Die 1. Bundesliga hat uns wieder!
Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen den SV Sandhausen wurde auf St. Pauli ein weiterer Sieg eingefahren. Trotz des feststehenden Aufstiegs möchte die Mannschaft uns Fans weitere Siege schenken und sich mit der „Radkappe“ für die harte Saison belohnen.
Eine weitere Gelegenheit ergibt sich am Freitag, 03. Mai 2013. Um 18:00 Uhr empfangen wir den FC Erzgebirge Aue im Olympiastadion.
„Die Veilchen“ reisen mit einem neuen Trainer an. Falko Götz stellt sich der Herausforderung, seinem Ex-Verein Punkte zu stibitzen.
Lieber Falko, sorry! Erst nach dem Spiel gegen unsere „Alte Dame“ kannst Du auf Punkte hoffen!
Also lassen wir es krachen! Herthafahne, Schnipsel und Kassenrollen einpacken und los geht’s!
Fanhänger
Rund um den „Fanhänger“ wird es die Möglichkeit geben, die vierte Ausgabe der „Flüstertüte“ zu erwerben. Dies ist die Stadionzeitung des Förderkreis Ostkurve und ist für 1,00 Euro bei 40 Seiten (A4, schwarz/weiß) erhältlich. Greift zu, solange der Vorrat reicht!
Wir haben noch Restbestände von unserem „Ostkurve Hertha BSC-Pullover“. Dieser kostet 35 Euro und es gibt ihn ausschließlich für Mitglieder des Förderkreis Ostkurve e.V.!
Ebenfalls haben wir noch Restbestände (Damengrößen) der „Allet für Hertha-T-Shirts“.
Stolperstein
Am Dienstag, 23.04.2013 wurde unter Teilnahme von Gegenbauer, Schipphorst, Schleicher und Ben Sahar sowie anderer „wichtiger“ Leute sowie einer Handvoll Hertha Fans ein Stolperstein für den ehemaligen Mannschaftsarzt von Hertha BSC – Dr. Herman Horwitz verlegt.
Die Aktion Stolperstein erinnert an die in der Nazi Zeit getöteten Juden. Der Stolperstein wird am letzten Wohnort eines jeden einzelnen, verschleppten Juden in den Bürgersteig eingelassen.
Hiermit bekommen alle, die seinerzeit in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis Umgekommenen wieder einen „Namen“ und einen Erinnerungsplatz im heutigen Leben. Die Aktion Stolpersteine hat damit bisher schon an 5.000 Juden erinnert. Insgesamt wurden 55.000 Juden aus Berlin ab 1940 in die KZ`s zum Massenmord verschleppt.
Dr. Hermann Horwitz wurde 1885 in Berlin geboren und war als Arzt (Internist und Sportarzt) tätig. In dieser Funktion kam er Anfang der 1920er Jahre zu Hertha und blieb bis 1935 der Mannschaftsarzt von Hertha BSC. In dieser Zeit feierte Hertha bekanntlich seine größten sportlichen Erfolge mit sechsmaliger Teilnahme am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft und zwei Meisterschaften.
Nachdem die ärztliche Behandlung von Nichtjuden durch Juden durch die Nazis verboten wurde, mußte Dr. Hermann Horwitz mit seiner Tätigkeit bei Hertha aufhören. Horwitz verblieb in Berlin, kümmerte sich um jüdische Bürger in der Stadt und lebte selbst unter schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen.
Zuletzt war er in der Nachodstr.22-23 wohnhaft, wo nunmehr an der Stelle des im Krieg zerstörten Hauses ein Neubau steht und der Stolperstein heute verlegt wurde. Horwitz wurde 1943 nach Ausschwitz verschleppt und dort umgebracht. Perfide Randnotiz – nachdem sein „Vermögen“ von 1.200 Reichsmark dem „Reich“ zufiel, okkupierte ausgerechnet ein hoher SS Mann die Wohnung von Dr. Hermann Horwitz.
Gegen das Vergessen
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Mit Hertha uff Achse
Am Sonntag, 12. Mai 2013 spielt unsere Hertha beim 1. FC Köln.
Für die gemeinsame Bustour zum letzten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga könnt ihr Euch im Forum oder am Fanhänger anmelden.
Busfahrt: 38,50 Euro
Busfahrt und ermäßigte Eintrittskarte: 47,50 Euro
Busfahrt und volle Eintrittskarte: 51,50 Euro
Und nicht vergessen: Anmeldungen für den Bus sind verbindlich!
Was war eigentlich vor 5, 10 und 15 Jahren bei Hertha los?
5 Jahre
Sonnenschein, gut besetztes Olympiastadion und zwei befreundete Fanszenen, was will das Fußballherz mehr?
Am 31. Spieltag der Saison 2007/08 empfing Hertha B.S.C. den Karlsruher SC. Auf den Rängen wurde die Fanfreundschaft besungen und unten auf dem Rasen entwickelte sich ein munteres Spiel mit Vorteilen für Hertha. Der KSC spielte aus einer kompakten Defensive und sorgte durch schnelle Konter für Gefahr. Hertha ging durch einen Doppelschlag von Kacar und Pantelic mit 2:0 in Führung. Kurz nach der Pause gelang dem KSC der Anschlusstreffer und verpasste im Anschluss, das Tor zu treffen. In der 87. Minute nutze Skacel einen Pfostentreffer von Raffael und staubte zum entscheidenden 3:1 ab.
10 Jahre
Vor 10 Jahren in der Saison 2002/03 ging es für Hertha um den Anschluss an die Champions-League-Plätze. Mit breiter Brust reisten die Herthaner nach Bremen, um drei wichtige Punkte mitzunehmen.
Bremen stellte sich jedoch als klarer Spielverderber da. Wirkungsvolle und vor allem schnelle Kombinationen der Bremer setzten die Abwehr von Hertha enorm unter Druck. Zwar gelang Friedrich in der 22. Minute ein sehenswerter Treffer zur 0:1 Führung, jedoch beeindruckte dies die Bremer nicht. Sie spielten ihr effektives Offensivspiel weiter und erzielten noch vor der Pause drei Tore. 24 Minuten vor Schluss gelang Bremen noch das 4:1, ehe Marx mit dem zweiten Herthatreffer Ergebniskosmetik betrieb.
15 Jahre
Am vorletzten Spieltag der Saison 1997/98 erwischte Hertha einen glücklichen Tag. Eine engagierte Defensivleistung wurde mit einem 0:1 Sieg belohnt. Das flüssige Kombinationsspiel der Leverkusener wurde immer wieder von der gut organisierten Defensive um Rekdal zerstört. Nach vorne ging nicht viel bei Hertha. Preetz, als einzige Spitze, hing meistens in der Luft und wurde bis auf eine Aktion rechtzeitig gebremst. In der einen Aktion kam der Leverkusener Nowotny zu spät und konnte Preetz nur mit einem Foul im Strafraum bremsen. Rekdal übernahm in der 64. Minute Verantwortung und traf vom Elfmeterpunkt zum 0:1. Die Folge waren wütende Angriffe der Werkself. Diese blieben ergebnislos und so verlor Leverkusen nach 31 ungeschlagenen Spielen zu Hause wieder einmal.
