Aktuelles

  • Sonderzug nach Bielefeld

    Hallo Ostkurve,


    zum letzten Auswärtsspiel in Bielefeld am Sonntag, den 17.05.2026 bietet die Ostkurve
    Hertha BSC wieder einen Sonderzug an.


    Der erste Verkaufstermin, exklusiv für Mitglieder des FKO, wird zum Heimspiel gegen
    Kaiserslautern stattfinden. Der Preis für FKO-Mitglieder beträgt 60€.

    Weitere Infos zum Verkauf findet ihr im FKO-Forum.
    Bitte kommt frühzeitig, da wir den Verkaufsstand eine halbe Stunde vor Anpfiff schließen werden.

    Beachtet bitte außerdem, dass der Verkauf nur solange stattfindet, wie der Vorrat reicht.
    Tickets für das Spiel bekommt ihr wie gewohnt über die Ticketseite von Hertha BSC.
    Weitere Infos bzgl. Abfahrtsort und Abfahrtszeit erfolgen wenige Tage vor Abfahrt.


    Alle mit dem Sonderzug zum Saisonfinale nach Bielefeld!

    AG Sonderzug – FKO Team


  • Fans & Vereine: Gemeinsam gegen die neuen SV-Richtlinien!

    Hallo Fußballfans,

    die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass die Verbände derzeit heimlich, still und leise eine deutliche Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien anstreben.

    In einem wiederholt intransparenten Prozess arbeiten Juristen der Verbände und deren Sicherheitsfunktionäre unter punktueller Einbeziehung einzelner Vereine offenbar daran, umfassende Änderungen an den derzeit gültigen Richtlinien umzusetzen.

    Es ist zu befürchten, dass dort all jene Themen zur Debatte stehen, die schon im Rahmen der Innenministerkonferenz an die Öffentlichkeit gedrungen sind: Eine zentrale Stadionverbotskommission mit Weisungsrecht gegenüber den Vereinen und andere weitreichende Verschärfungen gegenüber dem Status Quo.

    So waren etwa zwei Kernforderungen aus der IMK, „Soll-Bestimmungen“ in „Ist-Bestimmungen“ umzuwandeln und Stadionverbote für eine Mindestdauer festzusetzen, was vielerorts auf große Kritik gestoßen ist. Aufgrund des Schweigens der Verbände ist nicht auszuschließen, dass diese Damoklesschwerter weiterhin über deutschen Fans schweben. Das gerne als Präventionsmaßnahme verkaufte Konzept „Stadionverbot“ droht somit endgültig zum repressiven Mittel einer Parallelgerichtsbarkeit zu werden.

    An dieser Stelle sehen wir unsere Vereine in der Pflicht, unsachgemäßen und praxisfernen Vorstößen entschieden entgegenzutreten. Dazu gehört, eine ergebnisoffene Diskussion einzufordern, die nicht abseits der Öffentlichkeit stattfindet und Fanperspektiven einbezieht. Zum Jahresende 2025 haben wir jedenfalls gezeigt, was wir gemeinsam auch in solch aufgeladenen Themen erreichen können.

    Die Verbände fordern wir dazu auf, ihre Entscheidungen nicht im Hinterzimmer zu treffen, sondern offen und transparent die Diskussion zu führen.

    Fanszenen Deutschlands im Februar 2026


  • Rechtsschulung im Fanprojekt

    Was? Rechtsschulung der Fanhilfe –

    Wann? 03.02. 19 Uhr –

    Wo? Fanprojekt Berlin


  • Vor lauter Dialogbereitschaft den Termin zum Austausch abgesagt

    Mit dem gemeinsamen Brief an Berlins Innensenatorin Iris Spranger im Vorfeld der Innenministerkonferenz haben die Fanszenen von Hertha BSC und des 1. FC Union ein klares Zeichen gesetzt. Über Vereinsgrenzen hinweg sind Fußballfans stets fähig, sich zusammenzuschließen, wenn unsere Fankultur im Ganzen bedroht wird.

    Die IMK hatte unter dem Titel „Fußball ohne Gewalt“ eine Vielzahl an fan- und grundrechtsfeindlichen Maßnahmengegen Stadiongänger vorgeschlagen. Änderungen der Stadionverbotsrichtlinien, eine neue Kommission zur zentralen Vergabe von Stadionverboten, personalisierte Tickets, KI-Gesichtsscanner und eine „Null-Toleranz-Strategie“ gegen den Einsatz von Pyrotechnik wurden diskutiert. Und es ist unklar, welche weiteren Ideen womöglich noch in der Schublade liegen. Denn das zentrale Dokument, der Bericht der BLoAG, wird der Öffentlichkeit auch weiterhin vorenthalten.

    Die Innenpolitik hatte in den letzten Wochen in einem realitätsfernen Überbietungswettbewerb um Aufmerksamkeit gebuhlt. Aufgrund des faktenfreien und populistischen Geredes über ein vermeintlichesSicherheitsproblem in den Stadien hat sich die IMK so verrannt, dass das Eingeständnis der Realität nicht mehr als gesichtswahrend angesehen wurde.

    Der von der IMK verkündete Beschluss sieht vor, dass die Vergabe von Stadionverboten neu organisiert werden soll. Das beispielsweise bei Hertha jahrzehntelang erprobte und stets verbesserte System, in dem eine Mitwirkung von Fanbeauftragten, Stadionverbotsbeauftragten, Sicherheitsbeauftragten und dem beratenden Fanprojekt einen differenzierten Blick auf jeden Einzelfall sicherstellt, steht nun zur Debatte – weil Hardliner sich mit Unwahrheiten profilieren mussten.

