-
2020 dann mal resetten – Frohe Weihnachten und guten Rutsch

Hallo Mitglieder, hallo Herthaner,
das Jahr neigt sich zu Ende und kann dann aber auch wirklich gehen!
Wir wünschen allen Mitgliedern und Hertha Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Auch wenn die Zeiten es schwer möglich machen, verbringt ein paar schöne Tage und rutscht gut in das neue Jahr welches uns auch noch einiges abverlangen wird. Viel Hoffnung können wir noch nicht machen, nur darum bitten die AHA Regeln zu beachten damit ihr, eure Familie und Freunde sowie letztendlich alle gesund bleiben.
Der Vorstand
-
Neues Herthastadion

Hallo Herthaner!
Seit einiger Zeit begleitet uns das Thema eines möglichen Stadionneubaus. Vor 2 Jahren hat sich deshalb eine Gruppe Herthaner verschiedener Fangruppierungen und verschiedenen Alters zusammengetan, um Vorstellungen aus der gesamten blau-weißen Fanlandschaft zu sammeln, wie ein neues Stadion aus Fansicht auszusehen hätte.
Viele Herthafans wünschen sich einen Verbleib im Olympiastadion, viele wünschen sich ein neues Stadion, solange es innerhalb der Stadtgrenzen entsteht. Aus Respekt vor diesen verschiedenen Haltungen wurde sich vonseiten der AG Stadion nicht in die Standortfrage eingemischt.Das in Fanforen, unzähligen persönlichen Gesprächen, auf Fanszenetreffen, an Spieltagen und auch in sozialen Netzwerken gesammelte Feedback organisierter und unorganisierter Herthafans wurde so zu einem Forderungskatalog für ein Idealstadion zusammengetragen. Nach zwei Jahren der Ideensammlung und Ausgestaltung wurde dieser Forderungskatalog gestern im Rahmen des regelmäßigen Dialogs von Fanvertretern der Offiziellen Fanclubs, des Förderkreis Ostkurve und der Ultragruppen an die Geschäftsführung von Hertha BSC, den Stadionmanager Klaus Teichert und Präsident Werner Gegenbauer überreicht.
Natürlich ist dieser für Euch Herthanerinnen und Herthaner einsehbar und wir laden Euch herzlich ein, die Internetseite www.neues-herthastadion.de zu besuchen. Dort könnt ihr Euch das Gesamtpapier ansehen und auch herunterladen. Darüber hinaus kann sich Euer Fanclub oder Eure Fangruppe hier in die Unterstützerliste eintragen.
Unabhängig vom Standort innerhalb der Stadtgrenzen: Wie ein Neubau aus Sicht der Fans und Mitglieder von Hertha BSC auszusehen hat, ist jetzt klar.
HaHoHe!
-
Hertha wärmt! – 2020

