Schlagwort: Fantreffen

  • Großartige Resonanz auf das fünfte Treffen der Fanszene von Hertha BSC

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    Am Freitag, den 17.10.2008 fanden sich knapp 200 interessierte Herthaner
    für 3 ½ Stunden in den Räumen des Dart-Palastes in Berlin-Moabit ein, um über die verschiedensten Punkte, die auf der Tagesordnung standen, zu diskutieren.

    Zu Beginn gedachte aber Quote unserem ehemaligen Fanbeauftragten Carsten Grab, der genau auf den Tag vor acht Jahren den Freitod wählte.
    Es war den Initiatoren des Treffens sehr wichtig gerade den vielen jüngeren Anhängern, ein wenig über den Menschen Carsten zu berichten.

    In Anbetracht dessen war es nicht so einfach, zur Tagesordnung überzugehen und über die fanalltäglichen Probleme zu sprechen.

    Zunächst berichtete Steffen Toll über die beiden Gespräche auf der Geschäftstelle mit Dieter Hoeness, Michael Preetz und der Fanbetreuung. Diese Gespräche haben deutlich gemacht, dass man seitens des Vereins bereit ist, den Förderkreis Ostkurve als Gesprächspartner ernst zu nehmen und in seiner Arbeit zu unterstützen. Hierbei darf allerdings nicht vergessen werden, dass es in der Vergangenheit nur wenig Reibungspunkte mit dem Verein gegeben hat. Auch gab es in den letzten Jahren vielerlei Gespräche von Aktiven aus der Fanszene mit dem Verein, die nicht immer im Sinne der Szene, aber auch des Vereins ausgegangen sind. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Förderkreis Ostkurve den ständigen Dialog mit den Verantwortlichen des Vereins suchen wird, um die immer wieder neu gesteckten Ziele umzusetzen.

    Direkt anschließend referierte Michael von der FKO-Mitgliederbetreuung über die geplanten Auswärtsfahrten und appellierte dabei an alle, sich daran zu beteiligen, sprach dabei insbesondere die Schüler an, die zum Spiel in Dortmund noch Ferien haben. Zudem wurde auf den Entlastungszug nach Bremen aufmerksam gemacht, der für 12.- Euro angeboten wird. Andy von der Fanbetreuung machte deutlich, dass eine Mindestanzahl von 400 verkauften Fahrkarten notwendig sei, um auch zukünftig weitere Bahnfahrten anbieten zu können.
    Der Vorstand begrüßt ausdrücklich das Entlastungszug-Angebot der Bahn. Jedoch wurden auch die Einwände, dass der Preis von 12€ zu überteuert sei, vom Vorstand des Förderkreis Ostkurve zur Kenntnis genommen. Ziel sollte es auch in Zukunft sein, die Preise für Entlastungszüge so günstig wie möglich zu gestalten, damit möglichst viele Herthaner, auch die mit weniger Geld, die Zugangebote nutzen können. img_6953Für einige Überraschung sorgte Andy von der FB mit der Äußerung, dass man einen Architekten für das Fanhaus suche. Offenbar gibt es Räumlichkeiten, die als Fanhaus dienen könnten. Weitere Informationen waren nicht zu bekommen und an Spekulationen wollen und werden wir uns nicht beteiligen. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich nicht wieder als „Luftschloss“ herausstellt.

    Der nächste Themenschwerpunkt an diesem Abend sollte der Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen sein. Zu allererst muss festgestellt werden, dass der überwiegende Teil der aktiven Anhänger sich insgesamt mit den strikten Verboten, die auferlegt sind, schwer tut.
    Hierzu gab es kürzlich vor einem Heimspiel ein Gespräch zwischen einigen Vertretern aus der Fanszene und dem Geschäftstellenleiter Herrn Herrich sowie der Fanbetreuung.
    Unterm Strich bleibst festzuhalten, dass jedem klar sein muss, dass der nachweisliche Einsatz von Pyrotechnik ein Hausverbot zur Konsequenz hat.
    An dieser Stelle müssen wir unbedingt darauf hinweisen, dass der Verein sofern Geldstrafen seitens des DFB oder der Uefa ausgesprochen werden, sich an die Personen wenden wird, denen zweifelsfrei der Einsatz von Pyrotechnik nachzuweisen ist und ihnen diese Kosten auferlegen wird.
    Aber auch hier gilt in jedem Fall erstmal die Möglichkeit der vorherigen Anhörung beim Sicherheitsrat des Vereins für die jeweiligen Betroffenen.
    Wie bekannt sein dürfte, wurden kürzlich seitens des DFB drei Hausverbote für die Aktion beim Spiel in Ljubljana ausgesprochen, hierzu kam es zu einer intensiven Diskussion mit Andy von der Fanbetreuung.
    Vor und nach der Veranstaltung war es im Übrigen möglich, ein Poster für einen Solibeitrag in Höhe von 2,50 Euro mit eben dieser Aktion zu erwerben.

