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Heute am Fanstand

- Weihnachtskalender für nen guten Zweck
- Umtausch der Zug Ersatz Tickets gegen die Zugbändchen
- Letzte Zugtickets und Sitzplatz Karten erhältlich, frühes Kommen sichert gute Chance
- Unser Steher Kontingent ist leider alle, unser Tipp sichert euch nen Sitzplatz
- Pro Nase nur ein Zugticket/Sitzplatz Ticket erhältlich
- Unterschriebene Haftungserklärung erforderlich
- Fanwagen schließt 15 Uhr, bitte beachtet das!

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Sonderzug Bochum

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R.I.P – Carsten Grab

Am Montag (17.10.22) jährt sich der Tod von Herthas ehemaligem Fanbeauftragten zum 22. Mal.
Wir gedenken unserem ehemaligen Fanbetreuer Carsten Grab, der wenige Monate nach der Jahrtausendwende
im jungen Alter von nur 30 Jahren einen tragischen Freitod wählte.Sein Einfallsreichtum bei besonderen Fan-Aktionen zeichnete Grab ebenso aus, wie die Liebe zum Sport.
Diese führte ihn, dank der Verbundenheit zu Hertha BSC, dem BFC und dem HSV in zahlreiche Sportstätten Europas.Für die Unterstützer der ‚Alten Dame‘ wird er unvergessen bleiben – vor allem weil er immer für die Anhänger
erreichbar war und sich sowohl um die kleinen, als auch die großen Probleme der Fans kümmerte.Nicht nur durch seine Arbeit bei den Blau-Weißen war Grab nicht mehr aus der Berliner Sportszene wegzudenken.
Auch als Herausgeber der Fan-Magazine ‚Spreebär‘ und ‚Berliner Sportecho‘ machte er sich einen Namen in der lokalen Sportwelt.Die Verbundenheit zwischen der Fanszene und dem früheren Fanbeauftragten über seinen Tod hinaus, zeigte sich durch das jährliche Fan Turnier um den Spreebäcup, durch Veranstaltungen, die an sein Wirken erinnerten und damit auch jüngere Herthaner über ihn informierte, aber auch durch das Banner in der Ostkurve an seinem Todestag….
‚In Gedenken an Carsten Grab – Er war einer von uns‘.
Er wird bei allen Blau-Weißen unvergessen bleiben.
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Ruhe in Frieden Didi – 05.09.1960 – 11.10.2022

