Kategorie: Newsletter

  • 6. Heimspiel der Saison 2018/19

    6. Heimspiel der Saison 2018/19

    Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,

    Die Ereignisse in Dortmund mit Ihrer weiteren Auf- und vor allem Verarbeitung, werden die Fans der Hertha noch länger beschäftigen. Auch aufgrund dieses Hintergrunds war es sehr gut, dass der schon länger geplante „Fandialog“ trotzdem stattgefunden hat und ein weiterer Termin bereits standfand. Nur Gespräche auf Augenhöhe zwischen den Verantwortlichen (Geschäftsführung) und Vertretern aller Fanrichtungen (Ultras, FKO, OFC etc.) können Veränderungen erbringen und schwere Fehler der Vereinsführung, wie in den letzten zwei Jahren verhindern.

    Außerdem war unsere Hertha insbesondere durch Ihre finanziellen Transaktionen Tagesgespräch bei den Medien aber auch unter den Fans. Fassen wir zusammen: Die Anteile (stillschweigend während der Vertragslaufzeit erhöht) von KKR wurden zurückgekauft, sowie die seinerzeit gewährten Darlehen abgelöst. Dafür benötigte Hertha über 70 Millionen. Dafür gab man eine Anleihe aus mit 6,5 % Zinsen (!) und musste wieder Bankkredite (zinstragende Verbindlichkeiten!) aufnehmen, sowie Vorauszahlungen auf Sponsoring- und Hospitalityeinnahmen benutzen.

    In der Vergangenheit wurde uns verkauft, das wir mit der Beteiligung der KKR Hertha in der Lage war zinstragenden Verbindlichkeiten bei Banken zu tilgen und Eigenkapital zu erhöhen und Rechte – etwa im Cateringbereich – zurückkaufen. Das war ein Argument, um wieder freier als Hertha agieren zu können – mit dem starken Partner im Rücken. Für mich ist das wieder keine seriöse Finanzpolitik. Es werden durch diesen Deal Ausgaben auf Jahre hinaus festgeschrieben.

    Hinzu kommen die jährlichen Verbindlichkeiten, die man trotz KKR Einstieg anhäufte. Vielleicht will ich es ja auch nicht verstehen, aber wenn ich mir die Rückabwicklung des „sensationellen“ Deals ansehe, speziell wie teuer das für den Verein wird/geworden ist, dann kann man nur mit einer Portion Magengrummeln solche Sachen über sich ergehen lassen.

    Auch sportlich hatten wir nach den letzten Spielen Magengrummeln –0:3 gegen rote Brause und besonders das 1:4 in Düsseldorf ließen die saisonanfängliche Hoffnung schnell schwinden. Am Samstag gegen Hoppenheim, das riecht nicht nach Sternstunde, aber mit unserer Unterstützung geht vielleicht was.

    Also, wie immer – Volle Pulle

    HaHoHe und „Nur nach Hause geh ‘n wir nicht…“

    ### Wichtiger Hinweis der Fanhilfe:

    Die Polizei Dortmund schickt momentan an diejenigen, die sich im Westfalenstadion an die Sanis gewendet haben, Briefe raus. In denen möchte sie wissen, ob die Verletzungen ein Resultat der Pyrotechnik waren. Die Polizei möchte damit ihre Anklagen in Bezug auf eine gefährliche Körperverletzung gegen die zündenden Personen vorbereiten.

    Die Fanhilfe macht in diesem Kontext darauf aufmerksam, dass in diesem Fall keine Verpflichtung zur Aussage besteht.

    Solltet ihr einen solchen Brief bekommen haben oder jemanden kennen, der einen solchen bekommen hat, dann meldet euch über die bekannten Wege bei der Fanhilfe!

    ### Mitgliederversammlung Hertha BSC

    Am Montag, dem 26. November 2018

    findet in der Messehalle 18 der Messe Berlin, Masurenallee, in 14055 Berlin
    die ordentliche Mitgliederversammlung von Hertha BSC statt (Parkplätze auf dem Hammarskjöldplatz).

    Beginn 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr)

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    Kurzer Auszug aus dem aktuellen Newsletter zum nächsten Heimspiel.  Möchtest Du aktuelle Informationen zum FKO, Hertha BSC und der Fanszene per E-Mail erhalten, dann melde Dich HIER am Newsletter an.

  • Aktuelle Situation zwischen Vereinsführung und der aktiven Fanszene

    Hallo Herthaner,

    am Donnerstag erreichte uns alle die Mitteilung der Geschäftsführung von Hertha BSC, dass bis auf weiteres u.a. Banner, Spruchbänder und Doppelhalter im Olympiastadion auf unbestimmte Zeit verboten werden. Dies gilt sowohl für Gäste-, als auch für uns Herthafans.

    Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einfach für Support sorgen und unseren Protest trotzdem zum Ausdruck bringen können. Deshalb wird es heute von unserer Seite aus keine organisierte Stimmung geben.

    Auch wenn es nicht direkt mit den Geschehnissen in Dortmund begründet wird, ist klar, dass die Sanktionen gegen uns Fans damit gerechtfertigt werden. Unabhängig davon, wie man die Vorkommnisse in Dortmund einordnet, wird folgendes deutlich:

    Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte von Anfang an kein Interesse daran, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Der Polizei Dortmund wurde blind vertraut, ohne dass sich bis heute mit einem Vertreter von Herthas Fanszene ausgetauscht wurde.

    Doppelhalter und Spruchbänder sind selbstverständliche Fanutensilien, zum einen, um unsere Meinung und Kritik kundzutun und zum anderen, um unseren Verein zu unterstützen.