    Während das Thema Pyro noch recht kontrovers diskutiert wurde, gab es beim nächsten Thema „Stadionneubau“ überraschend nur wenige, die sich für einen „Stadionneubau“ ausgesprochen haben, mehrheitlich sprachen sich die Anwesenden für den Erhalt und vor allem den Verbleib im Olympiastadion aus. Vielmehr wurde gleich über die Stimmung in der Kurve gesprochen. Dabei konnten die Harlekins ein positives Stimmungsbild hinsichtlich des zweiten Vorsängers, aber auch zur eigenen Überraschung der eingesetzten Anlage einfangen. Damit sollte die Diskussion vor allem über den Erhalt oder Verzicht des Olympiastadions keineswegs beendet sein, ganz im Gegenteil, dies muss weitergeführt werden und auch die Meinungen anderer Anhänger unseres Vereins zusammengetragen werden.

    Wir danken allen, die an diesem Abend dabei waren und hoffen, euch beim nächsten Treffen wieder begrüßen zu können.

    Sei ein Teil des Ganzen
    Vorstand Förderkreis Ostkurve e.V.

  • Der Förderkreis Ostkurve e.V. lädt ein, zum 5. Treffen der Fanszene von Hertha BSC

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    Hallo Herthaner,

    wir laden alle Interessierten herzlich zum bereits fünften Fanszene-Treffen des Förderkreis Ostkurve e.V. ein. Es findet am Freitag, den 17.10.2008 um 19 Uhr statt.
    Über folgende Themen möchten wir mit euch angeregt diskutieren:

    – Auswärtsfahrten mit Bahn / Bus
    – Gespräche zwischen Michael Preetz und FKO
    – Geplante Aktionen für diese Saison
    – Ideen-Sammlung für das Heimspiel gegen den KSC
    – angeblicher Bau eines Fußballstadions
    – Umgang mit Pyrotechnik

    Des Weiteren freuen wir uns über eure eigenen Themenvorschläge, welche ihr bitte an info@foerderkreis-ostkurve.de oder die Mitgliederbetreuer sendet.

    Wir vom Förderkreis Ostkurve e.V. würden uns sehr freuen, wenn das fünfte Treffen einen ähnlich guten Anklang, wie die vorherigen Treffen findet.

    Vor und nach dem Treffen habt ihr die Möglichkeit ein Poster für eine Spende zu erwerben, wobei der Gewinn zu 100% in die Solikasse für die Vorfälle in Ljubljana fließt.

    Ebenfalls habt ihr an diesem Abend die Möglichkeit, euren Mitgliedsbeitrag für die Saison 08/09 zu begleichen bzw. als Neumitglied einzutreten und im Gegenzug ein T-Shirt des Förderkreis Ostkurve e.V. für 8 € zu erwerben.

    Wann: Freitag, den 17. Oktober 2008 um 19 Uhr
    Wo: Stromstraße 11 – 17, 10551 Berlin
    (Gewerbehof, in den Räumen des Dartpalast)
    U-Bahnlinie: U9 Turmstraße / Bussen: 101, 123, 184, 245, TXL, M27

    Wir sehen uns am 17.10.08 und freuen uns bereits jetzt auf rege Diskussionen. Nutzt die Chance eure Gedanken einzubringen.

    Sei ein Teil des Ganzen!

  • 4.Fanszene-Treffen

    Es war wieder soweit, der Förderkreis Ostkurve lud zum mittlerweile 4. Treffen am 17.11.07 ein. Die Resonanz und das Interesse waren diesmal jedoch besonders groß, sodass viele Besucher, die nicht nur aus FKO-Mitgliedern, sondern auch aus unorganisierten Fans, bekannten Ordnern aus der Kurve, der Fanbetreuung und dem Fanprojekt bestand, trotz zusätzlich bereitgestellter Bänke stehen mussten. Dies lag vor allem an den angekündigten Themen.

