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  • MV Hertha BSC am 30.11.09

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    Alle zusammen für die Fahne! Auf geht´s Herthaner:

    Mitgliederversammlung – Montag 30.11.09 – Beginn 19:00 im ICC –

    Wir stehen voll im Abstiegskampf und in Anbetracht unserer prekären wirtschaftlichen Lage spiegelt so manche Diskussion in den verschiedensten Bereichen unserer Fangemeinde die uns alle vereinende Sorge.

    Daher gilt mehr denn je: Kommt rechtzeitig ins ICC, stellt Eure Fragen, formuliert sachlich Eure Kritik, lasst Euch nicht mit hohlen Phrasen abspeisen, hört Euch die Argumente und Inhalte an und macht Euch ein eigenes Bild! Die MV gehört uns Mitgliedern und wir können dort Hertha BSC mitgestalten!

    Welche Möglichkeiten stehen in der Winterpause für eventuelle Neuverpflichtungen zur Verfügung? Wie sehen die Konsequenzen im Abstiegsfall aus? Es gibt drängende Fragen zur näheren Zukunft, gleichwohl nehmen einige Herthaner auch eine kritische Perspektive auf getroffene Entscheidungen der letzten Monate ein. Hier stehen natürlich die Transferpolitik, die Hintergründe zum Abschied von Favre sowie vor allem die finanziellen Erblasten der Hoeness-Ära im Fokus.

    Manche Mitglieder hinterfragen zunehmend auch die handelnden Personen in den Gremien sowie der Geschäftsführung. Demzufolge sind mehrere Anträge zur Abwahl von Aufsichtsrat und Präsidium gestellt, die jedoch nur mit einer ¾-Mehrheit als angenommen gelten. Bedauerlicherweise wurden allerdings seitens der Antragsteller keinerlei inhaltliche Lösungsansätze kommuniziert, d.h. wir wissen nicht, welche personellen Alternativen sie vorschlagen, wie ein Lösungskonzept unserer aktuellen Probleme aussieht und ob ihre Kandidaten frisches Geld oder zusätzliche Sponsoren mitbringen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sinnvoll eine Abwahl zum jetzigen Zeitpunkt sein kann – das Lizensierungsverfahren (inkl. Szenario für Liga 2) steht an und es gilt, frisches Kapital zur Verstärkung des Teams aufzutun. Ein Führungswechsel und die damit verbundene öffentliche Unruhe drohen hier Vertrauen zu zerstören und mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Unserer Meinung nach gilt es jetzt gemeinsam alle Kräfte auf ein einziges Ziel auszurichten: Hertha BSC darf nicht absteigen!

    Gleichwohl gibt es berechtigten Grund zur Kritik gegenüber Teilen der Gremien. So haben dort Banker, Juristen und Unternehmer über viele Jahre im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Aufsicht und Kontrolle die extreme wirtschaftliche Schieflage, die uns heute eine rigide Sparpolitik aufzwingt, entweder sehenden Auges entstehen lassen oder ihre Pflichten ungenügend wahrgenommen. Die wirtschaftliche Gegenwart und Zukunft von Hertha BSC ist folglich auf Jahre – den Sünden der Vergangenheit geschuldet – massiv getrübt. All dies einzig und allein Ex-Manager Hoeness zuzuschreiben, wäre zu oberflächlich und wir hoffen die Verantwortlichen sind selbstkritisch genug, dies zu erkennen. Nicht zuletzt wurden die von Fans uns Mitgliedern formulierten Vorwürfe der Alleinherrschaft und finanzieller Risiken jahrelang vehement geleugnet. Trotzdem gilt: Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller hat bei der Vorstellung des Sanierungskonzeptes einen Abstieg als „Worst Casse“ bezeichnet – die jetzige Führungsmannschaft hat für die nächsten Monate vorerst unsere volle Unterstützung, diesen abzuwenden.

    So existenziell uns diese sportliche Krise auch trifft, dürfen wir bei alledem nicht vergessen, dass vor allem aus den Reihen engagierter Fans und Mitglieder seit Jahren finanzielle Konsolidierung und wirtschaftliche Stabilität gefordert wurde! Dass wir dabei auf sportliche Ambitionen verzichten müssen, ist die logische Folge und wie wir aktuell sehen, ist dieser Weg mühsam und teilweise schmerzlich bitter. Trotzdem führt nach unserem Verständnis langfristig kein Weg daran vorbei, Hertha BSC wieder auf ein gesundes wirtschaftliches Fundament zu stellen. Dies soll keineswegs zu einer unkritischen Haltung aufrufen, jedoch gilt es, die gesamte Situation unserer Hertha zu berücksichtigen. Jetzt ist es sicherlich an der Zeit, kritische Fragen zu stellen und auf offensichtliche Fehlentwicklungen hinzuweisen – jedoch braucht die sportliche Führung aktuell ebenso unsere Rückendeckung, wie es nicht der richtige Moment ist, im Präsidium oder im Aufsichtsrat für (Personal-)Chaos zu sorgen.

    Lasst uns also am Montag über Inhalte und Lösungen diskutieren. Kritisch und sachlich, aber stets im Bewusstsein: Gemeinsam für Hertha BSC!

    Harlekins Berlin ´98

    Der FKO unterstützt das Anliegen der Harlekins ausdrücklich!

  • 4. Remember Benny Cup Rückblick

    Am 06.Juni 2009 luden die Harlekins Berlin Freunde, Helfer und Bekannte auf das Vereinsgelände von Hertha BSC ein, um an Benny zu gedenken und den Remember Benny – Wanderpokal auszuspielen.