Die Fans von Hertha BSC mussten am Dienstag Abschied von einem ganz großen Fan der Hertha nehmen. Didi verstarb nach einem Arbeitsunfall bei seiner BVG in einem Friedrichshainer Krankenhaus. Ein Leben für die Hertha nahm so tragisch, plötzlich und frühzeitig sein Ende.
Wir wollen hier ein wenig auf sein Hertha Leben zurückblicken, in dem wir an so manches erinnern. All die Anekdoten, die er und seine Freunde mit ihm erlebt haben, würden diesen Rahmen jedoch sprengen, so dass wir es mit ein paar Erinnerungsfetzen belassen wollen. Didi ging wie wir alle, zunächst mit seinem Vater zur Hertha. Das soll, seiner Erinnerung nach ab 1969 der Fall gewesen sein. Doch schon bald ging er alleine seiner Wege und besuchte die Spiele der Hertha mit seinen Kumpels. Bereits im Jugendalter 15/16 reiste er mit den „Fröschen“ der Hertha hinterher. Meist zunächst mit dem Zug.
Das hieß damals Freitagabend ab Bahnhof Zoo, um durch die Nacht die Ziele in Westdeutschland, wie der Berliner sagte, zu erreichen. Hier gab es zur Ankunft meistens Begrüßungskomandos der Heimfans. In der ersten Reihe stand Didi nie. Eher fiel er als Schlichter auf, was ihm aber auch mal ein dickes Auge kostete. So saßen die Herthaner bei Holst am Zoo, als die „Neusser“ eine bekannte Gladbacher Gruppe erschien. Didis Einsatz für einen friedvollen Abend endete mit einem Cowboystiefel im Gesicht und einem dicken Auge. Das machte ihn am nächsten Tage vorsichtig, denn er erschien zu einem Spiel der Amateur-Oberliga, in der wie damals herumdümpelten, beim Spandauer BC mit einem Holzschläger, was angesichts des Seniorenpublikums auf der Heimseite für Verwunderung sorgte. Die Gnade der frühen Geburt ermöglichte Didi alle schönen Jahre der 70er bei Hertha zu erleben. Natürlich war er auch bei den Pokalendspielen 1977 und 1979 vor Ort. Auch die seinerzeitige Hertha-Bayern Freundschaft lebte er und durfte wie auch andere Hertha-Fans in das Clubhaus der Südkurve73. Hier trank er so manches Helles mit dem Schwabinger, einer Münchener Faninstitution.
Auch zu Fans von RWE hielt er Kontakt, den Crazy Boys Essen, dass half vor allem auch bei Spielen gegen Schlacke (-; . Mit denen war er einmal in Rotterdam zu einem Länderspiel (D-NL). Hier hatte er sich, wie so oft um die Karten gekümmert und verteilte diese gerade an seine Gruppe, als die Polizei über ihn herfiel und ihn wegen Schwarzhandel festnahm. Er saß bis Spielende im Gewahrsam und verpasste das Spiel. Wie er bei seinen Kumpels geachtet war, bewies die Tatsache, dass diese weil er nicht dabeisein konnte auch auf das Spiel verzichteten und an den Neunern warteten, bis er wieder um 01:00 Uhr nachts frei war.
Diesen Stand erwarb er sich, weil er immer seinen Kumpels half und diese auch mal mit einem Geldschein unterstützte. Diese Hilfe führte jedoch auch schon mal zu kuriosen Ergebnissen. Einmal, er war bei der BVG als Schweißer, sollte er bei seinem Kumpel am Käfer was schweißen. Das Ergebnis war, dass der Kofferraum nicht mehr aufging. Ein Augenzwinkern und ein Bier für den Kumpel und alles war o.K.
Mit dem Geld hatte er bei Auswärtsfahrten den Tick dieses in den Socken zu verstecken. Einmal war er mit seinen Kumpels zu einem Hertha Freundschaftsspiel in einem fränkischen Dorf unterwegs, als es einen Bach zu überqueren galt. Alle kamen verletzungsfrei rüber, nur Didi stolperte und versank halb im Bach. Folge war, dass die Geldscheine im Bach schwammen und alle mußten diese einsammeln. Die Dörfler fanden die Geschichte so lustig, dass es zum Spiel für die wenigen Berliner ordentlich Freibier gab.
Bei Hertha war er seit über 40 Jahren Mitglied und auch beim HFC und FCB war er seit den Anfangsjahren dabei. Zuletzt war er auch beim Berliner Sorgenkind Mitglied und nutzte ab und zu die Gelegenheit mit dem Bus auswärts zu reisen. Ansonsten war er alleine mit einem Kumpel auswärts unterwegs. Meist mit dem Auto des Kumpels. Einen Führerschein wollte er nie machen, nachdem er in früher Jugend mit dem Mofa einen Unfall hatte. Anfang der 80er war er auch mal mit den Jungs von Z.B. unterwegs, wo man ihn Baby nannte. Warum das so war, das weiß heute keiner mehr.
Die langen Haare der Siebziger, die immer an den Seiten abstanden, hatte er gegen ein schöne Glatze eingetauscht. Ansonsten lief er immer mit einer Jogginghose und einer Pudelmütze durch die Gegend. Die letzten Jahre stand er von den Heimspielen immer am Wohnwagen von Detlef in der Olympischen und trank sein Heimspiel-Bierchen. Hier bestach er mit seinem Detailwissen über alle Hertha Spiele der vergangenen Jahrzehnte. Wenn er Ergebnis, Zuschauerzahl und Torschützen aufgesagt hatte, hieß es immer von den Anderen: „Und Didi – Jetzt mußt Du nur noch das Wetter von dem Tag sagen“.
Auswärts hatte aber auch die Arbeit seinen Vorrang. Wenn am Samstag 18.30 Uhr ein Spiel war, fuhr er nicht hin, weil er am Sonntagabend in die Nachtschicht ging. Da hatte er so seine Prinzipien. Er brauchte neben der Arbeit und Hertha nicht viel. Bier, Kaffee und Bild „lästerten“ manchmal die Kumpels. Nun werden sie Samstags ohne ihn am Wohnwagen stehen….Wir nehmen Abschied von einem besonderen Hertha Fan und rufen ihm ein lautes HAHOHE hinterher.
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„Hertha wärmt!“ – 2022
Hallo Herthaner,
in den letzten Wochen und Tagen erreichten uns über verschiedene Wege bereits viele Anfragen bezüglich „Hertha wärmt!“. Zum heutigen Heimspiel gegen den SC Freiburg können wir nun endlich einen Termin und weitere Informationen zum Ablauf bekannt geben.
In Absprache mit der Berliner Stadtmission und Hertha BSC werden wir unsere Sammelaktion vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München durchführen. Dass gerade Wohnungslose in der kalten Jahreszeit besonders hilfebedürftig sind, müssen wir euch sicherlich nicht erklären. Dies hat uns eure tatkräftige Unterstützung in den vergangen 10 Jahren bereits gezeigt. Herthaner sein bedeutet auch solidarisch zu sein. Dank euch ist es gelungen, die Aktion „Hertha wärmt!“ jedes Jahr ein wenig größer werden zu lassen. Mit dem Effekt, dass wir die Lager der Stadtmission immer wieder ordentlich auffüllen konnten.
Ihr findet uns am Samstag, den 05.11.2022, ab 12:00 Uhr auf dem Olympischen Platz, direkt vor dem Osttor. Dort werden wir wieder mit zwei LKW der Berliner Stadtmission bereitstehen und eure Kleider-/Sachspenden in Empfang nehmen. Mitarbeiter/innen der Berliner Stadtmission werden die Aktion begleiten und stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung. In der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr nehmen wir gern folgende Kleider- /Sachspenden entgegen:
Frauen: Männer: Allgemein: – Sportschuhe
– Jacken
– Pullis– Unterhose/ Boxershorts
– Hoodies
– Sporthose
– Jacken
– Jeans
– Sportschuhe– Rücksäcke
– Schlafsäcke
– Koffer
– Reisetaschen
– Schlafsäcke
– Isomatten
– Fleece- & WolldeckenHygiene: Lebensmittel: – Einwegrasierer
– Deos (sowohl für die Frau als auch für den Mann)
– Taschentücher
– Zahnbürsten
– Zahnpasta
– Toilettenpapier
– Waschpulver
– Shampoo
– Spüli
– Einweghandschuhe– Nudeln
– Hülsenfrüchte
– Öl/Fett
– Tomatenkonserven
– Reis
– Püreepulver
– Kaffee
– H-Milch
– Tee
– Milch
– Fleischkonserven
– Suppenkonserven