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    Diskussionsabend mit 140 Fans der aktiven Hertha-Szene

    Zu Beginn wurde kurz über die Mitgliederstruktur informiert. Der erste heiße Themenpunkt umfasste jedoch die anschließende Zusammenfassung des Gesprächs mit einem Anwalt, welcher sich auf Vorfälle in Zusammenhang mit Fußball spezialisiert hat. Dieser informierte bereits am Donnerstag, den 15.11.07, betroffene Fans des Polizeieinsatzes am Hamburger Hauptbahnhof über Ihre Rechte, mögliche Vorgehensweisen bei Körperverletzungen und den allgemeinen Umgang mit der Polizei. Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Veröffentlichung vom 19.11.07. Außerdem versprach die Fanbetreuung, dass sich der Verein noch im Laufe dieser Woche zu den Ereignissen in Hamburg positionieren wird.fantr4_04.jpg

    Ein weiterer Punkt war die geplante Demo gegen Repression im Vorfeld des Spiels Karlsruher SC gegen Hertha BSC. Sowohl Ablauf als auch Intention wurde noch einmal näher erläutert. Da die Demo nicht über einen Fanclub sondern über eine Privatperson angemeldet wurde, wurden alle Teilnehmer gebeten, wenig oder möglichst nichts bei der Anfahrt zu trinken, um nicht das typische Klischee eines Fußballfans zu erfüllen und um bei besonderen Vorfällen nicht den Veranstalter in Verruf zu bringen.

    Die Harlekins begannen im Anschluss die Diskussion über die aktuelle Situation in der Ostkurve mit einer ausführlichen Stellungnahme. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Gruppen keinen Boykott veranstalten, sondern dass es ein Zeichen der Resignation ist, wobei die Stadionverbote von Stuttgart-Spiel nur der letzte Punkt einer langen Liste von Streitpunkten mit dem Verein waren. Auch die anderen Gruppen äußerten ihre Beweggründe, die Kurve zu verlassen und bis mindestens März die Spiele im Oberring zu verfolgen. Eine Rückkehr würde auf jeden Fall angestrebt werden, jedoch nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden sollten. Dazu gehört, dass alle Stadionverbote vom Stuttgartspiel nach einem halben Jahr auslaufen, was von der Fanbetreuung mit dem Duisburgspiel als Termin bestätigt wurde, und eine Änderung bei der Vergabe von Stadionverboten.

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    Die zweite Forderung führte zu einem interessanten Gespräch mit der anwesenden Fanbetreuung, die bestätigen konnte, dass der Verein bereits eine Reform bei der Vergabe von Stadionverboten beschlossen hat, in der viele Forderungen der Fanszene Einzug fanden, man über einige strittige Punkte jedoch zumindest nochmals miteinander reden möchte. Die genannte Reform tritt laut Donato bereits ab dem Leverkusen-Spiel in Kraft. Eine der wichtigsten Änderungen wird es bei den Anhörungen geben. Diese finden dann sowohl für die eigenen als auch für die Gästefans vor der eventuellen Aussprache eines Stadionverbotes statt, d.h. dass jedem Fan im Vorfeld die Möglichkeit gegeben wird, sich zum entsprechenden Ereignis zu äußern und die Umstände aus seiner Sicht zu schildern.

    In welchem Umfang sich diese Tatsache jedoch wirklich strafmildernd auswirkt, bleibt abzuwarten. Jedoch wurde damit ein erster wichtiger Schritt getan. Außerdem wird für die gesamte Liga die Länge der Stadionverbote neu geregelt. So wird es bei schwerwiegenden Fällen ein Verbot von 3 Jahren, bei minderschweren Fällen ein Jahr geben.
    Nach der folgenden wohlverdienten Pause stellte sich das noch Fanprojekt vor, das den Anwesenden seine Arbeit und Aufgaben erklärte. Desweiteren wurde noch über einen geplanten Maltag für Doppelhalter und Fahnen informiert.
    Nach dem offiziellen Teil lies man das Treffen mit dem Spiel Schottland gegen Italien ausklingen.
    Wir bedanken und nochmals für das große Interesse, das zeigt, dass das Fanszene-Treffen des FKO inzwischen sehr gut angenommen wurde und freuen uns bereits auf das nächste Treffen.

    Sei ein Teil des Ganzen

    Förderkreis Ostkurve e.V.