Nach zwei Auswärtsspielen und zwei Punkten für unsere Hertha, steht das nächste Heimspiel vor der Tür. Am Freitag, den 26. August 2011, empfangen wir den VfB Stuttgart.
Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Olympiastadion.
Beim letzten Heimspiel waren wir alle von der wunderschönen Choreographie beeindruckt. In Hamburg waren es die vielen Herthafahnen und in Hannover unsere wunderschöne Stadt, mit ihren unverwechselbaren Wahrzeichen, die wir präsentierten.
Zeigt weiterhin, dass ihr Herthaner seid und bringt eure Herthafahnen mit ins Stadion!
Wie zu jedem Heimspiel ist der Fanstand vor der Ostkurve geöffnet.
Hier könnt Ihr eure Mitgliedsbeiträge für die neue Saison bezahlen, die neuen Mitgliedsausweise haben wir natürlich auch dabei. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr auch in der nächsten Saison “ja” zur Arbeit und zum Angebot des Förderkreis Ostkurve sagt.
Ebenso würden wir uns darüber freuen, wenn Ihr möglichst frühzeitig euren Mitgliedsbeitrag entrichten würdet, damit wir schnell eine solide finanzielle Basis für die jetzt laufende Saison haben, um für die erste Liga von Anfang an gut gerüstet zu sein.
Wenn Ihr noch nicht „Teil des Ganzen“ seid, dann werdet es schnell und meldet euch an.
Der Förderkreis Ostkurve wächst und wächst.
Für 20 € pro Saison unterstützt Ihr uns, die Ostkurve noch bunter, lauter und lebendiger zu machen.
Für das nächste Auswärtsspiel, nach der Länderspielpause, in Dortmund (10. September 2011) haben wir für unsere Mitglieder wieder ein Kartenkontingent.
Karten gibt es für 14,90 € bzw. 10,40 € (ermäßigt, nur für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre).
Bitte den Mitgliedsausweis mitbringen.
Was gibt es sonst noch am Fanstand:
Der Förderkreis Ostkurve veranstaltet in der Länderspielpause eine Schiffsfahrt mit dem Hertha Dampfer über den Kyritzer See.
Am Sonntag, den 04. September 2011 geht es um 11 Uhr mit dem Bus nach Wusterhausen.
Wir haben noch ein paar Restplätze frei.
Der Transfer mit dem Bus und die Fahrt mit dem Schiff kostet zusammen nur 20 € (Kinder unter 12 Jahren 15 €) und sind bei der Anmeldung am Fanstand zu bezahlen.
Jeder Herthaner sollte in seinem Leben einmal mit dem Schiff gefahren sein und somit habt ihr auch die Möglichkeit einige Mitglieder des FKO mal kennenzulernen.

Ebenso wird es rund um den Fanstand die Möglichkeit geben, die erste Ausgabe der “Flüstertüte” zu erwerben. Dies ist die neue Stadionzeitung des Förderkreis Ostkurve und ist für 1,50€ bei 25 Seiten (A4, schwarz/weiss) erhältlich. Inhalte sind u.a. aktuelle Infos und Interviews aus und zur Fanszene, sowie zwei Artikel zur Geschichte unserer Hertha.
Greift zu, solange der Vorrat reicht.
Was war eigentlich vor 5, 10 und 15 Jahren bei Hertha los?
5 Jahre
Wieder ein Heimspiel, wieder ein Rückblick.
Vor genau fünf Jahren, am 26.08.2006, hatten unsere Amateure den FC St. Pauli zu Gast. Das Spiel endete 3:0 für unsere Jungs. Einen Tag später reisten die Profis zum Gastspiel nach Hamburg, jedoch ging es nicht gegen den Kiezklub, sondern gegen den Stadtrivalen, den HSV. Nach 90 Minuten stand ein 1:1 zu Buche, somit konnten unsere Mannen einen Punkt aus der Hansestadt entführen. Eine Woche früher begrüßten wir Hannover in unserem Stadion. Dieses Spiel stand ganz im Zeichen der Herthafahne. Die Initiative, „Herthafahne, sonst nix“, wurde mit einer riesigen Choreographie des Förderkreis Ostkurve fortgesetzt. Früh am Morgen fand sich ein wilder Haufen von Förderkreis Mitgliedern zusammen. Es wurden bis kurz vor Stadionöffnung Zettel gerollt und verteilt. Das Ergebnis war, dass die Herthafahne förmlich aus der Kurve heraus explodierte.
Hertha schickte Hannover mit 4:0 nach Hause und die Herthafahne blieb bei allen als eine wunderschöne Choreographie des FKO in Erinnerung.

(Quelle: www.hertha-inside.de)
10 Jahre
4. Spieltag 2001/2002 Hertha – Cottbus
Hertha spielte im heimischen Olympiastadion am 19.08. (einem Sonntag) um 17:30 Uhr gegen den regionalen Rivalen aus der Niederlausitz, den FC Energie Cottbus. Nach dem durchaus positiven Halbzeitstand von 1:0 (Führungstreffer durch Marcelinho) für uns, mußte man sich jedoch am Ende mit 2:3 geschlagen geben, der Anschlusstreffer von Preetz kurz vor Schluß war nur noch für das Torverhältnis interessant. Das führte dazu, dass Hertha auf 11 und Cottbus sogar auf Platz 3 der Tabelle klettern durfte. Das Olympiastadion wurde zu dem Zeitpunkt umgebaut und konnte trotz dieser vermeintlich reizvollen Partie jedoch nur ca. 42.800 Zuschauer anlocken.
Zu diesem Heimspiel haben die Harlekins Berlin ihre erste eigenständig finanzierte Choreographie durchgeführt.
Das Spruchband „Feuer und Flamme für den BSC“ wurde das erste Mal mit Farbe auf Folie gemalt und mit Hilfe von Absperrband wurden die Flammen abgesteckt.
Die Pyrotechnik allerdings wurde den Harlekins Berlin nicht erlaubt, an ihrer Stelle durften die Blue Dolphins ran. Man erfuhr erst am Tag der eigentlichen Choreographie über das vermeintlich „legale“ Einsetzen von Pyrotechnik. Der DFB machte allerdings Ärger und somit kann man von dem bis dato ersten und letzen „legalen“ Benutzen von Pyrotechnik sprechen.
Das Spiel war aus unserer Sicht insgesamt sehr enttäuschend. „Röber raus!“ – war nach Spielende nicht mehr zu überhören.

Quellen:
Bild: www.joerg-bennewitz.de,
Choreoinfo: Harlekins Berlin ‘98
15 Jahre
26.08.1996
Selbst Michael Preetz sprach später von einem holprigen Start in die Saison 96/97. Trotz des hohen finanziellen Aufwandes, lief am Anfang der Saison nicht alles rund.
Zu Gast an diesem Tag, vor ca. 8000 zahlenden Zuschauern im Olympiastadion, war der VfB Leipzig, ein Traditionsverein aus Sachsen, der 2000 in die Insolvenz ging und sich 2004 auflöste. Die Gäste gingen an diesem Montagabend in der 37. Minute in Führung. Michael Preetz gelang in der 57. Minute der Ausgleich. Dies war sein zweites Tor für die alte Dame.
Am Ende blieb es beim gerechten 1:1 und Hertha war 10ter. Einen Spieltag später war der misslungene Saisonstart mit einer Niederlage gegen die Fußballgroßmacht FC Gütersloh besiegelt. Aber die Saison war noch lang und jeder weiß, abgerechnet wird am 34ten Spieltag…
