Kategorie: Aktuell

  • FKO e.V. – Mitgliedschaft 2007/2008

    Mit dem Beginn der Saison 2007/2008 startet der Förderkreis Ostkurve e.V. in sein drittes Jahr. Gleichzeitig ist der neue Mitgliedsbeitrag für die bevorstehende Saison fällig. Wie gewohnt könnt ihr den Mitgliedsbeitrag natürlich wieder bei einem der nächsten Heimspiele am Fanstand begleichen, oder unter Angabe eures Namens und der Mitgliedsnummer auf das Vereinskonto des Förderkreis Ostkurve e.V. überweisen.

    Förderkreis Ostkurve e.V.
    Kontonummer: 577 095 104
    Bankleitzahl: 100 100 10
    Postbank Berlin

    Wir möchten euch bitten, den Mitgliedsbeitrag von 20,-€ bis zum 10. August 2007 zu entrichten.

    Neumitglieder bzw. Interessierte können sich jederzeit an unsere E-Mailadresse info@foerderkreis-ostkurve.de wenden, oder vor den Heimspielen am Fanstand (direkt vor dem Haupteingang der Ostkurve), direkt mit unseren Mitgliederbeauftragten in Kontakt treten.

  • „HERTHA“-Käpt`n Dentler Ehrenmitglied des FKO

    Die nun fast schon zur Tradition gewordene Saisonabschlussfahrt auf der „HERTHA“, Herr Dentlerdem Namensgeber unseres Vereins, haben wir zum Anlass genommen um dem heutigen Schiffseigner, Herrn Dentler, für seinen unermüdlichen Einsatz zu Danken. Herr Dentler hat das Schiff, und damit ein Stück unserer Geschichte und Tradition, unter hohem Aufwand originalgetreu restauriert und bis heute erhalten.

    Ihm wurde eine Urkunde überreicht und er ist als Ehrenmitglied in den Förderkreis Ostkurve e.V. aufgenommen worden.

    Um die Entscheidung und diesen Schritt zu begründen möchten wir die Gelegenheit nutzen einmal die ganze Schiffshistorie, soweit uns bekannt, aufzuführen.

    Das Schiff wurde 1886 in Stettin auf der Werft „Aron & Gollnow“ als so genannter Doppelschrauben-Dampfer gebaut. Nebenbei erwähnt, es existierten noch lange die beiden Schwesternschiffe „Concordia“ und „Dorothea“. Am Tag der Jungfernfahrt, am 17. April 1886, hatte die Tochter des Reeders Geburtstag. So erhielt das Schiff ihren Namen „HERTHA“ und schipperte bis 1889 über das Stettiner Haff. Dann wurde das Schiff von der „Spree-Havel-Dampfschifffahrts-Gesellschaft Stern“ gekauft und in ihre neu gegründete Flotte, die bei Betriebsöffnung im Jahr 1889 aus 17 Dampfern bestand, aufgenommen. Die Reedereifarben, auf dem Schornstein aufgetragen, waren Blau und Weiß und dazu ein gelber Stern. So fand Fritz Lindner das Schiff im Jahr 1892 vor, das unsere Vereinsgeschichte so folgenreich prägen sollte. BFC Hertha 1892 in blau-weißen Vereinsfarben also, so sollte es sein.

    Unser Verein wuchs und wurde schnell populär, das Schiff jedoch geriet in Vergessenheit und versah still seinen Fahrdienst weiterhin auf der Spree, der Havel oder dem Wannsee. Die Kriegs- und Rezessionsjahre zwischen 1914 – 1918 führten dazu das viele unrentable Schiffe verkauft wurden bis schließlich 1934 aus wirtschaftlichen Gründen die Spree-Havel-Dampschifffahrts-Gesellschaft Stern den Betrieb einstellen musste. Die übrig gebliebene Flotte mit unserer „HERTHA“ ging in den Besitz der Teltowkanal AG und die „Stern und Kreisschifffahrt“ der Teltowkanal AG wurde gegründet. In den Kriegswirren 1939 – 1945 geht der größte Teil des Schiffsbestandes verloren oder wird in der Folgezeit beschlagnahmt und abtransportiert. Über das Schicksal der „HERTHA“ aus dieser Zeit konnten wir bisher nichts in Erfahrung bringen. Namentliche Erwähnung findet das Schiff „HERTHA“ erst wieder 1956 mit Fahrten auf dem Müggelsee bevor es zu DDR-Zeiten als „SEID BEREIT“ eben diesen befuhr und 1964 von der „Weißen Flotte“ im Alter von stolzen 78 Jahren außer Dienst gestellt wurde.

    5 Jahre später, 1969, lag das Schiff an der Spree vor Stralau und sollte eigentlich verschrottet werden, doch ein gewisser Herr Dentler bekam Wind von der Sache. Die Dentlers, die als zweites Standbein die Schifffahrt auf den Kyritzer Seen betrieben, besichtigten das total heruntergekommene Wrack. Trotz des erbärmlichen Zustands erwarb Familie Dentler aus Wusterhausen/Dosse das Schiff ohne zu wissen welche Schiffshistorie sich dahinter verbergen sollte. Am 15. September 1969 war es soweit und mit einem Spezialtransporter wurde das Schiff über Land bis zum Grundstück der Dentlers transportiert. Abends und am Wochenende wurde das Boot restauriert, darauf geachtet das viel erhalten oder nach Möglichkeit mit Originalteilen ersetzt werden konnte. Dreißig Prozent der Unterwasser-Außenhaut mussten erneuert werden. Ein Jahr später konnte das Schiff erstmalig wieder zu Wasser gelassen werden bevor die Innenrestaurierung fortgeführt wurde. Am 15. Juni 1971 stellte Dentler die „HERTHA“ wieder in den Dienst und taufte das Schiff auf den Namen „Seebär“.

