Kategorie: Harlekins Berlin’98

  • Aktuelle Situation zwischen Vereinsführung und der aktiven Fanszene

    Hallo Herthaner,

    am Donnerstag erreichte uns alle die Mitteilung der Geschäftsführung von Hertha BSC, dass bis auf weiteres u.a. Banner, Spruchbänder und Doppelhalter im Olympiastadion auf unbestimmte Zeit verboten werden. Dies gilt sowohl für Gäste-, als auch für uns Herthafans.

    Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einfach für Support sorgen und unseren Protest trotzdem zum Ausdruck bringen können. Deshalb wird es heute von unserer Seite aus keine organisierte Stimmung geben.

    Auch wenn es nicht direkt mit den Geschehnissen in Dortmund begründet wird, ist klar, dass die Sanktionen gegen uns Fans damit gerechtfertigt werden. Unabhängig davon, wie man die Vorkommnisse in Dortmund einordnet, wird folgendes deutlich:

    Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte von Anfang an kein Interesse daran, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Der Polizei Dortmund wurde blind vertraut, ohne dass sich bis heute mit einem Vertreter von Herthas Fanszene ausgetauscht wurde.

    Doppelhalter und Spruchbänder sind selbstverständliche Fanutensilien, zum einen, um unsere Meinung und Kritik kundzutun und zum anderen, um unseren Verein zu unterstützen.

    Die Sanktionen treffen alle Fans, Gäste- wie auch Heimfans gleichermaßen; ein Weg von dem sogar der DFB mittlerweile abgerückt ist. Der Verein widerspricht mit seinem Handeln den selbst auferlegten Grundsätzen im Umgang mit uns Fans. Wirft man einen Blick auf die Homepage von Hertha BSC, dann findet man folgende Grundlagen zum Fanumgang:

    „ […] Wir sind weit von einer Pauschalverantwortung aller Fans bei Verfehlungen Einzelner entfernt. Der individuelle Umgang – also die Betrachtung des Einzelfalls – steht im Fokus und ist wichtiger Bestandteil im Umgang mit den Fans.

    Eine standardisierte Vorgehensweise ist bei der heterogenen Zielgruppe „Fans“ – die in sich ein Abbild der Gesellschaft darstellt – wenig zielführend. Eine variable, den Einzelfall berücksichtigenden Handhabung ist unser Weg, vor allem, um Akzeptanz und Vertrauen bei den Fans zu schaffen. […]“

    Nicht unerwähnt lassen möchten wir, dass ursprünglich am Donnerstag ein „runder Tisch“ mit Fans aus verschiedenen Kreisen, sowie der Geschäftsführung, dem Fanprojekt und der Fanbetreuung stattfinden sollte. Zu diesem hatten Vertreter aus der Fan- und Ultraszene ihre Teilnahme zugesagt. Stattgefunden hat dieser jedoch bisher nicht.

    In den kommenden Tagen werden wir überlegen und uns besprechen wie es weitergeht und auch das Spiel in Dortmund aufarbeiten. Natürlich stehen wir für alle Herthaner heute wie auch in den kommenden Wochen gern zum persönlichen Austausch zur Verfügung.

    Selbstverständlich wollen wir keinem Herthaner untersagen, die Mannschaft zu unterstützen. Wir selbst haben die Mannschaft und den Trainer über unsere Entscheidung im Vorfeld informiert und rufen alle Herthaner auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Kollektivstrafen zu setzen und den Support für heute einzustellen.

    Ostkurve Hertha BSC – am 03. November 2018

  • Fanszenetreffen am Samstag 15 Uhr im Haus des Landessportbunds Berlin e.V.

    Hallo Herthaner!

    Am Samstag findet um 15 Uhr das große Fanszenetreffen statt (http://hb98.de/infoveranstaltung-und-fanszenetreffen-im-september/)

    Wo? Haus des Landessportbunds Berlin e.V.

    (Jesse-Owens-Allee 2, 14053 Berlin)

    Der Aufgang zum Saal befindet sich neben den „Stadionterrassen“, direkt gegenüber dem S-Bhf. Olympiastadion.

    Wir diskutieren unter anderem über die aktuelle Situation mit der Geschäftsführung, das zurzeit still und heimlich laufende Thema Stadionneubau, sowie über den Stimmungsboykott in Bremen.

    Dieses Treffen ist wichtig, um in Zukunft als Fanszene geschlossener auftreten zu können.

    Egal, ob gegenüber der Geschäftsführung oder dem DFB, wir können unsere Sache nur verteidigen, wenn wir es gemeinsam anpacken!

    Erscheint daher zahlreich und bringt euch ein!

  • Aufruf Infoveranstaltung und Fanszenetreffen

    Hallo Herthaner!

    Mit dem martialischen Spruch „Krieg dem DFB!“ begann vor über einem Jahr der bisher aufsehenerregendste Versuch der deutschen Fanszenen den Verbänden gegenüber ihren Unmut kundzutun und Veränderungen zu erreichen. Seitdem ist viel geschehen, aber wenig Zählbares für uns dabei herumgekommen. Zu häufig versuchten sich DFB und DFL durch Worthülsen und Versprechungen ihrer Verantwortung zu entziehen. Bereits im letzten Kurvenecho veröffentlichten wir dazu eine Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands und nun wollen wir, wie schon vor einem Jahr, euch darüber informieren, wieso das alles so gekommen ist, was aus unserer Sicht gut und schlecht war und vor allem: Wie es weitergeht!

    Daher öffnet die Ostkurve am kommenden Samstag den 22.09.2018 zum Heimspiel gegen Mönchengladbach bereits um 11:30 Uhr ihre Pforten.
    Um 12 Uhr wird die Infoveranstaltung beginnen.

    Erscheint zahlreich und diskutiert mit!

    Ebenfalls in diesem Kontext möchten wir an das Fanszenetreffen erinnern, welches am Samstag den 29.09.2018 um 15 Uhr im Haus des Landessportbunds Berlin e.V. in der Jesse-Owens-Allee 2, 14053 Berlin stattfindet. Dort soll es um all die Themen gehen, die uns als Fanszene von Hertha BSC beschäftigen. Sei es das Thema Stadionneubau, das Verhältnis zwischen Verein und aktiver Fanszene oder die generelle Ausrichtung der Geschäftsführung, all das soll dort thematisiert werden.
    Falls ihr eigene Themen habt, teilt uns diese bitte im Vorfeld mit, damit wir einen groben Überblick haben.

    Also Herthaner, wir sehen uns am Samstag ab 11:30 Uhr in der Kurve! Nur gemeinsam können wir unsere Interessen vertreten, sei es gegenüber der Geschäftsführung von Hertha BSC oder dem DFB!

    Ha Ho He!