Hallo Herthaner,
wir möchten euch hiermit mitteilen, dass wir auch in diesem Jahr die bekannte Aktion „Hertha wärmt“ durchführen werden. Wie bereits in der vergangenen Saison wird unsere Sammelaktion vor dem Heimspiel gegen Borussia Dortmund stattfinden.
Wir möchten auch dieses Jahr, trotz der Covid19-Pandemie, unsere Solidarität mit den Bedürftigen unserer Stadt zeigen und haben daher gemeinsam mit der Berliner Stadtmission und Hertha BSC ein Hygienekonzept erstellt, sodass wir unter Einhaltung der gängigen Regeln eure Spenden annehmen können.Ihr findet uns am Samstag, den 21.11.2019, ab 12:00 Uhr auf dem Olympischen Platz, vor dem Stadioneingang am Osttor. Dort werden wir wieder mit dem LKW der Berliner Stadtmission bereitstehen und eure Kleider-/Sachspenden in Empfang nehmen. Mitarbeiter/innen der Berliner Stadtmission werden die Aktion begleiten und stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung.
In der Zeit von 12:00 bis 16:00 Uhr nehmen wir gern folgende Kleider- /Sachspenden entgegen:Grundbedarf:
Winterjacken
Hoodies (Größe S-M-L)
Herrenunterwäsche (Größe S-M-L)
Lange Unterhosen (Größe S-M-L)
Herrenschuhe (Größe 40-41-42-43-44)
Mützen (bevorzugt schwarz/ dunkle Farben)
Outdoorbekleidung/ Bundeswehrbekleidung
Hygieneartikel z.B.: Zahnbürsten/Zahnpasta/Duschgel
Einwegrasierer/Rasierschaum/MundschutzLebensmittel:
Fleischkonserven
Nudeln (Spirellis)
Zucker
Milch
Früchtetee
Trocken-bohnen/-linsen/-erbsen
Kekse
SchokoladeHighlights:
Zelte
Isomatten
Schlafsäcke
Rucksäcke„Zusatzbedarf“:
Taschenlampen/passende Batterien
Thermoskannen/Thermobecher
Powerbank
Kopfhörer/Headset
Universalladekabel für Handys + NetzsteckerFür diejenigen, die uns finanziell unterstützen möchten, haben wir unter dem Link Hertha wärmt! – 2020 einen PayPal Moneypool eingerichtet. Die Geldspenden werden nach Abschluss der Sammelaktion an die Berliner Stadtmission weitergeleiten und vorallem für notwenige Kleidung (z.B.: Unterwäsche) verwendet.
Gerne könnt ihr euch unter www.berliner-stadtmission.de informieren, was mit euren Spenden geschehen wird.Berliner halten zusammen!
Ha Ho He, Harlekins Berlin `98 im November 2020
-
Hertha BSC Mitgliederversammlung

Hallo Herthaner,
am kommenden Sonntag den 25. Oktober findet um 11 Uhr die Mitgliederversammlung des Hertha BSC e. V. in unserer Ostkurve statt.
Dass die Mitgliederversammlung das höchste Organ unseres Vereins ist, sollte jedem Herthaner und jeder Herthanerin deutlich machen, dass ein Erscheinen obligatorisch ist. Des Weiteren wird am Sonntag auch die Präsidiumswahl durchgeführt, einschließlich der Wahl zum Präsidenten.
Zu den zur Wahl stehenden Personen wurden Steckbriefe veröffentlicht, in denen Ihr Euch im Voraus ein Bild machen könnt. Diese findet Ihr unter:Nehmt eurer Mitbestimmungsrecht im Verein wahr – kommt vorbei!
Ha Ho He,
Euer FKO-Team
-
Stellungnahme zur Wiederzulassung von Zuschauern

