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Eure Spielchen mit Reformen – Nicht mit uns
Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.
Nun – kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine – zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände nicht im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.
Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.
Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine – basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten – soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.
Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.
Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.
Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.
Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen – ihr habt es nicht anders verdient.
Fanszenen Deutschlands im Juni 2026
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Bitte um Stellungnahme im Vorfeld der IMK vom 17. bis 19. Juni 2026 in Hamburg
„Eure Dialogbereitschaft: So verlogen wie Eure Debatte“ war im letzten Dezember auf einem großen Spruchband in der Ostkurve Hertha BSC zu lesen. Gerichtet waren diese Worte an Innensenatorin Iris Spranger von der SPD, stellvertretend für die Innenminister von Bund und Ländern. Ziemlich genau ein halbes Jahr später hat die IMK vom DFB-Präsidium ihren Wunsch nach einer zentralen Stadionverbotskommission erfüllt bekommen – der DFB ist eingeknickt und hat eine Reform der Stadionverbotsrichtlinien beschlossen, die rechtsstaatliche Grundsätze verletzt.
Wie vor einem halben Jahr machen sich auch heute immer noch viele Fußballfans Sorgen um die Fankultur. Vom 17. bis 19. Juni trifft sich die Innenministerkonferenz (IMK) zur Frühjahrssitzung in Hamburg. Auch diesmal steht der sogenannte TOP „Fußball ohne Gewalt“ als 19. Tagesordnungspunkt auf der Agenda.
Im letzten Herbst protestierten Fußballfans in ganz Deutschland gegen die diskutierten Maßnahmen. Mitte November kamen mehr als 20.000 Fußballfans von über 50 Vereinen aus ganz Deutschland in Leipzig zu- sammen, um über Vereinsgrenzen hinweg ein unübersehbares Zeichen zu setzen. Auch in der Folge gab es weitere Protestaktionen auf den Straßen und Tribünen dieses Landes, auch in Berlin.
Die IMK gab sich im Anschluss an die Proteste in den Stadien und darüber hinaus gemäßigter und kündigte
„Dialog und Transparenz“ an. Passiert ist davon bis heute: Nichts. Innensenatorin Spranger sagte nur weni-
ge Stunden nach der Dialogankündigung einen vereinbarten und durch sie selbst mehrfach verschobenen
Gesprächstermin mit Fan- und Vereinsvertretern ab.Stattdessen machen Innenminister in verschiedenen Bundesländern wieder öffentlich Stimmung gegen Fußballfans. So verspielt man Vertrauen in politische Entscheidungsträger und Prozesse. Wir Fußballfans nehmen wahr, dass politische Akteure sehr gerne über uns, aber nie mit uns sprechen. Ausgerechnet in der Bundesliga-Sommerpause, in der in den Stadien nicht protestiert werden kann und im Schatten einer Fußball-WM könnten jetzt neue Maßnahmen beschlossen werden.
Die letzten Monate haben gezeigt, dass sich Fußballfans nicht auf die Verbände verlassen können. Trotz massiver Kritik von Fußballvereinen, Fanprojekten, Fanhilfen, Rechtsanwälten und auf den Tribünen der Stadien und entgegen der Faktenlage, die ausdrücklich einen Rückgang der Verletztenzahlen in den Stadien ausweist, wurden fanfeindliche Maßnahmen beschlossen. Auch Hertha BSC mit seinen über 60.000 Mitgliedern hat sich gegen die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien und die Einführung einer zentralen Kommission positioniert.
Wir fordern, dass die IMK ihren fanfeindlichen und populistischen Irrweg verlässt sowie Transparenz statt Geheimhaltung! Wir fordern eine öffentliche Erklärung von Innensenatorin Spranger zum Stand der geplanten Maßnahmen und von den Abgeordneten, fanfeindliche Maßnahmen nicht hinzuneh- men, sondern der breiten Kritik aus der Welt Fußballs Gehör zu schenken!