    Die Sanktionen treffen alle Fans, Gäste- wie auch Heimfans gleichermaßen; ein Weg von dem sogar der DFB mittlerweile abgerückt ist. Der Verein widerspricht mit seinem Handeln den selbst auferlegten Grundsätzen im Umgang mit uns Fans. Wirft man einen Blick auf die Homepage von Hertha BSC, dann findet man folgende Grundlagen zum Fanumgang:

    „ […] Wir sind weit von einer Pauschalverantwortung aller Fans bei Verfehlungen Einzelner entfernt. Der individuelle Umgang – also die Betrachtung des Einzelfalls – steht im Fokus und ist wichtiger Bestandteil im Umgang mit den Fans.

    Eine standardisierte Vorgehensweise ist bei der heterogenen Zielgruppe „Fans“ – die in sich ein Abbild der Gesellschaft darstellt – wenig zielführend. Eine variable, den Einzelfall berücksichtigenden Handhabung ist unser Weg, vor allem, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Fans zu schaffen. […]“

    Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass ursprünglich am Donnerstag ein „runder Tisch“ mit Fans aus verschiedenen Kreisen, sowie der Geschäftsführung, dem Fanprojekt und der Fanbetreuung stattfinden sollte. Zu diesem hatten Vertreter aus der Fan- und Ultraszene ihre Teilnahme zugesagt. Stattgefunden hat dieser jedoch bisher nicht.

    In den kommenden Tagen werden wir überlegen und uns besprechen wie es weitergeht und auch das Spiel in Dortmund aufarbeiten. Natürlich stehen wir für alle Herthaner heute wie auch in den kommenden Wochen gern zum persönlichen Austausch zur Verfügung.

    Selbstverständlich wollen wir keinem Herthaner untersagen, die Mannschaft zu unterstützen. Wir selbst haben die Mannschaft und den Trainer über unsere Entscheidung im Vorfeld informiert und rufen alle Herthaner auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Kollektivstrafen zu setzen und den Support für heute einzustellen.

    Ostkurve Hertha BSC – am 03. November 2018

  • 5. Heimspiel der Saison 2018/19

    Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,

    Mit einem 2:2 in Dortmund, welches sicher auch etwas glücklich daherkam, bewies unsere Hertha wieder einmal, dass sie mit besseren Mannschaften durchaus auf Augenhöhe mithalten und Akzente setzen kann. Das gibt Hoffnung auch für den Samstag.Die Hoffnung, nämlich die vom Pokalfinale bleibt auch bestehen. Das 2:0 in Darmstadt kein Ruhmesblatt aber ein Sieg und darum geht es in so einer zweiten Runde im Pokal doch vor allem.

    Zu den weiteren Dortmunder Umständen nur noch mal kurz zwei Sachen:
    Erstens: Wenn ein Polizeieinsatz zu einer solchen Zahl an Verletzten führt, sollte man dringend die Sinn– und Verhältnismäßigkeit hinterfragen.
    Zweitens: Dank den Dortmunder Fans, die sich während der Ausschreitungen mit den Berliner Anhängern solidarisierten und die Unterstützung ihrer Mannschaft einstellten.

    Ansonsten heißt nun abermals in einer Saison der Gegner am Samstag – rote Brause Leipzig. Schon seit längerem, und spätestens seit dem Aufstieg in die Bundesliga, erhitzt dieses Konstrukt die Gemüter der Fußballfans. Deshalb wollen wir das Konstrukt auch in dieser Saison nicht aufwerten und gehen von der sonst gewohnten Vorstellung des jeweiligen Gegners in diesem Newsletter ab.
    Heute also ein Blick auf die wirklichen Vereine des Fußballs in Leipzig – Lok Leipzig und die BSG Chemie.

    ### Infos zum Fanwagen und der Mitgliedschaft im FKO

    Zeit mitbringen – Beitrag bezahlen – Förderkreis unterstützen

    Am 01. Mai 2018 begann für den Förderkreis Ostkurve e.V. satzungsgemäß das neue Geschäftsjahr 2018/19. Um auch in der kommenden Saison weitere Aktionen umsetzen zu können, sind wir auf die Mitgliedsbeiträge von euch angewiesen. Wir bitten euch daher, euren Saisonbeitrag zeitnah zu bezahlen und freuen uns, wenn ihr unsere Arbeit weiterhin unterstützt.

    Ansonsten für Überweisungen unser Konto nutzen:
    Postbank Berlin
    IBAN: DE95100100100577095104
    BIC: PBNKDEFF100

    Also, für alle die hier mitlesen, aber nicht mehr Mitglied des FKO sind:
    Auch ihr habt ab Samstag zum Heimspiel die Möglichkeit, den Beitrag für Saison 2018/19 am Fanwagen zu leisten.

    Lasst uns die Kräfte bündeln und werdet Teil des Ganzen!

    Hinweis: Der Fanwagen schließt immer 30 Minuten vor dem Spiel. Wenn ihr also Beiträge bezahlen möchtet, Fragen beantwortet bekommen möchtet, Dinge kaufen wollt oder Auswärtskarten erwerben wollt, kommt bitte rechtzeitig an den Fanwagen. Die Leute, die Euch dort zur Verfügung stehen, möchten auch gern pünktlich ihren Platz zum Spiel einnehmen – Danke!

    Zu erwerben gibt es derzeit:
    Fischerhüte – 10,00 €
    T Shirts 125 Jahre – Die S und M und XL
    Jetzt schon an Weihnachten denken, Schlüsselanhänger schenken (125 Jahre) – Aktionspreis 5,00 €
    FKO Pudelmützen – 8,00 €
    FKO Gürtel – 7,00 €

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