Kategorie: Aktuell

  • ProFans – Pressemitteilung 17. September 2014

    Für die Einführung der 300km-Regel

    Hertha BSC unterstützt die Bestrebungen zur Einführung einer Begrenzung der Entfernungen bei Ansetzungen.

    Berlin – Es war ein trügerischer Augenblick, als am vergangenen Samstag beim Heimspiel gegen Mainz kurz vor dem Anpfiff der Geschäftsführer von Hertha BSC, Ingo Schiller, vor der Ostkurve einen Preis des Bündnisses ProFans entgegennahm. Trügerisch – denn dieser erste Titel für die Herthaner in der laufenden Saison war ein Negativpreis, genannt ‚SAM‘. SAM steht für ‚SpielAnsetzungsMonster‘. Das bundesweite Fanbündnis vergibt diesen Preis einmal im Monat an die Fanszene, die am meisten unter fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss.


    Für die Jury von ProFans waren zum einen das Auswärtsspiel in Freiburg an einem Freitagabend (812km) und zum anderen das Sonntagsspiel in Augsburg (596km) ausschlaggebend, um den Negativpreis für den Monat September an
    Hertha BSC zu vergeben. Viele Herthafans werden vor allem das Spiel in Freiburg nur sehen können, wenn sie mindestens einen Tag Urlaub nehmen. Immerhin handelt es sich – gemessen an Straßenkilometern – um die weiteste
    Entfernung zweier Mannschaften in den ersten beiden Ligen. Mit dem SAM will ProFans seit dieser Saison das Problem der fanunfreundlichen Anstoßzeiten deutlicher in den öffentlichen Fokus rücken.

    Ursprünglich wurde ProFans als Aktionsbündnis ‚Pro 15:30‘ gegründet. Das Hauptziel war die gemeinsame Ansetzung aller Bundesligaspiele an einem Samstag zur klassischen Anstoßzeit von 15:30 Uhr. ProFans-Sprecher Jakob Falk: „Uns ist klar, dass wir die Maximal-Forderung von ‚Pro 15:30‘ in näherer Zukunft nicht erreichen können. Stattdessen machen wir uns für die Einführung der 300km-Regel stark.“ Diese Regel fordert, dass nur zwei Vereine am Freitag, Sonntag oder Montag gegeneinander spielen sollen, deren Spielorte nicht mehr als 300km auseinander liegen. Für die Einführung wirbt neben ProFans als Fanorganisation auch der Verein Hertha BSC. Geschäftsführer Ingo Schiller: „Wir plädieren grundsätzlich für die Einführung der 300km Regel. Gerade an Freitagen sollte es nicht zu Ansetzungen wie Freiburg-Hertha kommen. Wir werden dieses Thema auch noch einmal direkt bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) ansprechen.“

    In der Ostkurve hatte die lokale ‚AG ProFans Hertha BSC‘ beim Heimspiel gegen Mainz Spruchband-Aktionen zur Einführung der 300km-Regel organisiert. „Wir können nicht nachvollziehen, warum wir an einem Freitagabend nach
    Freiburg müssen, während am gleichen Spieltag am Samstag beispielsweise das Spiel Paderborn-Hannover stattfindet“, sagt Philipp Wernick von der AG ProFans Hertha BSC. Auch die Gästefans aus Mainz unterstützten die Aktionen im Stadion mit dem Spruchband ‚Für fangerechte Anstoßzeiten‘. Passend dazu trugen viele Fans in der Ostkurve blaue Shirts mit genau dieser Forderung. Hertha BSC und seine Fanszene fordern hiermit die Verantwortlichen der Spieltagsplanung auf, endlich die 300km-Regel einzuführen.

    Hertha BSC & Fanszene Hertha BSC im September 2014
    Bitte beachten Sie den Link zur Pressemitteilung auf herthabsc.de:
    http://www.herthabsc.de/de/fans/sam-pressemitteilung/page/6014–59-59-.html

    Außerdem das Video der Übergabe des Negativpreises „SAM“ beim Spiel
    Hertha-Mainz: http://www.youtube.com/watch?v=ivMLVwqdJl0

  • 2. Heimspiel der Saison 2014/15

    Liebe FKO-Mitglieder und Newsletter-Abonnenten,

    trotz guter Leistung steht nach zwei Spieltagen erst ein Punkt auf dem Konto unserer Hertha.

    Das erste Heimspiel wurde mit einer wunderschönen Choreo eingeleitet. Wieder einmal stand unsere Hertha-Fahne im Mittelpunkt und erstrahlte in der gesamten Ostkurve.
    Leider reichte Hertha eine 2:0 – Führung nicht aus, um Werder Bremen zu besiegen. Aber die Einstellung und die Spielweise der Herthaner auf dem Rasen ließen uns nicht traurig nach Hause gehen.

    In Leverkusen reichten leider zwei Führungen nicht aus, um wenigsten einen Punkt mitzunehmen. Aber Hertha nimmt viel „Gutes“ aus Leverkusen mit und hat die Länderspielpause genutzt, um jetzt richtig in der Bundesliga und im Pokal anzugreifen.

    Preetz und Luhukay griffen auf dem Transfermarkt kurzfristig noch einmal richtig zu und konnten Per Skjelbred endgültig vom HSV befreien. Nebenbei wurde ein Stürmerstar verpflichtet. Salomon Kalou entschied sich für die wunderschönste Stadt der Welt, für das geilste Stadion der Welt und für den besten Verein der Welt. Alles richtig gemacht!

    Am kommenden Samstag, 13 September 2014 empfängt Hertha BSC den 1. FSV Mainz 05.

    Anpfiff ist um 15:30 Uhr im Olympiastadion.

    Herthafahne einpacken!

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  • ProFans verleiht Fans von Hertha BSC den Negativpreis „SAM“

    Berlin, den 1. September 2014

    Das unabhängige Bündnis ProFans verleiht der Fanszene von Hertha BSC den Negativpreis „SAM“ für den Monat September. Die Berliner müssen am 4. Spieltag, an einem Freitagabend zum Auswärtsspiel nach Freiburg reisen (812 km) und am 6. Spieltag, am Sonntagabend nach Augsburg (596 km). Besonders zu beachten ist hierbei, dass es sich bei der Begegnung zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg, gemessen an Straßenkilometern, um die weiteste Entfernung handelt, die es in den ersten beiden Ligen überhaupt gibt.

    Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster“. Das SAM wird einmal im Monat vom Bündnis ProFans als Negativpreis an die Fanszene vergeben, die am meisten unter den fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss. Der Preis soll die Fanszenen zu noch mehr Engagement gegen diese unerträglichen Missstände motivieren und die Öffentlichkeit über die Problematik aufklären.

    Auf den Plätzen Zwei und Drei liegen für den Monat September, im negativen Ranking der Jury von ProFans, die Fanszenen des 1. FC Union Berlin und des TSV 1860 München.

    Das Bündnis ProFans fordert von der DFL in diesem Zusammenhang öffentliche Erklärungen für das Zustandekommen der nachfolgenden sehr fanunfreundlichen Ansetzungen im Monat September 2014. Wir Fußballfans sind nicht länger gewillt, solche Ansetzungen einfach so hinzunehmen.

    ProFans, im September 2014