EINE ATZE NIMMT ABSCHIED – DOCH SEINE SEELE BLEIBT HIER

Geht er oder bleibt er, dies war zunächst die entscheidende Frage.
Nachdem wir aus von Zecke selbst erfahren hatten, dass es für ihn keine Zukunft bei unserem Verein geben wird, entschloss sich der FKO ihn würdig beim letzten Heimspiel gegen Leverkusen zu verabschieden.
Innerhalb von nur kurzer Zeit stand fest, wie in etwa die Choreo aussehen könnte. Diese Choreographie würde sämtliche bisher bekannten Dimensionen sprengen, nicht nur in Größe und Detailreichtum, sondern auch im finanziellen Bereich. Aber egal Zecke war und ist es uns allemal wert.
Wenn auch oft über das zögerliche Verhalten der Fanbetreuung diskutiert wurde, so ist diesmal festzustellen, dass der FKO innerhalb kürzester Zeit die Zusage bekommen hat Teile der Tiefgarage im Olympiastadion nutzen zu können. Nachdem das bereits bestellte Material eintraf konnte es am Montag vor dem Spiel losgehen. Und was dann begann kann man eigentlich überhaupt nicht in Worte fassen es gibt nur eine Beschreibung dafür:
„Sensationell“
Eine derartige große Beteiligung an Helfern und Helferinnen gab es in der kurzen Geschichte des Förderkreises noch nie. Teilweise waren bis zu 60 Mitglieder des FKO gemeinsam am werkeln und die choreoerfahrenen Leute im Förderkreis waren sich einig das sie noch nie mit so vielen begeisterten Fans zusammen eine Choreo realisiert haben. Bisweilen hatte es den Anschein, dass man sich in einer Werkhalle mit einer riesigen Produktionsstraße befindet. Auch der zeitliche Aufwand sollte alles bisher Gekannte in den Schatten stellen, die Ersten trafen sich gegen 11:00 Uhr und die letzten verließen die Wirkungsstätte nicht vor 23:00 Uhr – und das jeden Tag! 
Tausende von Berlinfähnchen mussten geklebt werden, hunderte Meter für die Spruchbänder in den Farben Blau-Weiß sowie Rot-Weiß. Die wohl größte Herausforderung stellte aber das Portrait von Zecke dar. Alle Beteiligten hatten sich zum Ziel gesetzt den Kopf von Zecke so echt wie nur möglich erscheinen zu lassen. Ohne übertreiben zu wollen, ist dies eindrucksvoll gelungen.
Wie so oft bei größeren Choreografien, so wurde auch hier bis zuletzt gearbeitet. Während Freitag Abend vor dem Spiel hunderte von Mitgliedern dem OFC-Treffen im Atrium beiwohnten, wurden zeitgleich von unseren Mitgliedern die letzten Vorbereitungen in der Tiefgarage getroffen um am Spieltag morgens um 8:00 Uhr in die Ostkurve einzuziehen und die Choreografie aufzubauen, nur unterbrochen von der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung unseres Förderkreis Ostkurve e.V.
Dann aber sollte er kommen, 15:30 Uhr und die Verabschiedung auf dem Rasen spielte nur noch eine untergeordnete Rolle…
Zecke hatte nur noch Augen für die Kurve!
Im Namen des Förderkreis Ostkurve e.V. ein D A N K E
an alle Beteiligten für diesen würdigen Abschied. ...machs jut, Zecke!
Ein spezieller Dank geht an alle Herthaner, die im Stadion durch eine Spende ihren wichtigen Anteil zu diesem spektakulären Abschied beigetragen haben!
Ha Ho He Förderkreis Ostkurve e.V.