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    Dem Aufruf folgten 29 Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet. Auch der Förderkreis Ostkurve e.V. war mit zwei Mannschaften angetreten.
    Die erste Mannschaft der Förderkreis Ostkurve erreichte den 13 Platz und die zweite Mannschaft Platz Nr. 26.
    Die sportlichen Geschehnisse standen an diesem Tage jedoch deutlich im Hintergrund, denn Hauptziel sollte es sein, möglichst viele Spenden zu sammeln, um weitere Typisierungen für mögliche Knochenmarkspender bezahlen zu können.
    Über den gesamten Tag wurden 3.498,15 Euro gesammelt, die an die Aktion Knochenmarkspende Berlin-Brandenburg e.V. (AKBB) überwiesen wurden.

    Den Sieg holten sich an diesem Tag die Dynamic Supporters 2005 , die übrigens wie fast alle Berliner Teilnehmer, Mitglieder des FKO sind.

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    Der Förderkreis Ostkurve e.V. bedankt sich bei den Harlekins Berlin für die Einladung und beglückwünscht die Organisatoren für ein rund um gelungenen Tag auf dem Vereinsgelände von Hertha BSC. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

    Remember Benny – Weiter Helfen!

  • Rückblick auf die Krebshilfe – Aktionen 2009 der Harlekins Berlin ’98

    Auch in diesem Jahr veranstalteten wir Benefizaktionen für die Deutsche Krebshilfe, in der Erinnerung an Benny, dessen Todestag sich vor kurzem zum 5. Mal jährte. Wir sind stolz, dass viele Herthaner und auch Fans anderer Vereine uns weiterhin unterstützen für Menschenleben zu kämpfen. Das Motto „Nicht vergessen – weiterhelfen!“ ist zu einer festen Tradition in unserem Fußballalltag geworden.

    Zum letzten Heimspieltag war nun wieder die Aktion „Spendet Becher – Rettet Leben!“ geplant. Obwohl mit dem Gegner aus Gelsenkirchen der sicher unbeliebteste Verein für jeden Herthaner ins Olympiastadion reiste, arbeiteten beide Fanszenen für das gleiche Ziel. Die Ultras Gelsenkirchen selbst hatten auf ihrem Flyer beim Heimspiel zuvor für die Aktion geworben und auch auf der offiziellen Vereinsseite fand sich ein Aufruf zur Teilnahme an der Sammelaktion. Respekt dafür, dass im Angesicht einer solchen Thematik Vereinsrivalität keine Rolle spielt. Die Schalker allein sammelten 237,78€. Bei einer späteren Aktion beim darauf folgenden Heimspiel weitere 862,22€. Das ergibt eine Gesamtsumme von 1100€. Vielen Dank!

    Leider verlief nicht alles so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Vor einigen Monaten bereits hatten wir die Aktion bei Hertha angemeldet und mit dem Verein zusammen geplant. Durch die Freibieraktion zum letzten Spieltag und den großen Zuschauerandrang gab es kurzfristig bereits im Vorfeld Probleme bei der Absprache zwischen uns, dem Verein und der Catering-Firma, was den Getränkeausschank in Pfandbechern betraf. Man hatte uns vor dem Spiel mitgeteilt, dass es deutlich weniger Pfandbecher geben würde als ursprünglich geplant. Aus organisatorischen Gründen sollte der Ausschank, vor allem vor dem Spiel, in Einwegbechern von statten gehen. Dass im Endeffekt praktisch aber gar keine Pfandbecher im Umlauf waren, hatte wohl niemand erwartet. Schade, dass die Problematik nicht vorher geklärt werden konnte. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr der Aktionstag noch besser vorbereitet werden kann. Wahrscheinlich ist es auch sinnvoller, eine solche Aktion nicht erst am letzten Spieltag durchzuführen. Das müssen wir uns wohl selbst eingestehen.

    Gut lief, außer den fehlenden Pfandbechern, die Zusammenarbeit mit dem Verein. Es war kein Problem, dass die Helfer vor der Stadionöffnung auf dem Stadiongelände ihre Vorbereitungen treffen konnten. Es gab von Hertha gesponserte Aktions-Shirts und Spendenausweise, die viele Diskussionen und theoretische Zweifel der Spender von vornherein ausschlossen. Obwohl kaum Becher gesammelt werden konnten, bedanken wir uns herzlich bei allen Fans, die Geld spendeten und damit die Aktion doch noch erfolgreich enden ließen! Immerhin kamen nämlich auf diesem Weg 3.129,64€ zusammen. Der Gesamterlös (mit dem Geld der Gästefans) von 4229,64€ wurde von Hertha im Nachhinein auf 8600€ erhöht. Auch dafür, herzlichen Dank.

    Seit einigen Wochen lief auch der Verkauf von CDs unserer Saisonhymne „Hey das geht ab“, die zusammen mit „Frauenarzt“ und „Manny Marc“ aufgenommen wurden. Die CDs sind inzwischen ausverkauft. Durch diese Aktion konnten noch einmal 7.863,40€ für die Krebshilfe gesammelt werden. Danke an alle Käufer und die Atzen für die Zusammenarbeit und den völligen Verzicht auf finanziellen Gewinn an der CD.

    Abgerundet wurden die Aktionen am 6. Juni 2009 mit dem 4. Remember-Benny-Cup. Auch dort kam eine beachtliche Spende von 3.870.92 € zusammen. In diesem Jahr werden alle Mehreinnahmen und Spenden vom Benny-Cup an die Aktion Knochenmarkspende Brandenburg Berlin e.V. (AKBB) gehen.
    Trotz der Enttäuschung über die fehlenden Becher, blicken wir dankbar und zufrieden auf die Aktionen in diesem Jahr zurück.

    Es bleibt dabei: Nicht vergessen – weiter helfen – Leben retten!

    Harlekins Berlin ’98