    Um es klar zu sagen: Es gibt kein Sicherheitsproblem in unseren Stadien! Alle Statistiken belegen, dass die Stadien sicherer sind als je zuvor! Da die eigenen Statistiken kein Sicherheitsproblem erkennen lassen, nutzt die IMK den Einsatz von Pyrotechnik als letzten Strohhalm für ihrehaltlosen Behauptungen. Der umsichtige Einsatz diesesjahrzehntelang etablierten Stilmittels der Fankurven wird als „Missbrauch von Pyrotechnik“ ausgewiesen und zumProblem verklärt. Gleichzeitig wird immer wieder versucht, zu erklären, was eigentlich Fankultur ist. Dabei wird sich in absurde Vergleiche verstrickt, die immer wieder deutlich machen, dass auch hierbei keinerlei Verständnis und Kenntnis über die Realität in den Stadien vorhanden sind.

    Im Vorfeld der IMK hatte uns Berlins Innensenatorin Iris Spranger einen Termin zum gemeinsamen Austausch angeboten, um über die von uns kritisierten Punkte zu sprechen. Dieses Angebot haben wir wohlwollend zur Kenntnis genommen und diesem Austausch selbstredend zugestimmt. Immerhin fehlte die Sichtweise der Fans im intransparenten Verfahren der IMK bislang völlig. Eine zwischenzeitliche Verschiebung des Termins auf die Woche nach der IMK hielten wir zwar für unglücklich, dennoch sahen wir den Austausch als weiterhin wichtig an. 

    In den letzten Tagen vor der IMK betonten viele Akteure der Innenpolitik plötzlich Dialogbereitschaft – nachdem sie ein Jahr lang in Hinterzimmern unter Ignoranz der Faktenlagegeredet hatten. Doch trotz aller Ankündigungen in der Öffentlichkeit erreichte uns nur wenige Stunden nach der IMK die Nachricht, dass Innensenatorin Spranger den Dialogtermin mit Vereins- und Fanvertretern von Hertha BSC und Union abgesagt hat.

    Für uns spiegelt diese Absage wider, was wir schon seit Jahren als Problem sehen: Fußballfans werden nicht ernst genommen. Beschlüsse wie bei der IMK werden über unsere Köpfe hinweg getroffen, bevor auch nur ein einziges Mal mit einem Fanvertreter geredet wurde.

    Das Vorgehen von Innensenatorin Spranger zeigt darüber hinaus auch eine Missachtung von ehrenamtlichen Strukturen. Im Gegensatz zu den allermeisten ihrer sonstigen Gesprächspartner engagieren wir uns in unserer Freizeit, unter anderem für den Erhalt unserer Fankultur. Dass wir uns dennoch zwei Termine an für uns normalen Arbeitstagen freigeschaufelt hätten, um den wichtigen Dialog zu führen, wird bei der Innensenatorin offensichtlich als normal angesehen.

    Die von uns als Fanseite ausgestreckte Hand zum Dialog wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen weggeschlagen. Ob dies auf Intervention durch die Berliner Polizei erfolgte oder eine Meinungsverschiedenheit über das aktuelle Vorgehen der Einsatzkräfte im Olympiastadion der Grund für die Absage ist, lässt sich nur mutmaßen. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die umgehende Absage des Gesprächstermins durch Innensenatorin Spranger uns daran zweifeln lässt, dass die jüngst verkündeteDialogbereitschaft der IMK ernst gemeint ist. Vielmehr scheint diese nur zur Beruhigung der medialen Berichterstattung in den Raum geworfen worden zu sein.


  • Gemeinsam gegen Gelb? Gemeinsam für die Zukunft!

    Jeder hat vermutlich mitbekommen, dass die Themen rund um das Vereinslogo und die Trikotfarben sehr emotional diskutiert wurden. Das Motto „Gemeinsam gegen Gelb“ ist wohl den meisten Herthanern im Kopf geblieben. Doch die kleineren Aktionen im Stadion waren kein direkter Protest gegen den Verein. Vielmehr waren sie ein Mittel zum Zweck, um unsere Haltung gegenüber anderen Hertha-Fans zu vermitteln und zum Beispiel dem Tragen von gelben Trikots in der Ostkurve entgegenzuwirken.

    Der Dialog von Fanvertretern (nicht nur Ultras) mit dem Verein hatte allerdings schon Mitte Juli begonnen und fand stets respektvoll und auf Augenhöhe statt. Jeder hat seine Sicht geschildert und es wurde schnell erkannt, dass es in Sachen Kommunikation und Erwartungshaltung Optimierungsbedarf gab. All diese Dinge wurden besprochen und gemeinsame Lösungen für die Zukunft erarbeitet. Diese Lösungen sind nun auf der Zielgeraden und wir sind damit mehr als zufrieden. Aufgrund der langen Vorlaufzeit bei Trikots greifen diese Maßnahmen allerdings erst ab Sommer 2027.

    Unsere Haltung gegenüber gelben Trikots wird sich nicht ändern – unser Umgang damit allerdings schon. Wir wollen den Weg, den der Verein zusammen mit uns Fans in den letzten Monaten gegangen ist, honorieren und nicht weiter „draufhauen“. Wir hoffen natürlich auch, dass unsere Haltung zu diesem Thema bereits überall angekommen ist.

    Gemeinsam für Hertha BSC!

    Ostkurve Hertha BSC