In Erwartung ihrer Antwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,
Förderkreis Ostkurve e.V. & Fanhilfe Hertha B.S.C.im Juni 2026
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Spendet Becher – Rettet Leben 2026 Rückblick
Hallo Herthaner,
zum Heimspiel gegen Holstein Kiel am 31. Spieltag führten wir unsere alljährliche Spendenaktion „Spendet Becher – Rettet Leben“ wieder sehr erfolgreich in unserem heimischen Olympiastadion durch. In einem mit ca. 45.000 Zuschauern nur gut halbvoll besetzten Stadion, war die Spendenbereitschaft wieder einmal überragend. Da es bereits vor dem Spiel für uns sportlich um nichts mehr ging, konnten wir den Fokus voll und ganz auf unsere Spendenaktion legen, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Fanszene von Holstein Kiel durchführten.
„Spendet Becher – Rettet Leben“ war nie nur eine reine Spendensammlung. Es soll über gemeinnützige Vereine und Organisationen informiert werden, die Menschen in schweren Lebenssituationen unterstützen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Fanszene von Hertha BSC, bei dem sich junge und ältere Herthaner mit schwierigen Lebensthemen auseinandersetzen, sich für diese Projekte engagieren und diese Einrichtungen für alle Stadionbesucher und Interessierte präsent machen. „Spendet Becher – Rettet Leben“ ist aber auch ein Gedenktag für unseren Freund Benny, der 2005 seine Leukämieerkrankung letztendlich nicht besiegen konnte, obwohl sein gesamtes Umfeld und er selbst alles dafür gegeben hatten. In Gedenken an Benny werden wir die Tradition von „Spendet Becher – Rettet Leben“ jährlich mit Stolz weiterführen und mit Leben füllen.
Die begünstigte Einrichtung in diesem Jahr ist „Herzenszeit Berlin“, die seit 2019 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien auf ihrem Weg durch Krankheit, Abschied und Trauer, oft schon ab der Diagnose und bis weit über den Verlust hinaus begleitet. Die Einrichtung unterstützt dabei junge Menschen, deren Mutter, Vater oder Geschwisterkind schwer erkrankt ist, in absehbarer Zeit versterben wird oder bereits verstorben ist, unabhängig von der Todesursache. Zum Angebot gehören Hausbesuche, Einzel- und Familienberatungen, altersgerechte Abschieds- und Erinnerungsgruppen sowie tiergestützte Trauerarbeit. In altbewährter Tradition sammelten eine Vielzahl an Helferinnen und Helfern unzählige Becher-und Geldspenden am Spieltag. Zusätzlich wurde über den PayPal-Account sowie das Konto des Förderkreis Ostkurve e.V. Geld gespendet. Die diesjährigen Spenden waren trotz der verhältnismäßig geringen Zuschauerzahl wieder einmal derart überwältigend, sodass wir mit sehr viel Stolz folgende Spendensumme verkünden können:
- Becherspenden: 43.344€
- Bargeldspenden: 28.879€
- Konto/PayPal: 9504,71€
- Trikotauktion Hertha BSC: 9504,20€
- Gesamtsumme: 91.231,91€
Hertha BSC rundet diesen sensationellen Betrag auf glatte 95.000€ auf, womit wir diese stolze Spendensumme an „Herzenszeit Berlin“ übergeben dürfen.
Ein großer Dank gilt allen an der Spendenaktion beteiligten Personen sowie insbesondere der Fanszene von Holstein Kiel für ihre tatkräftige Unterstützung!
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Spendet Becher – Rettet Leben“
Harlekins Berlin ’98 im Mai 2026
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Sonderzug nach Bielefeld

Hallo Herthaner,
am Sonntag den 17.05. treffen wir uns alle um 07:00 Uhr am Hanne-Sobek-Platz, um von dort mit unserem Sonderzug nach Bielefeld zu starten. Neben dem Partywagen mit DJ wird auch eine große Auswahl an Speisen, Snacks und Getränken in unserem Sonderzug angeboten.
Zudem möchten wir euch bereits jetzt darauf hinweisen, dass Glasflaschenverbot herrschen wird und dass Aufkleber, künstlerische Verewigungen oder mutwilliger Vandalismus im Zug unnötige Kosten für unsere Fanszene verursachen würden.
