung mit dieser Erpressung wieder einmal nur auf Konfrontation.

    Harlekins Berlin ‘98 am 04.11.2018

    Quelle


  • Aktuelle Situation zwischen Vereinsführung und der aktiven Fanszene

    Hallo Herthaner,

    am Donnerstag erreichte uns alle die Mitteilung der Geschäftsführung von Hertha BSC, dass bis auf weiteres u.a. Banner, Spruchbänder und Doppelhalter im Olympiastadion auf unbestimmte Zeit verboten werden. Dies gilt sowohl für Gäste-, als auch für uns Herthafans.

    Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einfach für Support sorgen und unseren Protest trotzdem zum Ausdruck bringen können. Deshalb wird es heute von unserer Seite aus keine organisierte Stimmung geben.

    Auch wenn es nicht direkt mit den Geschehnissen in Dortmund begründet wird, ist klar, dass die Sanktionen gegen uns Fans damit gerechtfertigt werden. Unabhängig davon, wie man die Vorkommnisse in Dortmund einordnet, wird folgendes deutlich:

    Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte von Anfang an kein Interesse daran, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Der Polizei Dortmund wurde blind vertraut, ohne dass sich bis heute mit einem Vertreter von Herthas Fanszene ausgetauscht wurde.

    Doppelhalter und Spruchbänder sind selbstverständliche Fanutensilien, zum einen, um unsere Meinung und Kritik kundzutun und zum anderen, um unseren Verein zu unterstützen.

    Die Sanktionen treffen alle Fans, Gäste- wie auch Heimfans gleichermaßen; ein Weg von dem sogar der DFB mittlerweile abgerückt ist. Der Verein widerspricht mit seinem Handeln den selbst auferlegten Grundsätzen im Umgang mit uns Fans. Wirft man einen Blick auf die Homepage von Hertha BSC, dann findet man folgende Grundlagen zum Fanumgang:

    „ […] Wir sind weit von einer Pauschalverantwortung aller Fans bei Verfehlungen Einzelner entfernt. Der individuelle Umgang – also die Betrachtung des Einzelfalls – steht im Fokus und ist wichtiger Bestandteil im Umgang mit den Fans.

    Eine standardisierte Vorgehensweise ist bei der heterogenen Zielgruppe „Fans“ – die in sich ein Abbild der Gesellschaft darstellt – wenig zielführend. Eine variable, den Einzelfall berücksichtigenden Handhabung ist unser Weg, vor allem, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Fans zu schaffen. […]“

    Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass ursprünglich am Donnerstag ein „runder Tisch“ mit Fans aus verschiedenen Kreisen, sowie der Geschäftsführung, dem Fanprojekt und der Fanbetreuung stattfinden sollte. Zu diesem hatten Vertreter aus der Fan- und Ultraszene ihre Teilnahme zugesagt. Stattgefunden hat dieser jedoch bisher nicht.

    In den kommenden Tagen werden wir überlegen und uns besprechen wie es weitergeht und auch das Spiel in Dortmund aufarbeiten. Natürlich stehen wir für alle Herthaner heute wie auch in den kommenden Wochen gern zum persönlichen Austausch zur Verfügung.

    Selbstverständlich wollen wir keinem Herthaner untersagen, die Mannschaft zu unterstützen. Wir selbst haben die Mannschaft und den Trainer über unsere Entscheidung im Vorfeld informiert und rufen alle Herthaner auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Kollektivstrafen zu setzen und den Support für heute einzustellen.

    Ostkurve Hertha BSC – am 03. November 2018