Kategorie: Allgemein

  • Bitte um Stellungnahme im Vorfeld der IMK vom 17. bis 19. Juni 2026 in Hamburg

    „Eure Dialogbereitschaft: So verlogen wie Eure Debatte“ war im letzten Dezember auf einem großen Spruchband in der Ostkurve Hertha BSC zu lesen. Gerichtet waren diese Worte an Innensenatorin Iris Spranger von der SPD, stellvertretend für die Innenminister von Bund und Ländern. Ziemlich genau ein halbes Jahr später hat die IMK vom DFB-Präsidium ihren Wunsch nach einer zentralen Stadionverbotskommission erfüllt bekommen – der DFB ist eingeknickt und hat eine Reform der Stadionverbotsrichtlinien beschlossen, die rechtsstaatliche Grundsätze verletzt.

    Wie vor einem halben Jahr machen sich auch heute immer noch viele Fußballfans Sorgen um die Fankultur. Vom 17. bis 19. Juni trifft sich die Innenministerkonferenz (IMK) zur Frühjahrssitzung in Hamburg. Auch diesmal steht der sogenannte TOP „Fußball ohne Gewalt“ als 19. Tagesordnungspunkt auf der Agenda.

    Im letzten Herbst protestierten Fußballfans in ganz Deutschland gegen die diskutierten Maßnahmen. Mitte November kamen mehr als 20.000 Fußballfans von über 50 Vereinen aus ganz Deutschland in Leipzig zu- sammen, um über Vereinsgrenzen hinweg ein unübersehbares Zeichen zu setzen. Auch in der Folge gab es weitere Protestaktionen auf den Straßen und Tribünen dieses Landes, auch in Berlin.

    Die IMK gab sich im Anschluss an die Proteste in den Stadien und darüber hinaus gemäßigter und kündigte
    „Dialog und Transparenz“ an. Passiert ist davon bis heute: Nichts. Innensenatorin Spranger sagte nur weni-
    ge Stunden nach der Dialogankündigung einen vereinbarten und durch sie selbst mehrfach verschobenen
    Gesprächstermin mit Fan- und Vereinsvertretern ab.

    Stattdessen machen Innenminister in verschiedenen Bundesländern wieder öffentlich Stimmung gegen Fußballfans. So verspielt man Vertrauen in politische Entscheidungsträger und Prozesse. Wir Fußballfans nehmen wahr, dass politische Akteure sehr gerne über uns, aber nie mit uns sprechen. Ausgerechnet in der Bundesliga-Sommerpause, in der in den Stadien nicht protestiert werden kann und im Schatten einer Fußball-WM könnten jetzt neue Maßnahmen beschlossen werden.

    Die letzten Monate haben gezeigt, dass sich Fußballfans nicht auf die Verbände verlassen können. Trotz massiver Kritik von Fußballvereinen, Fanprojekten, Fanhilfen, Rechtsanwälten und auf den Tribünen der Stadien und entgegen der Faktenlage, die ausdrücklich einen Rückgang der Verletztenzahlen in den Stadien ausweist, wurden fanfeindliche Maßnahmen beschlossen. Auch Hertha BSC mit seinen über 60.000 Mitgliedern hat sich gegen die Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien und die Einführung einer zentralen Kommission positioniert.

    Wir fordern, dass die IMK ihren fanfeindlichen und populistischen Irrweg verlässt sowie Transparenz statt Geheimhaltung! Wir fordern eine öffentliche Erklärung von Innensenatorin Spranger zum Stand der geplanten Maßnahmen und von den Abgeordneten, fanfeindliche Maßnahmen nicht hinzuneh- men, sondern der breiten Kritik aus der Welt Fußballs Gehör zu schenken!

