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Appell an die Mannschaft – und das enttäuschende Echo…
Hallo Herthaner!
Vor dem Spiel in Nürnberg haben wir in Abstimmung mit den aktiven Gruppen und diversen Fanclubs aus der Ostkurve unsere Erwartungen an die Mannschaft in anbetracht der derzeitgen Situation formuliert. Vorangegangen waren etliche Gespräche mit Herthaspielern, die stets in ruhiger, sachlicher Atmosphäre geführt wurden. Wochenlang hatten sich die Spieler unserer lautstarken Unterstützung sicher sein können, nach Niederlagen gab es Trost und Aufmunterung statt der andernorts üblichen Turbulenzen. Immer wieder wurde deutlich gemacht, dass wir hinter ihnen stehen, solange die Einstellung stimmt.Dies war in den vergangenen Spielen so derart offensichtlich nicht mehr der Fall, dass wir in einem Brief letztmalig formulierten, was aus unserer Sicht ab sofort umgesetzt werden muss. Der unten angehängte Brief wurde am Freitag beim Training Herrn Funkel übergeben, um sicherzugehen, dass der Inhalt die komplette Mannschaft erreicht und auch der neue Trainer gleich zum Einstieg einmal unsere Erwartungen an sein Amt klar formuliert in der Hand hat.
Nach dem Spiel stellte sich leider heraus, dass einige Spieler von dem Brief nichts erfahren hatten und er anscheinend nur mit manchen Spielern bzw. nur in Auszügen besprochen wurde – äußerst unglücklich in unseren Augen. Wir veröffentlichen diesen Brief erst jetzt, da wir vor dem Spiel in Nürnberg keinen zusätzlichen öffentlichen Druck aufbauen wollten, der unter Umständen als Ursache oder Alibi hätte angeführt werden können. Allerdings sehen wir uns jetzt gezwungen damit an die Öffentlichkeit zu gehen, auch damit klar wird, das eventuelle Reaktionen der aktiven Fanszene eben nicht das Ergebnis plötzlicher Sprunghaftigkeit sind, sondern eines bisher weitgehend im Hintergrund verlaufenden Prozesses.
Das Ergebnis in Nürnberg ist bekannt, und jeder kann sich ob der Ereignisse sein eigenes Bild machen, ob jeder im blauweißen Trikot, die in dem Brief geforderten Tugenden eingebracht hat. Dass von nun an ein anderer Ton herrschen wird und die Maßnahmen des aktiven Kerns anders ausfallen werden, ist die logische Konsequenz dessen.An den Trainer von Hertha BSC, Friedhelm Funkel
Herr Funkel, Ha Ho He und herzlich Willkommen bei Hertha BSC!
Mit dem folgenden Schreiben positionieren wir uns zur aktuell desolaten Situation, in die Sie persönlich gerade erst hineingeraten sind. Zum „Neuanfang“ möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben, was wir von der Mannschaft unter Ihrer Leitung in den nächsten Wochen erwarten.
Wir bitten Sie ausdrücklich darum, dass ausnahmslos jeder Spieler der aktuellen Mannschaft von Hertha BSC dieses Schreiben liest – und sei es mit Hilfe eines Dolmetschers. Es ist unsere volle Überzeugung, dass wirklich jeder Spieler vor dem Spiel in Nürnberg diese Worte verinnerlicht haben sollte – es geht um so viel!
In Nürnberg muss absolut alles gegeben werden, um die Wende einzuleiten. Jeder Einzelne muss bis zum Umfallen kämpfen, um in Nürnberg zu gewinnen. Spieler, die weiterhin den Eindruck erwecken dies nicht zu tun, werden von uns nicht mehr in der Aufstellung von Hertha BSC akzeptiert. Sollte in Nürnberg eine weitere Pleite seelen- und willenlos hingenommen werden, ist mit der Unterstützung der aktiven Fanszene von Hertha BSC in den nächsten Spielen nicht mehr zu rechnen. Zu lange schon beschleicht uns das Gefühl, dass hier nicht jeder sein Möglichstes für unsere Fahne gibt.
