Autor: Laurens Schweizer

  • Rückblick auf „Spendet Becher – Rettet Leben“ 2013

    Die Institution „Berliner Herz“ stand in diesem Jahr voll und ganz im Fokus unserer Spendensammlung „Spendet Becher – Rettet Leben!“ und so sollten am späten Vormittag des Heimspiels gegen den SV Sandhausen viele Helfer und Helferinnen mitsamt 30 Sammeltonnen und unzähligen Spendendosen im Stadion unterwegs sein, um für das „Berliner Herz“ und ihr Vorhaben, ein Tages- und Nachthospiz für Kinder zu errichten, zu sammeln. Wie es bereits schon Tradition ist, haben sich auch in diesem Jahr die Gästefans an der Aktion durch die Sammlung von Becherpfand und auch mittels Spruchband beteiligt.

    Es war schön zu sehen mit welch einer Selbstverständlichkeit alle Fußballfans, egal von welchem Verein und egal in welchem Alter, eine Spende für den guten Zweck über haben. Die Tonnen füllten sich mit unzähligen Bechern und auch so einige Spendendosen mussten bereits vor Anpfiff das erste Mal geleert werden. Im Spielverlauf fanden immer mehr Becher den Weg vor die Sammeltonne auf der Tartanbahn und auch in der Halbzeit sowie nach Spielende war der Wille zum Spenden enorm. Selbst die frisch aufgestiegene Hertha-Mannschaft wollte sich in diesem Jahr an der Sammelaktion beteiligen und unterschrieb, zwischen den Aufstiegsbierduschen, die Spielertrikots und warf diese in die Spendentonne vor der Ostkurve. Somit konnte eine Versteigerung dieser Aufstiegs-Trikots die Endsumme noch mal deutlich anheben.

    Am Ende des Spieltags ergab die Auszählung des Becherpfands eine stolze Summe von 14.882 Euro. Die Geldspenden in den Sammeldosen lagen bei 5.013,61 Euro. Die Versteigerung der Aufstiegs-Trikots fand unter regem Interesse eine Woche lang bei einem Internet-Auktionshaus statt. Zum Ende der Versteigerung am Mittwochabend schoss das Gebot vom Lasogga-Trikot allein auf über 1.000 Euro. Insgesamt beträgt der Erlös aus der Versteigerung von allen Trikots zusammen 5.825,98 Euro, so dass wir einen Gesamterlös von 25.721,59 Euro verzeichnen können. Hertha BSC hat sich entschlossen diese Spendensumme auf glatte 26.000 Euro aufzurunden. Eine unfassbare Summe!

    Ein großer Dank geht wie immer an alle fleißigen Sammler und natürlich an jeden einzelnen Becher-Spender, sowie auch an die Fans von Sandhausen. Auch bei Hertha BSC möchten wir uns für die finanzielle und logistische Unterstützung in Form von Aktions-Plakaten, Flyern, Spendendosen, Arbeitskarten usw. ausdrücklich bedanken!

    Infos zum „Berliner Herz“ unter: www.BerlinerHerz.de

    Nicht vergessen – weiter helfen – Leben Retten!

    Harlekins Berlin ´98 – im Mai 2013

  • 16. Heimspiel der Saison 2012/13

    Die 1. Bundesliga hat uns wieder!

    Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen den SV Sandhausen wurde auf St. Pauli ein weiterer Sieg eingefahren. Trotz des feststehenden Aufstiegs möchte die Mannschaft uns Fans weitere Siege schenken und sich mit der „Radkappe“ für die harte Saison belohnen.
    Eine weitere Gelegenheit ergibt sich am Freitag, 03. Mai 2013. Um 18:00 Uhr empfangen wir den FC Erzgebirge Aue im Olympiastadion.

    „Die Veilchen“ reisen mit einem neuen Trainer an. Falko Götz stellt sich der Herausforderung, seinem Ex-Verein Punkte zu stibitzen.
    Lieber Falko, sorry! Erst nach dem Spiel gegen unsere „Alte Dame“ kannst Du auf Punkte hoffen!
    Also lassen wir es krachen! Herthafahne, Schnipsel und Kassenrollen einpacken und los geht’s!

