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Der Abschied von Andreas „Zecke“ Neuendorf
Das Video
Mit der gestrigen Uraufführung beim dritten großen Fan-Treffen in der Stromstraße bedanken wir uns mit diesem schönen Video bei allen die einen Beitrag zum Gelingen der beeindruckenden Abschiedschoreo für Zecke Neuendorf geleistet haben.
Das Video ist 72,7 MB groß, hat eine Länge von 11min 24sec und ist im Format DivX abgespeichert. Zum Betrachten des Videos ist dieser Codec daher zwingend wichtig und sofern installiert in nahezu jedem gängigen Player abspielbar.
Den kostenlosen Codec-Download mit integriertem Player findet ihr unter divx.com.
HERTHANER IM HERZEN – BERLINER WIE WIR
EINE ATZE NIMMT ABSCHIED – DOCH SEINE SEELE BLEIBT HIERFörderkreis Ostkurve e.V.
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Fanszene!
Der Förderkreis Ostkurve e.V. lädt ein,
zum Dritten Treffen der Fanszene von Hertha BSC
Nach den erfolgreichen ersten Treffen, lädt der Förderkreis Ostkurve nun bereits zum dritten Mal zum Zusammentreffen ein. Es findet am Freitag 20.07.2007 ab 19:00 Uhr statt. Während es bei den vorherigen Treffen hauptsächlich um die Stimmung in unserer Kurve ging, richtet sich der Themenschwerpunkt diesmal auf das aktuelle Thema:DFB-Fankongress
· Fan-Kulturen
· Spannungsfelder
· Fanbetreuung
· Kommunikation
· Länderspiele
Außerdem wird es auch Neuigkeiten zu den folgenden Themen geben:Geld aus der „Initiative Herthafahne“
Saisoneröffnung 07/08
Busfahrten
Zusammenhalt und gemeinsames AuftretenWeitere Themen können, oder besser sollen, direkt von euch vorgeschlagen werden. Sendet eure Themenvorschläge bitte an info@foerderkreis-ostkurve.de oder an die Mitgliederbetreuer.
Bring Dich mit ein!Sei ein Teil des Ganzen!
Wir laden alle Interessierte ein (egal ob Alt oder Jung, egal ob OFC-Mitglied oder unorganisierter Fan, egal ob Kutte oder Ultra) an diesem Treffen teilzunehmen.
Wir vom Förderkreis Ostkurve e.V. würden uns sehr freuen, wenn die Beteiligung ähnlich gut ausfällt wie bei den vorangegangenen Treffen.
Wann: Freitag, den 20. Juli 2007 um 19.00 Uhr
Wo: Stromstraße 11 – 17, 10551 Berlin
(Gewerbehof, in den Räumen des Dartpalast)
U-Bahnlinie: U9 Turmstraße / Bussen: 101, 123, 184, 245, TXL, M27SEI EIN TEIL DES GANZEN!
Vorstand Förderkreis Ostkurve e.V.
PS. Die neuen Mitgliedsausweise sind fertig!
Der fällige Mitgliedsbeitrag kann auch auf diesem Treffen bezahlt werden.
Meldet euch bei den Mitgliederbetreuern am Stand.
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FANKONGRESS – LEIPZIG 2007

Fußball ist unser Leben – eine Annäherung
Nach Jahren, geprägt von atmosphärischen Störungen gegen den DFB mit einem Präsidenten an der Spitze, der sich den Fans mit ihren Bedürfnissen kategorisch verweigert hat, mutete es schon ziemlich realitätsfremd an, was man als Kongressteilnehmer am letzen Wochenende erleben durfte. Deutschlands versammelte Fanelite spendete großen Applaus für Dr. Zwanzigers Eingangsrede und man sollte meinen sich gerade im falschen Film zu befinden. Wer jedoch mit konkreten Erwartungen von Ergebnissen und Beschlüssen im Sinne der Fans nach Leipzig gefahren ist, musste eine herbe Enttäuschung hinnehmen. Eine Annäherung war es jedoch in vielerlei Hinsicht auf jeden Fall.