Mit viel Geduld und gegen Widerstände im Stadion ,sowie die mediale Stimmungsmache haben wir die Situation in der bisherigen Saison miterlebt und getragen. Die Bemühungen, der Mannschaft mit Geduld und Vertrauen konstruktiv (aufmunternde Transparente, aufbauende sachliche Gespräche mit Spielern etc.) zu helfen, wurden weder von Erfolg gekrönt noch mit totalem Einsatz belohnt. Wir haben bei vielen Spielern keinen Wandel bemerkt. Allein die Körpersprache vieler Spieler verrät, dass es für sie nicht das Allerwichtigste ist, Hertha wieder aus dem Dreck zu ziehen. Eine solche Einstellung wird nicht weiter toleriert! Dass aus Geduld in großen Teilen der Fanszene längst bittere Wut geworden ist, sollte jeder Spieler einmal in Ruhe bedenken.
Wir erwarten von einem Hertha BSC-Spieler, dass er jeden Tag in der Woche an sich arbeitet und sich innerlich mit voller Kraft darauf vorbereitet, wie das nächste Spiel für Hertha gewonnen werden kann.
Wir erwarten weiterhin, dass die Mannschaft von Hertha BSC als Einheit auftritt. Mögliche Grüppchenbildungen müssen dringlich unterbunden werden. Wer in den 90 Minuten auf dem Platz nicht als Freund des Mitspielers auftritt, ist falsch in der Mannschaft. Dabei gilt es insbesondere auch bereit zu sein, seine Mitspieler zu unterstützen, sich gegenseitig zu motivieren und auch bei Fehlern zu seinen Mannschaftskameraden zu stehen und sie zum Weiterkämpfen zu ermuntern. Resignation darf es nicht geben, genauso darf es keinem Spieler egal sein, wie seine Mitspieler eingestellt sind. Es darf nicht vorkommen, dass Einzelne einfach im Regen stehen gelassen werden.
Wir erwarten außerdem, dass die Kommunikationsbarrieren innerhalb der Mannschaft schleunigst behoben werden. Jeder Spieler muss Ihre Anweisungen verstehen können und eine Abstimmung mit seinen Teamkameraden muss möglich sein. Dies stellt nach unserem Dafürhalten eine unverhandelbare Selbstverständlichkeit einer intakten Mannschaft dar. Ein Ablehnen von Hilfestellungen zum Erlernen der deutschen Sprache kann nicht akzeptiert werden. Spieler, die sich weigern an einer einheitlichen Kommunikation untereinander zu arbeiten, sind für Hertha BSC nicht mehr tragbar. Wir erwarten von Ihnen, Herr Funkel, und auch von der Vereinsführung, sich dieser Aufgabe zu stellen.
Wir erwarten, dass alle Mitwirkenden und Verantwortlichen der aktuellen Mannschaft, von Ihnen als Trainer, über den Manager und das Präsidium, bis hin zu jedem Spieler, sich vollends bewusst sind, was auf dem Spiel steht: Hertha BSC darf allein aus wirtschaftlichen Gründen in keinem Fall absteigen! Arbeitsveträge begründen nicht nur den Erhalt von Leistungen, sondern primär das Erbringen von Leistungen – es ist höchste Zeit, dies auf dem Platz zu beherzigen.
Zu verinnerlichen sind ganz besonders auch die folgenden Sätze:
Wir erwarten, dass jeder Spieler weiß für welchen Verein er hier auf den Platz läuft. Wir sind Hertha BSC, wir sind der Traditionsverein aus Berlin, welcher seit 1892 den Fußball in Deutschlands größter Stadt geprägt hat. Das sind keine leeren Floskeln, oder Sprüche wie sie Fans jedes Vereins sagen könnten.Ein Spieler, der die Herthafahne auf der Brust trägt, muss wissen was es für uns bedeutet, diese Fahne zu tragen. Er muss wissen, was es für Berlin bedeutet diese Fahne zu tragen. Hertha BSC ist unser Leben – doch wir können nicht allein darum kämpfen!
Der nächste Schritt muss von der Mannschaft kommen.
Auf zur Wende nach Nürnberg!Die aktive Fanszene von Hertha BSC
Berlin, den 16. 10. 2009Quelle www.hb98.de
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Zweiter FKO Maltag am 10.10.2009