    Fanhänger

    Rund um den „Fanhänger“ wird es die Möglichkeit geben, die vierte Ausgabe der „Flüstertüte“ zu erwerben. Dies ist die Stadionzeitung des Förderkreis Ostkurve und ist für 1,00 Euro bei 40 Seiten (A4, schwarz/weiß) erhältlich. Greift zu, solange der Vorrat reicht! 

    Wir haben noch Restbestände von unserem „Ostkurve Hertha BSC-Pullover“. Dieser kostet 35 Euro und es gibt ihn ausschließlich für Mitglieder des Förderkreis Ostkurve e.V.!
    Ebenfalls haben wir noch Restbestände (Damengrößen) der „Allet für Hertha-T-Shirts“.

    Stolperstein

    Am Dienstag, 23.04.2013 wurde unter Teilnahme von Gegenbauer, Schipphorst, Schleicher und Ben Sahar sowie anderer „wichtiger“ Leute sowie einer Handvoll Hertha Fans ein Stolperstein für den ehemaligen Mannschaftsarzt von Hertha BSC – Dr. Herman Horwitz verlegt.

    Die Aktion Stolperstein erinnert an die in der Nazi Zeit getöteten Juden. Der Stolperstein wird am letzten Wohnort eines jeden einzelnen, verschleppten Juden in den Bürgersteig eingelassen. 

    Hiermit bekommen alle, die seinerzeit in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis Umgekommenen wieder einen „Namen“ und einen Erinnerungsplatz im heutigen Leben. Die Aktion Stolpersteine hat damit bisher schon an 5.000 Juden erinnert. Insgesamt wurden 55.000 Juden aus Berlin ab 1940 in die KZ`s zum Massenmord verschleppt. 

    Dr. Hermann Horwitz wurde 1885 in Berlin geboren und war als Arzt (Internist und Sportarzt) tätig. In dieser Funktion kam er Anfang der 1920er Jahre zu Hertha und blieb bis 1935 der Mannschaftsarzt von Hertha BSC. In dieser Zeit feierte Hertha bekanntlich seine größten sportlichen Erfolge mit sechsmaliger Teilnahme am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft und zwei Meisterschaften. 

    Nachdem die ärztliche Behandlung von Nichtjuden durch Juden durch die Nazis verboten wurde, mußte Dr. Hermann Horwitz mit seiner Tätigkeit bei Hertha aufhören. Horwitz verblieb in Berlin, kümmerte sich um jüdische Bürger in der Stadt und lebte selbst unter schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen. 

    Zuletzt war er in der Nachodstr.22-23 wohnhaft, wo nunmehr an der Stelle des im Krieg zerstörten Hauses ein Neubau steht und der Stolperstein heute verlegt wurde. Horwitz wurde 1943 nach Ausschwitz verschleppt und dort umgebracht. Perfide Randnotiz – nachdem sein „Vermögen“ von 1.200 Reichsmark dem „Reich“ zufiel, okkupierte ausgerechnet ein hoher SS Mann die Wohnung von Dr. Hermann Horwitz. 

    Gegen das Vergessen

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    Mit Hertha uff Achse

    Am Sonntag, 12. Mai 2013 spielt unsere Hertha beim 1. FC Köln.

    Für die gemeinsame Bustour zum letzten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga könnt ihr Euch im Forum oder am Fanhänger anmelden.

    Busfahrt: 38,50 Euro
    Busfahrt und ermäßigte Eintrittskarte: 47,50 Euro
    Busfahrt und volle Eintrittskarte: 51,50 Euro

    Und nicht vergessen: Anmeldungen für den Bus sind verbindlich!

    Was war eigentlich vor 5, 10 und 15 Jahren bei Hertha los?