Sollte nach dem Wechsel an den Führungspositionen des DFB auch ein Wandel in der Sicherheitspolitik möglich sein? Sicherlich brachte der Kongress keine neuen Erkenntnisse und er lieferte schon gar keine verbindlichen Zusagen, aber er vermittelte zumindest eins, eine aufrichtige Glaubwürdigkeit. Eine Glaubwürdigkeit die Probleme der Fans wirklich verstanden zu haben und Theo Zwanziger, der unter anderem auch das Arbeitsforum „Spannungsfelder“ mit den kontroversen Diskussionen wie die Festlegung und Umsetzung der Stadionverbotsrichtlinien besucht und mitverfolgt hat, wird mit den Worten zitiert:“ Es sind Dinge gesagt worden, die hab ich so noch nicht gesehen. Wir müssen eine gerechtere Lösung anstreben!“. Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn kündigte die Einführung von Stadionverboten auf Bewährung an: „Gerade auch aufgrund der Gespräche mit den Fans in Leipzig, wollen wir das Verfahren der Stadionverbote reformieren. Wir wollen die Dauer der Verbote, die maximal zwischen drei und fünf Jahren gelten können, gerechter gestalten und gegebenenfalls auch verkürzen. Zudem muss der Heimatverein des jeweiligen Fans beim Verfahren eingebunden werden. Schließlich wollen wir den Dialog mit den Vereinen, den Fanprojekten und der Polizei ein System der Bewährung erarbeiten“. Spahn kündigte darüber hinaus an die bereits ausgesprochenen und wirksamen Stadionverbote auf ihre Haltbarkeit im Hinblick auf eine überarbeitete Richtlinie zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Erste konkrete Ergebnisse und Umsetzung werden zur Winterpause 07-08 erwartet.
In den beiden Tagen musste man wiederholt hören, dass es einmalig auf der ganzen Welt ist, dass ein Verband so in den Dialog mit seinen Fans tritt. Schön und gut, sollte es jedoch nicht das normalste von der Welt sein miteinander zu reden und gemeinsam gerechte und akzeptable Lösungskonzepte erarbeiten mit der alle Seiten gut leben können?! Es liegt jetzt in der Hand des DFB seine einmal erarbeitete Glaubwürdigkeit zu untermauern, den Dialog weiter fortzuführen und die Ergebnisse dann auch zeitnah umzusetzen. Sonst „ist es ganz schön mal darüber geredet zu haben“, aber eine zweite Chance von der Qualität von Leipzig wird es sobald nicht geben.
Förderkreis Ostkurve e.V.
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FKO e.V. – Mitgliedschaft 2007/2008
Mit dem Beginn der Saison 2007/2008 startet der Förderkreis Ostkurve e.V. in sein drittes Jahr. Gleichzeitig ist der neue Mitgliedsbeitrag für die bevorstehende Saison fällig. Wie gewohnt könnt ihr den Mitgliedsbeitrag natürlich wieder bei einem der nächsten Heimspiele am Fanstand begleichen, oder unter Angabe eures Namens und der Mitgliedsnummer auf das Vereinskonto des Förderkreis Ostkurve e.V. überweisen.
Förderkreis Ostkurve e.V.
Kontonummer: 577 095 104
Bankleitzahl: 100 100 10
Postbank BerlinWir möchten euch bitten, den Mitgliedsbeitrag von 20,-€ bis zum 10. August 2007 zu entrichten.
Neumitglieder bzw. Interessierte können sich jederzeit an unsere E-Mailadresse info@foerderkreis-ostkurve.de wenden, oder vor den Heimspielen am Fanstand (direkt vor dem Haupteingang der Ostkurve), direkt mit unseren Mitgliederbeauftragten in Kontakt treten.
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„HERTHA“-Käpt`n Dentler Ehrenmitglied des FKO
Die nun fast schon zur Tradition gewordene Saisonabschlussfahrt auf der „HERTHA“,
dem Namensgeber unseres Vereins, haben wir zum Anlass genommen um dem heutigen Schiffseigner, Herrn Dentler, für seinen unermüdlichen Einsatz zu Danken. Herr Dentler hat das Schiff, und damit ein Stück unserer Geschichte und Tradition, unter hohem Aufwand originalgetreu restauriert und bis heute erhalten.Ihm wurde eine Urkunde überreicht und er ist als Ehrenmitglied in den Förderkreis Ostkurve e.V. aufgenommen worden.
Um die Entscheidung und diesen Schritt zu begründen möchten wir die Gelegenheit nutzen einmal die ganze Schiffshistorie, soweit uns bekannt, aufzuführen.