    In Erwartung ihrer Antwort verbleiben wir mit freundlichen Grüßen,


    Förderkreis Ostkurve e.V. & Fanhilfe Hertha B.S.C.

    im Juni 2026

  • Spendet Becher – Rettet Leben 2026 Rückblick

    Hallo Herthaner,

    zum Heimspiel gegen Holstein Kiel am 31. Spieltag führten wir unsere alljährliche Spendenaktion „Spendet Becher – Rettet Leben“ wieder sehr erfolgreich in unserem heimischen Olympiastadion durch. In einem mit ca. 45.000 Zuschauern nur gut halbvoll besetzten Stadion, war die Spendenbereitschaft wieder einmal überragend. Da es bereits vor dem Spiel für uns sportlich um nichts mehr ging, konnten wir den Fokus voll und ganz auf unsere Spendenaktion legen, die wir in enger Zusammenarbeit mit der Fanszene von Holstein Kiel durchführten.

    „Spendet Becher – Rettet Leben“ war nie nur eine reine Spendensammlung. Es soll über gemeinnützige Vereine und Organisationen informiert werden, die Menschen in schweren Lebenssituationen unterstützen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Fanszene von Hertha BSC, bei dem sich junge und ältere Herthaner mit schwierigen Lebensthemen auseinandersetzen, sich für diese Projekte engagieren und diese Einrichtungen für alle Stadionbesucher und Interessierte präsent machen. „Spendet Becher – Rettet Leben“ ist aber auch ein Gedenktag für unseren Freund Benny, der 2005 seine Leukämieerkrankung letztendlich nicht besiegen konnte, obwohl sein gesamtes Umfeld und er selbst alles dafür gegeben hatten. In Gedenken an Benny werden wir die Tradition von „Spendet Becher – Rettet Leben“ jährlich mit Stolz weiterführen und mit Leben füllen.

    Die begünstigte Einrichtung in diesem Jahr ist „Herzenszeit Berlin“, die seit 2019 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien auf ihrem Weg durch Krankheit, Abschied und Trauer, oft schon ab der Diagnose und bis weit über den Verlust hinaus begleitet. Die Einrichtung unterstützt dabei junge Menschen, deren Mutter, Vater oder Geschwisterkind schwer erkrankt ist, in absehbarer Zeit versterben wird oder bereits verstorben ist, unabhängig von der Todesursache. Zum Angebot gehören Hausbesuche, Einzel- und Familienberatungen, altersgerechte Abschieds- und Erinnerungsgruppen sowie tiergestützte Trauerarbeit. In altbewährter Tradition sammelten eine Vielzahl an Helferinnen und Helfern unzählige Becher-und Geldspenden am Spieltag. Zusätzlich wurde über den PayPal-Account sowie das Konto des Förderkreis Ostkurve e.V. Geld gespendet. Die diesjährigen Spenden waren trotz der verhältnismäßig geringen Zuschauerzahl wieder einmal derart überwältigend, sodass wir mit sehr viel Stolz folgende Spendensumme verkünden können:

    • Becherspenden: 43.344€
    • Bargeldspenden: 28.879€
    • Konto/PayPal: 9504,71€
    • Trikotauktion Hertha BSC: 9504,20€
    • Gesamtsumme: 91.231,91€

    Hertha BSC rundet diesen sensationellen Betrag auf glatte 95.000€ auf, womit wir diese stolze Spendensumme an „Herzenszeit Berlin“ übergeben dürfen.

    Ein großer Dank gilt allen an der Spendenaktion beteiligten Personen sowie insbesondere der Fanszene von Holstein Kiel für ihre tatkräftige Unterstützung!

    Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Spendet Becher – Rettet Leben

    Harlekins Berlin ’98 im Mai 2026

  • Sonderzug nach Bielefeld

    Hallo Herthaner,

    am Sonntag den 17.05. treffen wir uns alle um 07:00 Uhr am Hanne-Sobek-Platz, um von dort mit unserem Sonderzug nach Bielefeld zu starten. Neben dem Partywagen mit DJ wird auch eine große Auswahl an Speisen, Snacks und Getränken in unserem Sonderzug angeboten.

    Zudem möchten wir euch bereits jetzt darauf hinweisen, dass Glasflaschenverbot herrschen wird und dass Aufkleber, künstlerische Verewigungen oder mutwilliger Vandalismus im Zug unnötige Kosten für unsere Fanszene verursachen würden.

    Ha Ho He!