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In mitten turbulenter Wochen für Hertha BSC und unsere Fanszene, fand beim vergangenen Heimspiel gegen Borussia Dortmund wieder die Aktion „Spendet Becher – Rettet Leben“ statt. Schon seit einigen Monaten hatten wir diesen Spieltag auserkoren, um erneut eine größere Spendensumme aus Fankreisen im Kampf gegen Krebs zusammen zu bekommen. Obwohl viele Köpfe derzeit auch von anderen Sorgen – wie um die sportliche Situation von Hertha, oder die Folgen der Ereignisse vom Heimspiel gegen Nürnberg – geplagt sind, wollten wir die Aktion unbedingt durchziehen. Trotz der Umstände gelang die Vorbereitung und Organisation zufriedenstellend. Am Ende des Tages standen 15.000 € als Gesamtsumme, über die wir sehr glücklich sind. Zustande kommt die Summe durch 6.531 € für die gesammelten Pfandbecher, zusätzlich 3.304,94 € aus Spendenbüchsen, die im Einsatz waren und einer ergänzenden Geldspende durch Hertha BSC welche die Summe abrundete. Das Geld geht in diesem Jahr zu 100% an die Aktion Knochenmarkspende Brandenburg-Berlin e.V. (AKBB). Die Typisierung eines einzigen Spenders für Knochenmark oder Blutstammzellen kostet 50-100€. Ob jemand als Spender das Leben eines anderen retten kann, ist oftmals leider eine Frage des Geldes.
Ein großer Dank geht an alle Spender und Helfer, insbesondere auch an die Dortmunder Ultra- und Fanszene, die sehr eifrig mithalf! Ein erheblicher Anteil der Gesamtsumme stammt aus dem Gästebereich. Es schien wie in den Vorjahren außer Frage, dass eventuelle Rivalitäten zwischen den Fanszenen an diesem Spieltag außen vor standen, um gemeinsam etwas für eine wichtigere Sache zu erreichen. Dieser Fakt bleibt sehr beeindruckend!
Ebenfalls bedanken wollen wir uns auch in diesem Jahr beim Verein Hertha BSC, namentlich der Fanbetreuung, für die problemlose Zusammenarbeit und stete Unterstützung bei der Aktion.
Es ist schön zu wissen, dass auch bei größeren Fansorgen, die Bereitschaft, Menschen in viel schlimmerer Not zu helfen, bei vielen Herthanern wie selbstverständlich besteht.
Darauf sind wir stolz. Danke!
Harlekins Berlin ´98 – im März 2010.
Liebe Mitglieder,
wie ihr den Medien entnommen habt, bleibt die Ostkurve beim Spiel gegen den VfB Stuttgart leer. Dies hat der DFB, als Strafe für die Geschehnisse nach dem Nürnbergspiel, dem Verein Hertha BSC auferlegt. Dies ist für uns alle wahrlich nicht einfach. Trotzdem wird nach wie vor eng mit dem Verein zusammengearbeitet, was uns sehr wichtig ist, um die Geschehnisse sachlich aufzuarbeiten und die Grundlagen für unseren gemeinsamen Weg zu erhalten.
Es hätte uns noch viel härter treffen können, aber wir müssen auch so zur Kenntnis nehmen, dass unser Verein zur härtesten Strafe verurteilt wurde, die je gegen einen Bundesligisten ausgesprochen wurde.
Wir möchten daher ein Zeichen setzen.
Der Vorstand und Team-FKO werden von der Möglichkeit der Ticketrückerstattung keinen Gebrauch machen. Wir möchten euch hier und jetzt bitten, unserem Beispiel zu folgen und nach Möglichkeit geschlossen darauf zu verzichten, um in jedem Fall einen symbolischen Beitrag zu leisten und den Verein mit der Strafe nicht allein zu lassen.