Hallo Herthaner!
Das Ausleben einer lebendigen, bunten und lautstarken Fankultur wird in deutschen Stadien für längere und nicht absehbare Zeit unmöglich sein. Abstandsregelungen und Obergrenzen für Zuschauerzahlen stehen dem Stadionerlebnis, das wir kennen und uns wünschen, komplett entgegen. Deswegen werden wir Ultras aus der Ostkurve keine Ticketkontingente wahrnehmen und nicht organisiert im Stadion auftreten, solange der Normalzustand in den Stadien gesundheitspolitisch nicht vertretbar ist.
Es hat uns Ultras immer ausgemacht, dass wir Maßnahmen kritisch hinterfragen und auf die Einhaltung von Freiheitsrechten für Fans jeglicher Couleur pochen. Die Maßnahmen, die der Leitfaden der DFL zur Wiederzulassung von Zuschauern vorsieht oder die darüber hinaus aktuell diskutiert und entschieden werden sollen, wie das Verbot von Gästefans, von Stehplätzen und die Personalisierung von Tickets haben wir stets abgelehnt und wir werden es auch weiterhin tun. Für die Mitarbeit an einem Zuschauerkonzept, welches auf solchen Maßnahmen fußt, stehen wir Ultras nicht nur nicht zur Verfügung, sondern lehnen dies auch vehement ab. Während jeder Bürger dieses Landes frei reisen darf, soll Fußballfans – unter dem Vorwand das Reiseaufkommen reduzieren zu wollen – ein pauschales Verbot zum Auswärtsfahren erteilt werden und die Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen soll nur auf Sitzplätzen zu gewährleisten sein. Obwohl der Leitfaden der DFL zur Wiederzulassung von Zuschauern den Fans attestiert, dass „der Fußball stark von seinen Emotionen und den Zuschauern im Stadion lebt“ und die Bundesliga ihre internationale Anerkennung auch den engagierten Fanszenen verdanke, sind es dennoch eben jene, die durch diese Verbote erneut als „verantwortungslos“ stigmatisiert werden. Und das obwohl organisierte Fußballfans deutschlandweit im Zuge der Corona-Krise schnell und selbstlos soziale Verantwortung für die Gesellschaft, deren Teil wir sind, übernommen haben.
Trotz unserer Ablehnung wollen wir definieren, was für uns erforderlich ist, damit nach dem Ende der Pandemie die Rückkehr zu einem organisierten Auftreten im Stadion für uns möglich sein wird. Mit der Diskussion um eine Wiederzulassung von Zuschauern werden neue Sicherheitsmaßnahmen diskutiert und längst vergessen geglaubte Gespenster, etwa die Verwendung von Nacktscannern oder die Personalisierung von Eintrittskarten, schleichen sich wieder auf die Tagesordnung. Die Corona-Pandemie darf nicht als Vorwand genutzt werden, um durch die Hintertür der Krisenbekämpfung neue Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen dauerhaft einzuführen. Deshalb fordern wir einen klar definierten Mechanismus, der das Zurückfahren aller möglichen neuen Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen gewährleistet! Auch die nun wieder diskutierten Gäste- und Stehplatzverbote werden in unregelmäßigen Abständen von den Sicherheitsorganen ins Feld geführt. Ein zeitweises Entgegenkommen stellt ein Einfallstor für den normalisierten Gebrauch dieser Maßnahmen dar und kann daher nicht entschieden genug zurückgewiesen werden.
Der Leitfaden der DFL zur Wiederzulassung von Zuschauern scheint vor allem einem entgegenwirken zu wollen:
Als die Bundesliga im Mai mit der Fortsetzung des Spielbetriebs unter Zuschauerausschluss begann, wurden vor allem die Fernsehgelder als absolut überlebensnotwendige Einnahmen für die Fußballvereine angeführt und damit die massive Abhängigkeit des Fußballs von dem stetig wachsenden Einfluss der Fernsehindustrie endgültig entlarvt. Damit sah es jeder Stadionbesucher schwarz auf weiß, dass die Fans im Stadion gegenüber den Liveübertragungen im Fernsehen in den Hintergrund geraten sind.
Um die draus resultierenden Proteste verstummen zu lassen und die Fans zu befrieden, sollen nun wieder schrittweise Zuschauer zugelassen werden, sowie Fans an der Ausgestaltung der konkreten Maßnahmen zur Wiederzulassung von Zuschauern mitwirken. Durch diesen Fokus werden die eigentlichen Probleme des Profifußballs verdrängt. Ein Leitfaden, der sich konkret mit den von Fanseite aus angestoßenen Reformideen beschäftigt, fehlt bezeichnenderweise nach wie vor.
Nach anfänglicher Demut und vollmundigen Versprechungen bringen sich nun schon Vereinsvertreter in Stellung, um jegliche Reform des Systems Fußball von vornherein zu verhindern und die Fans, die genau diese Reformen fordern, in Misskredit zu bringen. Die gerechtere Verteilung der TV-Gelder und Medienerlöse, ein Bekämpfen der faktischen Umgehung der 50+1-Regel und verbindliche Maßnahmen für ein nachhaltigeres Wirtschaften im deutschen Profifußball sind die Probleme, die angegangen werden müssen. Die Reform des Systems Profifußball darf nicht in Vergessenheit geraten, noch bevor sich auch nur das erste Mal mit dem Thema auseinandergesetzt wurde.
Ultras Berlin im August 2020