Ha Ho He!
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Spendet Becher – Rettet Leben 2026

Hallo Herthaner,
und wieder einmal neigt sich eine Saison dem Ende entgegen, in der wir den sportlichen Ansprüchen nicht gerecht werden konnten und deshalb in der nächsten Saison verdient in das vierte Zweitligajahr gehen werden. Trotz der sportlichen Stagnation blicken wir auch in diesem Jahr wieder unserem traditionellen Saisonabschluss freudvoll entgegen, an dem es dann endlich wieder heißt: „Spendet Becher – Rettet Leben“
Im Jahr 2005 verstarb unser Freund und Gruppenmitglied Benny, der nach einer Leukämieerkrankung in sehr jungem Alter von uns gehen musste. Damals versuchte die gesamte Fanszene von Hertha BSC sowie die vieler anderer Vereine, seine Freunde und besonders Bennys Familie alles dafür zu tun, dass er wieder gesund wird. Er hat den Kampf gegen die schwere Krankheit damals letztendlich nicht gewinnen können. Er wird aber weiterhin ein wichtiger Bestandteil für alle sein, die ihn gekannt haben. Wir werden Benny niemals vergessen! Um Benny zu gedenken und Menschen weiterhin zu unterstützen, welche durch Schicksalsschläge in unterschiedlichster Form Hilfe benötigen, organisieren wir nun bereits zum 21. Mal die Aktion „Spendet Becher – Rettet Leben“.
Zum vorletzten Heimspiel der Saison gegen die Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V. am 25.04.26 möchten wir in diesem Jahr das Projekt „Herzenszeit Berlin“ finanziell unterstützen.
„Hier musst du nichts erklären – du darfst einfach da sein“, lautet der Leitspruch des Projekts vom Gemeinschaftshospiz Christophorus. Seit 2019 begleitet das Team Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien in Spandau und Umgebung auf ihrem Weg durch Krankheit, Abschied und Trauer, oft schon ab der Diagnose und bis weit über den Verlust hinaus. Die Arbeit wird dabei überwiegend von Spenden getragen. Systemische Trauerbegleiter:innen unterstützen junge Menschen, deren Mutter, Vater oder Geschwisterkind schwer erkrankt ist, in absehbarer Zeit versterben wird oder bereits verstorben ist, unabhängig von der Todesursache. Zum Angebot gehören Hausbesuche, Einzel- und Familienberatungen, altersgerechte Abschieds- und Erinnerungsgruppen sowie tiergestützte Trauerarbeit. Besonders wichtig ist dabei das eigene Pferd „Crumble“, das helfen kann, Gefühle auch ohne Worte auszudrücken.
Zum Spiel gegen die Kieler Sportvereinigung Holstein von 1900 e.V. heißt es nun also endlich wieder „Spendet Becher – Rettet Leben“, gemeinsam mit der Fanszene von Holstein Kiel, die sich ebenfalls an der Spendenaktion aktiv beteiligt. Wir werden wieder zahlreiche Spendensammler im gesamten Stadionumlauf mit Tonnen sowie Spendeneimern postiert haben, in die ihr entweder eure Pfandbecher oder ebenso eine Bargeldspende entrichten könnt. Digital könnt ihr auch Geld an das PayPal-Konto des Förderkreis Ostkurve e.V. senden unter folgendem Link oder QR-Code:
https://www.paypal.com/pools/c/9omV4mJlsh
Auch klassische Überweisungen direkt auf das Konto des Förderkreis Ostkurve e.V. sind nach wie vor möglich und können unter dem Verwendungszweck „Becher“ getätigt werden:
Empfänger: Förderkreis Ostkurve e.V.
IBAN: DE 9510 0100 1005 7709 5104
Jegliche Spendeneinzahlungen sind generell vom 22.04.-28.04.26 möglich.
Nicht vergessen – Weiter helfen – Leben retten!
Harlekins Berlin ´98 im April 2026