Das Schiff wurde 1886 in Stettin auf der Werft „Aron & Gollnow“ als so genannter Doppelschrauben-Dampfer gebaut. Nebenbei erwähnt, es existierten noch lange die beiden Schwesternschiffe „Concordia“ und „Dorothea“. Am Tag der Jungfernfahrt, am 17. April 1886, hatte die Tochter des Reeders Geburtstag. So erhielt das Schiff ihren Namen „HERTHA“ und schipperte bis 1889 über das Stettiner Haff. Dann wurde das Schiff von der „Spree-Havel-Dampfschifffahrts-Gesellschaft Stern“ gekauft und in ihre neu gegründete Flotte, die bei Betriebsöffnung im Jahr 1889 aus 17 Dampfern bestand, aufgenommen. Die Reedereifarben, auf dem Schornstein aufgetragen, waren Blau und Weiß und dazu ein gelber Stern. So fand Fritz Lindner das Schiff im Jahr 1892 vor, das unsere Vereinsgeschichte so folgenreich prägen sollte. BFC Hertha 1892 in blau-weißen Vereinsfarben also, so sollte es sein.
Unser Verein wuchs und wurde schnell populär, das Schiff jedoch geriet in Vergessenheit und versah still seinen Fahrdienst weiterhin auf der Spree, der Havel oder dem Wannsee. Die Kriegs- und Rezessionsjahre zwischen 1914 – 1918 führten dazu das viele unrentable Schiffe verkauft wurden bis schließlich 1934 aus wirtschaftlichen Gründen die Spree-Havel-Dampschifffahrts-Gesellschaft Stern den Betrieb einstellen musste. Die übrig gebliebene Flotte mit unserer „HERTHA“ ging in den Besitz der Teltowkanal AG und die „Stern und Kreisschifffahrt“ der Teltowkanal AG wurde gegründet. In den Kriegswirren 1939 – 1945 geht der größte Teil des Schiffsbestandes verloren oder wird in der Folgezeit beschlagnahmt und abtransportiert. Über das Schicksal der „HERTHA“ aus dieser Zeit konnten wir bisher nichts in Erfahrung bringen. Namentliche Erwähnung findet das Schiff „HERTHA“ erst wieder 1956 mit Fahrten auf dem Müggelsee bevor es zu DDR-Zeiten als „SEID BEREIT“ eben diesen befuhr und 1964 von der „Weißen Flotte“ im Alter von stolzen 78 Jahren außer Dienst gestellt wurde.
5 Jahre später, 1969, lag das Schiff an der Spree vor Stralau und sollte eigentlich verschrottet werden, doch ein gewisser Herr Dentler bekam Wind von der Sache. Die Dentlers, die als zweites Standbein die Schifffahrt auf den Kyritzer Seen betrieben, besichtigten das total heruntergekommene Wrack. Trotz des erbärmlichen Zustands erwarb Familie Dentler aus Wusterhausen/Dosse das Schiff ohne zu wissen welche Schiffshistorie sich dahinter verbergen sollte. Am 15. September 1969 war es soweit und mit einem Spezialtransporter wurde das Schiff über Land bis zum Grundstück der Dentlers transportiert. Abends und am Wochenende wurde das Boot restauriert, darauf geachtet das viel erhalten oder nach Möglichkeit mit Originalteilen ersetzt werden konnte. Dreißig Prozent der Unterwasser-Außenhaut mussten erneuert werden. Ein Jahr später konnte das Schiff erstmalig wieder zu Wasser gelassen werden bevor die Innenrestaurierung fortgeführt wurde. Am 15. Juni 1971 stellte Dentler die „HERTHA“ wieder in den Dienst und taufte das Schiff auf den Namen „Seebär“.
1976 wurde ein Westberliner Schiffshistoriker auf den „Seebär“ aufmerksam und erkannte anhand von Fotos und später durch den Beweis von Archivunterlagen unsere „HERTHA“ wieder. Das Schiff behielt jedoch den Namen „Seebär“ bei und kreuzte so auf der Kyritzer Seenplatte. 1992, als der damalige Zweitligist Hertha BSC sein 100jähriges Bestehen feierte, schipperten Fans mit dem „Seebär“ über die Kyritzer Seenplatte, nicht jedoch ohne das Schiff zumindest für einen Tag auf den Namen „HERTHA“ umzutaufen. Doch zum 110jährigen Jubiläum des Klubs war es dann soweit und das Schiff erhielt endgültig seinen neuen alten Namen „HERTHA“ zurück unter dem es nun hoffentlich noch sehr viele Jahre fahren wird.