Der Förderkreis Ostkurve e.V. veranstaltet am 10.10.2009 den zweiten Maltag seiner Geschichte.
Ab 10 Uhr bis ca. 18 Uhr steht uns die Turnhalle der Loschmidt- Oberschule Charlottenburg in der Loschmidtstraße 19, 10587 Berlin zur Verfügung.
Verkehrsanbindung: U7 bis Richard-Wagner und 5 min laufen oder U2 bis Deutsche Oper und 10 min laufen. (siehe Kartenausschnitt unten)
Materialien und Motive werden vom Förderkreis Ostkurve gestellt. Sollte jemand sein eigenes Motiv malen wollen, so kann dies gerne auf einer CD oder einem USB-Stick oder auf einer OH- Folie mitgebracht werden.
Neben all unseren Mitgliedern sind auch alle anderen Herthafans herzlich eingeladen, unsere Ostkurve für die Zukunft noch bunter zu gestalten.
Die Mitgliedschaft im Förderkreis Ostkurve e.V. kann vor Ort verlängert werde.
Für Essen und Getränke zu fairen Preisen ist gesorgt.
Für eine bunte und kreative Ostkurve!
Sei ein Teil des GanzenFörderkreis Ostkurve e.V.

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Angebot am Fanstand
Zur neuen Saison bietet der Förderkreis Ostkurve e.V. am Fanstand zwei neue Poster an.
Bei dem A1 Poster handelt es sich um ein Saisonposter, welches die schönsten Momente der Saison 2008/2009 zeigt.

Desweiteren haben wir ein A2 Poster mit der Choreografie (Magier) beim Heimspiel gegen Gelsenkirchen erstellt.

Der Preis pro Poster beträgt 2€.
Restbestände von Postern aus der Vorsaison sind noch vorhanden. Beim Kauf von 3 Postern zahlt ihr nur 5€
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Blau nach Kopenhagen!
Wir rufen hiermit wieder zu einem kleinen Dresscode auf!
ALLE IN BLAU NACH KOPENHAGEN!!!

Weiterkommunizieren erwünscht!
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Kreuzkeller – die FKO/Hertha-Kneipe
Mit Beginn der neuen Saison hat der FKO eine Kooperation mit der Hertha-Fan-Kneipe Kreuzkeller geschlossen. Der FKO wird die Räumlichkeiten des Kreuzkellers für zukünftige Stammtische, Treffen sowie Verkaufsaktionen nutzen. FKO Mitglieder erhalten im Kreuzkeller gegen Vorlage des aktuellen Mitgliedsausweises 10% Preisnachlass auf Bier und nichtalkoholische Getränke. Darüber hinaus besitzen FKO Mitglieder, die bei den Auswärtsspielen nicht dabei sein können, jederzeit die Möglichkeit, den Kreuzkeller aufzusuchen, um dort die Herthaspiele live auf Sky zu schauen.

Um dieser Kooperation einen würdigen Startschuss zu geben, wurden nach dem ersten Spieltag gegen Hannover zwei Doppeldecker-Cabrio Busse bereitgestellt. Nach dem Spiel ging es direkt nach Kreuzberg in die Yorckstraße. Natürlich verlief die Tour auch über den Kudamm und es wurden die anwesenden Passanten darüber informiert, welcher Fußballverein in der Stadt die Nummer 1 ist. Rund 150 Fans genossen diese Fahrt und sorgten für eine angemessene musikalische Untermalung.

Bildquelle www.seit1894.de
Am Kreukeller angekommen, wurde kurzerhand der Durst gelöscht und ein Snack vom Grill zu sich genommen. Zusammen verfolgte man die Pokalauslosung, die uns das Spiel gegen 1860 München bescherrte. Bis weit in den Morgen wurde gesellig gefeiert und der Kreuzkeller eingeweiht.

Bildquelle www.seit1894.de
Weitere Informationen zum Kreuzkeller auf www.kreuzkeller.de und hier unter der Rubrik Auswärts
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