    5 Jahre

    Sonnenschein, gut besetztes Olympiastadion und zwei befreundete Fanszenen, was will das Fußballherz mehr?
    Am 31. Spieltag der Saison 2007/08 empfing Hertha B.S.C. den Karlsruher SC. Auf den Rängen wurde die Fanfreundschaft besungen und unten auf dem Rasen entwickelte sich ein munteres Spiel mit Vorteilen für Hertha. Der KSC spielte aus einer kompakten Defensive und sorgte durch schnelle Konter für Gefahr. Hertha ging durch einen Doppelschlag von Kacar und Pantelic mit 2:0 in Führung. Kurz nach der Pause gelang dem KSC der Anschlusstreffer und verpasste im Anschluss, das Tor zu treffen. In der 87. Minute nutze Skacel einen Pfostentreffer von Raffael und staubte zum entscheidenden 3:1 ab.

    10 Jahre

    Vor 10 Jahren in der Saison 2002/03 ging es für Hertha um den Anschluss an die Champions-League-Plätze. Mit breiter Brust reisten die Herthaner nach Bremen, um drei wichtige Punkte mitzunehmen.
    Bremen stellte sich jedoch als klarer Spielverderber da. Wirkungsvolle und vor allem schnelle Kombinationen der Bremer setzten die Abwehr von Hertha enorm unter Druck. Zwar gelang Friedrich in der 22. Minute ein sehenswerter Treffer zur 0:1 Führung, jedoch beeindruckte dies die Bremer nicht. Sie spielten ihr effektives Offensivspiel weiter und erzielten noch vor der Pause drei Tore. 24 Minuten vor Schluss gelang Bremen noch das 4:1, ehe Marx mit dem zweiten Herthatreffer Ergebniskosmetik betrieb.

    15 Jahre

    Am vorletzten Spieltag der Saison 1997/98 erwischte Hertha einen glücklichen Tag. Eine engagierte Defensivleistung wurde mit einem 0:1 Sieg belohnt. Das flüssige Kombinationsspiel der Leverkusener wurde immer wieder von der gut organisierten Defensive um Rekdal zerstört. Nach vorne ging nicht viel bei Hertha. Preetz, als einzige Spitze, hing meistens in der Luft und wurde bis auf eine Aktion rechtzeitig gebremst. In der einen Aktion kam der Leverkusener Nowotny zu spät und konnte Preetz nur mit einem Foul im Strafraum bremsen. Rekdal übernahm in der 64. Minute Verantwortung und traf vom Elfmeterpunkt zum 0:1. Die Folge waren wütende Angriffe der Werkself. Diese blieben ergebnislos und so verlor Leverkusen nach 31 ungeschlagenen Spielen zu Hause wieder einmal.

  • Neues FKO-Newslettersystem in Betrieb

    Liebe FKO Mitglieder und Newsletter Abonnenten,

    mit dem heutigen Tage haben wir ein neues Newsletter-System in Betrieb genommen. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Datenqualität des Altsystems haben wir nur für diesen Info-Newsletter die alten Mailadressen verwendet um euch diese Information mitzuteilen, wohl wissentlich das in dieser Verteilerliste auch Mailadressen sind die nicht mehr aktuell sind. Diese Verteilerliste wird mit dem Versand dieser E-Mail auch gelöscht.

    Schon in der vergangenen Saison sind wir von einem reinen Mitglieder-Newsletter zu einem offenen Newsletter übergegangen der neben dem Versand auch im Forum und auf der Homepage des Förderkreis Ostkurve veröffentlicht wurde. Mit diesem neuen System können sich ebenfalls Interessierte noch Nicht FKO Mitglieder am Newsletter-System an-/ oder auch abmelden.

    Wer zukünftig Newsletter des Förderkreis Ostkurve e.V. erhalten möchte melde sich bitte am neuen Newsletter-System an!

    Dazu einfach dem Link in dieser Mail folgen bzw. die Anmeldung über die Homepage des Förderkreis Ostkurve ausführen.

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     Mit blau-weißen Grüßen

    Mario Glagow (Administration)