Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,
was für eine Woche! Einer 0:5 Klatsche gegen Köln folgte das Tagebuch des Jürgen K. und ein 0:3 Rückstand in Düsseldorf. Fassungslos starten die treuen Fans auf den Rasen und konnten kaum glauben was sie WIEDER sahen. Aber dann die zweite Hälfte. Ich weiß nicht wer da plötzlich in schwarz rot auf dem Platz stand. Die Spieler der ersten Halbzeit konnten es nicht sein. Sei es drum – 3:3 in Düsseldorf, der Abstiegskampf geht am Samstag mit dem Spiel gegen Werder weiter. Kaum war Hertha mit Jürgen K. aus den Schlagzeilen, überschlugen sich diese ab Samstag wegen eines gewissen Dietmar H.
Da konnten wir mal ein richtigen Bohei in der Bundesliga erleben. Der Dietmar ist ein netter, alter Herr aus dem Süden, der weil er zu viel Geld hat auch Gutes tun möchte. So nahm er sich seinem Dorfklub in der A-Klasse an und führte diesen 2008 in die Bundesliga. Richtig warm wurden viele Fans mit ihm nie, aber das war eigentlich eher unter dem Radar der aufgeregten Medien. Bis ja, bis der Dietmar meinte, seine besondere Stellung beim DFB, bei der DFL und auch bei den Sicherheitskräften einsetzen zu müssen, um die Quergeister endgültig zur Strecke zu bringen. Da hatten die Dortmunder es ihm besonders angetan und so endete sein Feldzug gegen diese mit Strafbefehlen und einer Kollektivstrafe gegen ALLE Dortmunder Fans für die nächsten beiden Spiele des BVB in Hoppenheim.
Kollektivstrafen? Da war doch mal was. Richtig, der DFB hatte auf sie verzichtet, damit sich die Situation zwischen Fankurven und DFB verbessert. Nun also eine einseitige Änderung einer Absprache, um dem Dietmar zu gefallen.
Was machen die Fans, sie finden das nicht gut und zeigen es. Und so ziehen sich durch Fußball Deutschland Banner von Fans die den Dietmar tatsächlich oder/und angeblich beleidigen. Und nun wurde möglich, was vorher in keinem ähnlichen Fall bei Gesängen, Rufen und so weiter aus Fankurven möglich war. Spielunterbrechungen und der Gang in die Kabine. Selbst bei Plakaten, die gar nicht gegen Hopp gingen und auch nicht seinen Namen trugen, wie im Spiel Köln gegen Schalke. Dazu verbales Draufschlagen bei Sky, Aktuellem Sportstudio und so weiter.
Man muss nicht hinter plumpen Beleidigungen, noch hinter Fadenkreuz-Bannern stehen. Das ist in diesem Lande ab einem gewissen Maße strafrechtlich zu verfolgen und wird auch so gehandhabt. Aber wenn medial alle Geschehnisse der letzten Wochen und zahlreiche gesellschaftliche Probleme in einen Topf geworfen werden, um diese auf die Dietmar-Beleidigungen zu übertragen, muss man Stopp rufen. In Zeiten wie diesen, darf man Dietmar nicht mit den Toten z.B. in Hanau vergleichen. Beleidigende Plakate sind kein Rassismus und die bekanntermaßen immer wieder gegen alle Formen von Diskriminierung auftretenden Bayern-Ultras sind keine Demokratie-Gegner und -Hasser.
Auch hier wird die unerträgliche Doppelmoral des Fußballs deutlich: Der Schlacker Tönnies wurde vom Verband für seine rassistischen Parolen nicht in Haftung genommen, eine wirkliche Reaktion des DFB rund um die Beleidigungen gegen Herthas Torunarigha fehlt bis heute, das Thema Homophobie spielt ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle und bis heute grölen Fans in diversen Stadien sexistische und homophobe Parolen. DFB-Reaktionen? Nicht vorhanden! Lippenbekenntnisse wie Rote Karten hochhalten reichen da nicht!