    1976 wurde ein Westberliner Schiffshistoriker auf den „Seebär“ aufmerksam und erkannte anhand von Fotos und später durch den Beweis von Archivunterlagen unsere „HERTHA“ wieder. Das Schiff behielt jedoch den Namen „Seebär“ bei und kreuzte so auf der Kyritzer Seenplatte. 1992, als der damalige Zweitligist Hertha BSC sein 100jähriges Bestehen feierte, schipperten Fans mit dem „Seebär“ über die Kyritzer Seenplatte, nicht jedoch ohne das Schiff zumindest für einen Tag auf den Namen „HERTHA“ umzutaufen. Doch zum 110jährigen Jubiläum des Klubs war es dann soweit und das Schiff erhielt endgültig seinen neuen alten Namen „HERTHA“ zurück unter dem es nun hoffentlich noch sehr viele Jahre fahren wird.

  • Zweites Fantreffen vom 25.05.2007

    Nachbetrachtung

    Fantreffen 2

    Es war wieder eine sensationelle Beteiligung. Parallel zum Treffen der letzte Auftritt des Profiteams in Wittenberg, das Fanfinale am Jungfernheideweg, die Pfingstfeiertage, sowieso schönes Wetter und dennoch war der Dartpalast wieder bis auf den letzten Platz besucht, so dass sogar einige Leute stehen mussten. Hocherfreulich vor allem, dass sich doch auffällig viele neue Gesichter für die Veranstaltung interessiert haben. Dafür schon mal DANKE!

    Gut zwei Stunden, mit kurzer Unterbrechung, wurde angeregt diskutiert. Angekündigt war darüber zu entscheiden, wie die gesammelten Gelder der Initiative „Herthafahne – sonst nix“ Verwendung finden sollen. Unter anderem wurde vorgeschlagen, in eine neue Beschallungsanlage zu investieren. Der Diskussionsverlauf und die spätere Abstimmung zeigten aber, dass vorerst mit der alten Anlage weitergearbeitet wird.
    Es wurde dann nach Sammlung von Vorschlägen per Abstimmung beschlossen, eine Hälfte des Geldes der Deutschen Krebshilfe zu spenden und die andere Hälfte dem Förderkreis Ostkurve, der den Betrag satzungsgemäß und wie gewohnt in vollem Umfang in zukünftige Fanaktionen investiert, zur Verfügung zu stellen.

    Weiterhin hocherfreulich ist die Ankündigung der Hauptstadtmafia ab der nächsten Saison geschlossen in den Förderkreis eintreten zu wollen. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch weitere, interessierte Fans im Anschluss an die Veranstaltung die Gelegenheit nutzten, um ihre Mitgliedschaft zu beantragen. Es wächst zusammen was zusammen gehört!

    Parallel dazu ist der Beschluss des Förderkreises auf seiner letzten Mitgliederversammlung zu erwähnen, dass der FKO zukünftig noch sehr viel mehr Stellung zu fanspezifischen Themen nehmen und die Interessen seiner Mitglieder aus den verschiedensten Fanclubs und Gruppierungen auch mit allem ihm zur Verfügung stehenden Nachdruck wahrnehmen wird. Zu nennen ist hier vor allem die Pflege und Erhalt von Fankultur, unseren Traditionen, Eintreten für Fanrechte im Umgang der Richtlinien zur Festsetzung von Stadionverboten, sowie die Stärkung der Gruppeninteressen in Sachen Vereinsarbeit (u.a. aber insbesondere die Abteilung Fanbetreuung).

    Auch im dritten Jahr seines Bestehens wird der FKO Auswärtsfahrten organisieren. Verhandlungen mit den bekannten Busunternehmen laufen bereits, wobei wir in deutlich bessere Verhandlungspositionen kommen wenn wir reinen Nichtraucherbussen zustimmen. Wir meinen, dass es das Reisen mit dem FKO für Nichtraucher noch angenehmer und damit insgesamt attraktiver macht. Ausreichende Pausen für die Bedürfnisse Einzelner, werden dabei natürlich berücksichtigt. Selbstverständlich wird dann auch dafür gesorgt, dass die Busse alle Annehmlichkeiten stellen die zum Ende dieser Saison etwas vermisst wurden.

    Mit Ausblick auf die kommende Saison werden schon in der Sommerpause vor allem intensive Gespräche mit dem Verein gesucht, um die abgelaufene Saison zu analysieren und die Fanarbeit im Verein zukünftig entscheidend zu verbessern. Daher wird der Vorschlag aufgenommen und umgesetzt, noch vor Beginn der neuen Saison ein weiteres Treffen (angesetzt für Ende Juli) an gleicher Stelle zu veranstalten, um die ersten Ergebnisse mitzuteilen und in dem es vor allem darum gehen wird, nach Lösungen und Konzepten zu suchen, die Fanszene weiter zu festigen.

    Der Abend fand seinen Ausklang bei Musik und kühlen Getränken, in dessen Verlauf viele die Möglichkeit wahrgenommen haben sich untereinander intensiv auszutauschen. So sollte es sein.

    Wir sagen nochmals Danke und freuen uns schon auf das nächste Treffen.

    Ha Ho He –
    Vorstand Förderkreis Ostkurve e.V.