Eine Sonderermittlungsgruppe der Polizei wird sich nun auf die Bannerträger und Rufer des Samstags stürzen. Ach wären die Sicherheitsbehörden doch immer so konsequent, wenn Menschen in unserem Lande beleidigt, bedroht, verletzt oder ermordet werden, weil sie das falsche sagen, machen oder einfach nur anders aussehen.
Ich möchte mal kurz alle an ihren Verstand erinnern. Es gibt kreativere Auseinandersetzungsformen mit dem Dietmar als “H., du Hurensohn” hochzuhalten. Die Verbände und die medialen Aufgeregten sollten mal innehalten und sich überprüfen, ob sie in anderen Lagen auch so vehement ihre Arbeit zum Schutz des Menschen ausführen. Vielleicht bleibt die Gästekurve in Hoppenheim ab jetzt einfach mal leer und man spart sich die Reise aufs Dorf.
Ich fühle mich an Orten in denen ich z.B. mit Richtmikrofonen aufgezeichnet werde, als Gast nicht willkommen.
Anmerkung: Rummenigge sprach am Samstag vom ganz hässlichen Gesicht des FC Bayern. Das hässliche Gesicht des FC Bayern zeigt sich eher dann, wenn Diktaturen diesen Verein mit Geld pimpern und moralische Werte die er Samstag auf dem Platz ach so hochhalten wollte konsequent, immer wieder und nachhaltig mit Füßen getreten werden. Der Bayern Boss und der Ex – Knacki Hoeneß sind „Ehrenmann“ Dietmar schon mehrfach zur Seite gesprungen. Deshalb kamen die Reaktionen von Spielern, Schiedsrichtern und Klubbossen offenbar nicht so spontan zustande. Sowohl DFB als auch die Klubs waren über die bundesweit koordinierte Aktion der Fans informiert. Es hatte also schon im Vorfeld Absprachen gegeben, im Falle von Beleidigungen gegen Hopp die Dreistufenregel anzuwenden (Quelle Spiegel).
Also wie immer – Volle Pulle
Ha Ho He und „Nur nach Hause geh ‘n wir nicht…“
### Sonderzug nach Mönchengladbach
Zum Spiel nach Gladbach (Sa. 16.05.) wird es vom Förderkreis Ostkurve wieder einen Sonderzug geben. Der Verkauf der Zugtickets beginnt ab dem nächsten Heimspiel gegen Werder Bremen. Der Preis beträgt 65€ für FKO-Mitglieder und 75€ für Nicht-Mitglieder.
Es wird auch wieder die Möglichkeit geben sich 6er Abteile zu reservieren, bei Abnahme der entsprechenden Anzahl von Zugtickets.
Zusätzlich zum Zugticket könnt ihr euch, solange das Kontingent ausreicht, ein Stehplatz Ticket zum Preis von 14,50€ reservieren. Die Ausgabe der Tickets erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt sobald diese verfügbar sind.
Hinfahrt:
Abfahrt am 16.05.2020 von Gesundbrunnen um 4:51 Uhr! (Gleis noch nicht bekannt)
Zustieg ab 4:15 Uhr möglich
Ankunft M’gladbach-Hbf. um 11:56 (Gleis 3)
Rückfahrt:
Abfahrt Mönchengladbach-Hbf. um 19:30Uhr (Gleis noch nicht bekannt)
Ankunft Gesundbrunnen um 1:51 Uhr
Zustieg zu den Wagen ist ab 4:15 Uhr möglich!
Das Glasflaschenverbot ist unbedingt zu beachten!
Wertsachen, wenn möglich zu Hause lassen!
Das Eintrittsband ist während der gesamten Fahrt am Handgelenk zu tragen und auf Verlangen vorzuzeigen!
U18 Mitfahrer benötigen (formlose) Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
Änderungen vorbehalten
Abfahrtszeiten und Informationen zum Sonderzug nach Gladbach – Förderkreis Ostkurve e.V.
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T-Shirt (Gesangsabteilung – Augsburgfahrt) (XL, XXL, XXXL) 5,00 €
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